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Spiele-PC für 500 Euro: Intel oder AMD?

17:09 - 28/09/2007 von Patrick Schmid

Dem kleinen Geldbeutel kommt der Preisverfall zugute: Für 500 Euro lässt sich ein Spiele-PC zusammenstellen, der selbst einer kritischen Prüfung standhält. Doch die Frage stellt sich nach wie vor: Soll es AMD oder Intel sein?

Es ist schon erstaunlich, wie rasant sich der Hardware-Markt in den vergangenen zwei Jahren verändert hat. So hat sich trotz gleich oder ähnlich bleibender Prozessor-Taktrate die Leistung dank zweier oder vier Prozessorkernen pro CPU vervielfacht. Grafikleistung verdoppelt sich üblicherweise alle zwei Produktgenerationen, 2 GB RAM ist mittlerweile recht günstig zu haben und Festplatten schreiten von Gigabyte zu Terabyte. Von speziellen Anwendungen einmal abgesehen ist für jeden Anwender – selbst mit ausgeprägtem Spieltrieb –jede Menge Leistung verfügbar.

Die meisten Hardware-Hersteller leben vom guten Ruf, den sie sich durch ihre Vorzeigeprodukte erarbeitet haben: So bietet AMD seine Athlon 64 FX-Reihe und Intel die Core 2 Extreme-Prozessoren. Im Vergleich zu Prozessoren der gehobenen Mittelklasse ist bei diesen beiden Produkten noch zusätzliche Leistung und höhere Übertaktung möglich. Bei ATI/AMD und Nvidia greifen Extrem-Spieler zu XTX- und Ultra-Grafikkarten. Und auch die Hersteller von Motherboards richten ganze Produktreihen auf die Ansprüche von Spielern und Übertaktern aus. Betrachtet man die ausschweifenden Preise mit knapp 1000 Euro für einen derartigen Prozessor, zwischen 500 und 700 Euro für eine Grafikkarte und bis zu 300 Euro für ein Motherboard, dann kann einem schon schwindelig werden. Aber mal ganz ehrlich: Braucht man das überhaupt? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber es macht schlicht und ergreifend Spaß, von der Premiumklasse zu lesen. Üblicherweise ist es auch genau das, was wir im Kopf behalten; denn Menschen neigen im allgemeinen dazu, sich an das zu erinnern, was sie sich wünschen.

Informationen zu Spitzen-Produkten findet man bedeutend leichter als entsprechende Angaben zu vernünftigeren und empfehlenswerten Produkten der Mittelklasse. Dabei liegen das Informationsangebot im Internet und die Wirklichkeit leider weit auseinander: Fragen Sie Ihren Fachhändler doch einmal nach den meistverkauften Prozessoren und Grafikkarten. Der Durchschnittspreis dürfte dabei unter 200 Euro liegen.

Für unseren 500 Euro Spiele-PC haben wir uns genau umgesehen und ein paar anständige Bauteile zum erträglichen Preis gefunden. Wir haben außerdem darauf geachtet, sowohl Lösungen von AMD als auch von Intel näher anzusehen. Dabei gab es dann auch gleich ein paar Überraschungen: Für das Netzteil müssen Sie am tiefsten in die Tasche greifen sofern Sie ein Modell mit hoher Energieeffizienz möchten. RAM ist hingegen die preiswerteste Komponente. Bei unserem Testrechner haben wir Wert darauf gelegt, dass später auch High-End-Grafikkarten und Vierkern-Prozessoren unterstützt werden. Bei Einstandspreisen von 69 Euro für die Grafikkarte oder den Prozessor ist es zu verschmerzen, wenn Sie diese Komponenten nach nur wenigen Monaten wieder ersetzen wollen.

Gemeinsam genutzte Komponenten

Die meisten Komponenten können entweder auf AMD-Hardware oder auf einer Intel-Plattform verwendet werden. Bei beiden ist DDR2-Speicher erforderlich, der im besten Fall mit einer Taktrate von 400 MHz arbeitet (DDR2-800). In beiden Fällen kann auch langsamerer RAM eingesetzt werden, allerdings auf Kosten von Leistung. Bei AMD-Prozessoren ist der Speicher-Controller bereits im Prozessor integriert; bei Plattformen von Intel finden Sie ihn als Teil der Chipsatz-Northbridge. Während dies früher ein Vorteil für AMD war hat sich Intel durch Verbesserungen beim Rest des Prozessors um diesen Performance-Nachteil herumgearbeitet, so dass der integrierte Speicher-Controller nicht als Kaufargument zählen kann.

Beide Lösungen verwenden PCI Express sowohl für die integrierte Grafik, als auch um die Chipsatz-Komponenten miteinander zu verbinden. In den bei unseren Hauptplatinen vorhandenen x16 PCI-Express-Slot können Sie eine beliebige PCI-Express-Grafikkarte einsetzen. Festplatten werden heute üblicherweise über Serial ATA-Anschlüsse angeschlossen, die nahezu bei jeden Computer vorhanden sind. Das selbe gilt für optische Laufwerke: Nehmen Sie ein Modell mit SATA-Schnittstelle, denn UltraATA wird es nicht mehr lange geben.

Bleiben noch Gehäuse und Netzteil, die ebenfalls für Plattformen von AMD oder Intel genutzt werden können. Vergewissern Sie sich aber, dass sowohl Ihr Gehäuse als auch das Motherboard auf denselben Formfaktor – ATX oder BTX – ausgelegt sind. Die meisten Netzteile entsprechen dem ATX12V 2.2-Standard mit einem 4+4 Pin Auxiliary Zusatzkabel, welches heute die für den Prozessor notwendige Energie liefert.

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Kommentare zum Beitrag
Zwieback 28/09/2007 21:20
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-0+

Warum wird der relativ zur Leistung teure Athlon X2 BE-2350 für das AMD-System verwendet?

Für etwa 10€ mehr gibt es den AMD Athlon64 X2 EE 4600+ (90nm - 65W - Boxed) mit 2,4 GHz statt 2,1 GHz und für etwa 5€ weniger (!!!) hätte man das System mit einem AMD Athlon64 X2 4400+ (65nm - 65W - Boxed) ausstatten können.

Hinzu kommt, daß die TDP-Angabe von AMD das theoretische Maximum der des Designes darstellt, während es sich bei Intel um einen realistischen Durchschnittswert handelt. Somit hätte das AMD-System trotz der besseren CPU immer noch weniger Strom verbraucht als das Intel-System.

snooze 28/09/2007 23:36
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-0+

"Warum wird der relativ zur Leistung teure Athlon X2 BE-2350 für das AMD-System verwendet?"

Ist halt THGs Intel-Liebe... man hat sich mit dem Wortlaut erfreulich zurückgehalten, dafür wird halt mit solchen Methoden getrickst. ;)

Ich würde bei einem solchen System stets zu AMD greifen, da diese traditionell das bessere Preis/Leistungs-Verhältnis bieten - gerade, wenn man die Komponenten mit in die Kalkulation einbezieht.



Was ich lustig finde ist der Hinweis auf 600...700W Netzteile für Dual-Grafik - und das bei solch einem System! lol

Also THG, wenn man den Entschluss gefasst hat, irgendwann mal einen Performance-Rechner aus diesem System zu machen, dann würde ich wirklich nicht bei Mainboard und Gehäuse sparen! Denn schließlich bildet das Mainboard die Basis von allem und wird seltener getauscht. Das Gehäuse hat eine sehr stabile Preisentwicklung und kann noch für weitere Generationen verwendet werden.
Naja, wenigstens habt ihr auf das Netzteil Wert gelegt.



Noch was:
"das NX-Bit, um einen Pufferüberlauf durch bösartige Software zu unterbinden"

Durch das NX-Bit wird kein Pufferüberlauf verhindert!
Es wird nur ein Speicherbereich als "Daten" markiert - wenn hier ein Pufferüberlauf auftritt, kann darin eventuell enthaltener Schadcode nicht ausgeführt werden, da das System "weiß" dass es sich eigentlich nur um Daten handeln kann.
Das Ganze bietet allerdings keine absolute Sicherheit und muss auch vom OS unterstützt werden.

procarion 29/09/2007 07:22
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-0+

Der Artikel ist wie gewohnt angenehm neutral gehalten. AMD bietet sogar ein wesentlich schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis, schließlich sind die Aufrüstchancen gleich Null. Bei Intel geht mit Sockel 775 und vier RAM-Slots noch einiges.
Der vergleichsweise teure AMD 2350 muss sich ja auch gegen den vergleichsweise teuren 2160 stellen, also sehe ich da keine Probleme. Auch weil die Energieeffizienz eine immer größere Rolle spielt, und da muss sich der 2160 nicht verstecken. Die AMDs würden weit mehr heizen. Und solange man TDP mit TDP vergleicht, finde ich es vollkommen in Ordnung.
Allerdings bin ich bei den Komponenten etwas verwirrt: Für 65€ gibts schon vernünftige 2x1024 Kits, beim Netzteil tuts sicher auch ein Tagan Easycon mit 430W für ~65 anstatt 80€, da hat man das Geld locker wieder drin. Und für 30€ nehm ich doch nen günstigen DVD-Brenner anstatt nem teuren Leselaufwerk.

Und Leute, denen NX wichtig ist haben ein OS, das NX auch unterstützt. Aber zum Spielen finde ichs ziemlich unwichtig.

rogard 29/09/2007 07:36
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-0+

ZUnächst einmal ein Lob für den interessanten Bericht. Es gibt eben auch Leute, die nicht mehr als 1000€ für einen Spielerechner ausgeben können oder wollen.

Ein paar Anmerkungen vielleicht:

-gerade bei Gaming rigs ist das Übertakten sehr beliebt. Darauf würde ich schon großen Wert legen bei der Zusammenstellung. Wer betreibt schon eine 2160 bei Nominalfrequenz? :-)
Ich denke, mit einem zivilen OC kommt man auch gut in Bereiche, wo sich eine 8800GTS lohnt.

-die 2600XT ist m.E. die schlechtere Wahl, ich würde die 8600GT vorziehen, kostet nur unwesentlich mehr oder das gleiche.
Die 2600XT ist einfach zu schwach für einen PC, der "Gaming" im Namen trägt.

-integrierte Gfx ist für ein Gaming System doch nicht wirklich wichtig, oder? Obwohl vielleicht nett, wenn das Teil mal ausrangiert wird und nur noch als Fileserver seinen Dienst tut...


-klar, bei 500€ wirds eng, aber ich denke heutzutage, gerade wenn man Vista benutzt, wirds mit 1 GB schon sehr knapp.

-interessat der Energieverbrauch. Offensichtlich bleibt vom Vorteil des AMD im Endeffekt nichts mehr übrig. Das mag sich natürlich verändern, wenn man den 2160 mit einer anständigen Frequenz betreibt :-)

trotzdem, mehr solche Berichte, ich denke viele Leute fühlen sich dadurch mehr angesporochen als durch Tests mit Monstern a la 8800U SLI.

bummelch 29/09/2007 14:07
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-0+

hm ich finde den artikel gut. ich würde zum gamen ein min. budget von 650€ veranschlagen:

Chieftek Gehäuse Midi Tower CK-1020-5A__ € 49,-*
Athlon64 X2 EE 4600+ (2x 2400 MHz)__€ 94,-*
GEIl Ultra DIMM 2 GB DDR2-667 Kit CL4__€ 64,-*
Gigabyte MA69VM-S2 (AMD 690V)__€ 52,-*
Sharkoon SilentStorm 120 500W (500 Watt)__€ 54,-*
BFG GF8800GTS OC__€ 259,90*
Hitachi HDT725032VLA360__€ 64,-*
DVD-E616A3__€ 15,90*
-----------------------------
652,80€
652,80/480 = 136%, also rund 1/3 teurer
ich bin mir sicher, dass dieser pc mehr als 1/3 schneller ist in games. nur schafft er die 500€ marke leider nicht

JePe 29/09/2007 14:13
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-0+

Immer wenn man glaubt, schlimmer koenne es nicht mehr werden ...

... wird ein neuer, reisserisch betitelter "Artikel" aus dem Hut gezaubert.

Warum µATX-Motherboards, die spaetere Aufruestplaene geradezu sabottieren?

Warum Motherboards mit diskreter Grafik, die fuer Spiele ohnehin zu langsam ist, aber mitbezahlt werden muss?

Warum ein hoffnungslos ueberdimensioniertes 500 Watt-Netzteil, wo ein effizientes 330er oder 380er von z. B. SEASONIC allemal gereicht haette?

Warum eine HD 2400er Grafikkarte, wenn eine HD 2600 XT nur geringfuegig teurer, aber weitaus schneller ist?

Fragen ueber Fragen.

Kopfschuettelnd,

JePe

snooze 29/09/2007 17:49
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-0+

@procarion:

"AMD bietet sogar ein wesentlich schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis, schließlich sind die Aufrüstchancen gleich Null."
Hast du überhaupt eine Ahnung, was ein Preis-/Leistungsverhältnis ist?!
Und warum sollte man bei einem AM2-Sockel nicht aufrüsten können???
LOL

"Bei Intel geht mit Sockel 775 und vier RAM-Slots noch einiges."
Man hätte ja auch ein anderes Board für AMD nehmen können. Außerdem wurde ja empfohlen gleich 2x 1GiB zu verwenden. ;)

"Und solange man TDP mit TDP vergleicht, finde ich es vollkommen in Ordnung."
Da Intel hier trickst eben nicht!

"Allerdings bin ich bei den Komponenten etwas verwirrt: [...] beim Netzteil tuts sicher auch ein Tagan Easycon mit 430W für ~65 anstatt 80€"
Wurde ja im Artikel extra erklärt: es wurde sehr hoher Wert auf die Effizienz gelegt!

"Und Leute, denen NX wichtig ist haben ein OS, das NX auch unterstützt. Aber zum Spielen finde ichs ziemlich unwichtig."
Mein letzter Satz war nur zum allgemeinen Verständnis.
Es ging mir um den Fehler, dass behauptet wurde, dass mit dem NX-Bit buffer overflows verhindert werden - dies ist schlicht und einfach FALSCH!
Aber wenn du das noch nicht mal kapiert hast...

juve 29/09/2007 19:30
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-0+

Gut gemeinter Artikel, aber eigentlich völlig unbrauchbar.
Jemand der wenig Geld für einen Gaming-PC ausgeben will hat andere Prioritäten -- 500 Watt Netzteil für 80€ ??? OMG!!! Soweit das Flaming... hier nun meine Kritikpunkte:

1. Warum benötige ich ein 500 Watt Netzteil, wenn ihr einen Stromverbrauch von ca. 100 Watt messt ? Netztteile sind -- wie ihr selber gemessen habt -- effizienter, wenn näher an den maximalen Spezifikationen arbeiten. Ich habe z.B. bei meinem Rechner mein altes 400W Billig-Netzteil gegen ein neues gutes 250W Netzteil ausgetauscht (von FSP) und bin vollkommen zufrieden. Mein Rechner (Athlon XP 2000 + R300 + Peripherie) verbraucht maximal 130-160 Watt, also sogar mehr, als ein neuer "500€ PC" (oder habe ich da etwas falsch verstanden)

2. Für unter 100€ bekommt man eine 8600GT, meiner Meinung die bessere Wahl

3. Viele Athlon X2 Prozessoren bieten definitiv das bessere Preis/Leistungsverhältnis und außerdem sind deren Boards preiswerter. Die "neuen" Athlon X2 BEs sind halt "neu" und viele denken: "Ahh der ist neu und bestimmt viel besser als die 'alten' Athlon X2s". Das ist aber nicht der Fall und der Grund dafür, weshalb sie etwas teuerer verkauft werden.

4.Was ebenfalls sehr wichtig is: AMD beschneidet auf seinen Prozessoren nicht die Virtualisierungsmöglichkeiten, so wie es Intel für die billigen Modelle tut. Das ist für mich -- und da bin ich bestimmt nicht allein -- sehr wichtig.

Hier mal eine Beispielkofiguration für einen wirklich preiswerten Gaming-PC (shop: ebug-europe.com, einstieg über geizhals.at):
Xpertvision / Palit 256MB 8600GT PCIe -- 85,37 €
AMD Athlon64 X2 4400+ EE Boxed AM2 2x 2.30GHz -- 72,21 €
250GB 3,5" Seagate Barracuda ST3250310AS SATA2 7200rpm 8MB -- 54,22 €
Gigabyte GA-M56S-S3 Sockel AM2 -- 64,23 €
DVD Brenner Samsung SH-S203B SATA hellgrau bulk -- 36,51 €
1024MB DDR2RAM Corsair TWIN2X 5400C4 -- 27,48 €
Miditower Cooler Master Elite RC-330 black -- 37,61 €
Netzteil Sharkoon SHA350-8P 350W ATX 2.0 -- 36,38 €

Summe + MwSt. (Brutto): 414,01 €

@hundet 30/09/2007 08:41
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-0+

Toller Artikel der aus meiner Sicht Intel und AMD gerecht wird ! Weiter so THG !

FormatC 01/10/2007 07:39
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Was mich generell am Artikel ärgert:

Was soll man auf der einen Seite mit einer zusammengestrichenen microATX-Platine? Erweiterbarkeit definiert sich wirklich anders. Und auf der anderen werden Komponenten verbaut, die keiner braucht. Und ein Gaming-PC definiert sich anders.

Als Board beim Intel hätte ein ASUS P5B Plus Vista für 50 € bestens ausgereicht. Wozu man jetzt bei diesem PC zusätzlich Onboard-Grafik braucht, das erschließt sich mir nicht im Mindesten. Für das gesparte Geld hätte man locker einen E2180 oder fast einen E4400 bekommen können.

Beim AMD sieht es betreffs CPU ähnlich aus. Hier wurde echt am falschen Ende gespart. Als Board hätte es ebenfalls eine Variante ohne VGA getan, z.B. ein MSI K9N Neo-F für 52 €. Den gesparten Betrag hätte man locker in eine andere CPU investieren sollen.

Das Netzteil ist überdimensioniert und überteuert. Effiziente 80%+ Netzteile, ein 300er hätte locker gereicht, bekommt man wirklich preiswerter. Ein 2x 1 GB Kit bekommt man von MDT unter 70€, der RAM ist ok und übersteht sogar einfache Übertaktungsversuche.

Der Artikel ist ansonsten wenig spektakulär. Bei den eng gesetzten Grenzen von 500 € ist auch nichts anderes zu erwarten. Man könnte ihn als vorweihnachtliche Anregung sehen, einen preiswerten Einsteiger-PC im Selbstversuch zusammen zu stöpseln. Aber das Ganze als Gaming-PC zu titulieren weckt Hoffungen, die dieses Teil nie und nimmer erfüllen kann.

Und noch ein Wort an die Protagonisten der einen oder anderen Herstellerfangemeinde:
Ich glaube nicht, dass es im Artikel pro oder kontra Hersteller A oder B geht. Und sich an der TDP einer CPU hochzuziehen und nicht mal zu hinterfragen, wieviel das jeweils eingesetzte Mainboard verheizt, ist ebenfalls sinnfrei. Mich stört z.B. die realitätsferne Bevorzugung einer HD 2600 Pro, ohne allerdings jetzt gleich eine von AMD gesponserte redaktionelle Werbung unterstellen zu wollen.

Vielleicht gehts auch mit etwas weniger Adrenalin.

Flox 01/10/2007 10:18
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-0+

Den Hinweis, man habe der HD 2600 pro wegen kommender DX10-Titel den Vorzug gegeben, fand ich ein wenig amüsant.

Beim Netzteil lassen sich ganz klar mindestens 40€ sparen, die dann besser in einer X1950pro (auch passiv gekühlt) investiert sind!

Gruß, Flox

stevez 01/10/2007 11:43
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-0+

Warum 2x 512mb riegel genommen wurden ist mir nicht klar.. Es gibt bereits super Aenon DDR2-800 1GB Riegel für 21 Euro zu kaufen, mit den selben timings. Man wäre bei doppeltem arbeitsspeicher sogar billiger weggekommen!

Subboss 01/10/2007 12:13
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-0+

als Graka würd ich persönlich ja eine x1800GTO (bei alternate für 66 euro zZt) einbauen und dann im nächsetn jahr wenn die neuen Dx10.1 Karten kommen eine hd2900pro oder ähnliches.

als MB würd ich auch eins mit 2 PCIe slots nehmen so kann man später zur 2900pro noch eine zweite kaufen - die spiele werden ja immer mehr auf sli und x-fire optimiert.

eine 2600xt ist leider spieletechnisch unbrauchbar... da wäre 8600GT schon die bessere wahl aber hey Dx10 games können diese Karten niemals flüssig rendern also warum dx10 bezahlen wenn mans nicht verwenden kann ;)

Beim Prozessor spalten sich die Meinungen extrem.
Ich für meinen teil würde lieber ein paar euro mehr für einen guten C2D ausgeben - der hat einfach spieleleistung satt und dann noch ein bisschen OC - perfekt.

Netzteil für 80 euro ist wie viele gesagt haben wirklich völlig übertrieben. Aber man sollte hier auch drauf achten was man in zukunft mit aufrüsten vor hat.

An die AMD freaks hier: ein C2D oder auch ein E2xxx hat durch massive OC möglichkeiten das wesentlich bessere Preis/Leistungs verhältnis wenns ums Gamen geht. ja einen AMD kann man auch übertakten aber gehts euch doch mal die Benches anschauen zumindest zur Zeit hat AMD halt mal boden an Intel verloren und nur aus alter liebe zu den ehemaligen Zocker-CPUs sollte man nicht die Fakten vergessen.

hoffe mal ich hab hier jetzt keinen flame losgetreten :o)

Kai 01/10/2007 13:05
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-0+

Ich finde nicht, dass man einen PC mit 1GB Ram und HD 2600 Gaming Rechner nennen sollte. Das fängt für mich bei 8800 GTS 320 und 2 GB Ram an. Gute und aktuelle PC´s gab es noch nie für 500€ und wird es wohl in absehbarer Zeit auch nicht geben.

Yoless 01/10/2007 17:02
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-0+

Die Zusammenstellung ist in jeder Hinsicht ne Katastrophe...
Aber hier mal ein Leserkommentar, der nicht viel besser ist:
"3. Viele Athlon X2 Prozessoren bieten definitiv das bessere Preis/Leistungsverhältnis und außerdem sind deren Boards preiswerter. Die "neuen" Athlon X2 BEs sind halt "neu" und viele denken: "Ahh der ist neu und bestimmt viel besser als die 'alten' Athlon X2s". Das ist aber nicht der Fall und der Grund dafür, weshalb sie etwas teuerer verkauft werden."

Der BE wurde gewählt wegen seiner guten Effizenz. Er ist spezifiziert auf 45 Watt. Deswegen ist der teurer und in einem Media-Center macht der wirklich Sinn, aber in einem Spiele-PC???!

Für ein Netzteil in einem Spiele-PC 80 Euro ausgegeben ist ja okay, aber doch nicht bei 500 Euro Budget.

Gehäuse+Netzteil 80 Euro
AMD Athlon64 X2 4400+ 90 Euro
Mainboard MSI R690G-V 50 Euro
Speicher 2*1GB 70 Euro
Festplatte 60 Euro
ATI X1950 Pro 120 Euro
DVD 30 Euro
Gesamt: 500 Euro

Ist nicht optimal, aber damit hat man wenigstens Spass beim Spielen. Unter 2 GB geht da heute nicht mehr viel und schei%&% auf DX10... wozu denn das.
Ich würde allerdings dazu raten beim Prozessor mindestens einen 5000 zu nehmen...

@hundet 02/10/2007 07:42
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-0+

Ich höre hier immer so viel Experten ,die meinten die Tests und Aussagen der Redaktion sind unqualifiziert ?!

Tja wisst Ihr , die sitzen nicht umsonst schon in der Redaktion und Ihr eben noch lannge nicht !

Das zum Thema Besserwisser !!!

@hundet 02/10/2007 07:42
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Ich höre hier immer so viel Experten ,die meinten die Tests und Aussagen der Redaktion sind unqualifiziert ?!

Tja wisst Ihr , die sitzen nicht umsonst schon in der Redaktion und Ihr eben noch lannge nicht !

Das zum Thema Besserwisser !!!

@hundet 02/10/2007 07:43
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Ich höre hier immer so viel Experten ,die meinten die Tests und Aussagen der Redaktion sind unqualifiziert ?!

Tja wisst Ihr , die sitzen nicht umsonst schon in der Redaktion und Ihr eben noch lannge nicht !

Das zum Thema Besserwisser !!!

Schneetiger 02/10/2007 14:17
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Hier muss ich zustimmen. Expertenmeinungen gehen eben auseinander.
Aber verschreiben bei Viritualisierung und so is nicht ok. Auch mit einigen anderen Meinungen stimme ich überein, Netzteil nur soviel man braucht, denn wer weiss schon wann er aufrüstet, bis dahin zahlt er aber die Ineffizienz, nicht der Autor.

Es ist übrigens die HD 2600Pro und nicht eine HD 2400, genau lesen bitte...
Danke.
Also Experten: nicht wütend drauflos schreiben, is schon ziemlich viel zu lesen und nicht alles wertvoll, leider;(

gscheitmeier 02/10/2007 17:18
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-0+

Naja, hab über die Diskussion schon ein bissi schmunzeln müssen und als richtiger Gscheitmeier muss ich jetzt ausnahmsweise auch mal meinen Senf dazugeben:

Hab mir folgendes System zusammengestellt:
Billigsdorfer Gehäuse: 16,50
NT, Techsolo: 21,93
Mainboard: Gigabyte P35 DS3L: 85,12
CPU: E2160: 63,23
Speicher: 2GB Kingston Value 667: 50,--
Grafik: Nvidia 8500GT, Palit: 60,--
HDD: Samsung 400GB: 67,38
DVD: LG H55N: 29,50
SUMME: 393,66

So nun zu den Beweggründen für die Wahl:
Gehäuse nehm ich original 1x in die Hand beim zusammenbauen, wer keinen optischen Aufputz braucht sollte hier keine großen Anforderungen stellen. Das Netzteil bietet ein tolles P/L-Verhältnis und reicht völlig aus, außerdem 12cm Lüfter und sehr leise.
Das Mainboard scheint überdimensioniert, aber ist solide Qualität, für Aufrüsstungen jeder Art voll fit und bestens übertaktbar.
CPU: Wieso mehr ausgeben, auch der E2160 macht locker 3 GHz bei Standard Vcore und boxed Kühler - Speicher passt hier sehr gut dazu!
Grafik: Die lahmt, gebe ich zu, aber: HD Unterstützung und unglaubliches (vieleicht noch nie da gewesenes??) Übertaktungspotential: 770 Mhz Core und 500 Mhz Speicher bringt die Karte trotzdem in vernünftige 3D Leistungsregionen (mit BIOS-Mod sind knapp 900 MHz drin) - Voraussetzung: kleiner Lüfter auf den passiven Kühlkörper z.B. CPU Lüfter eines alten Systems. Daher ist der Preis OK und die Leistung momentan noch ausreichend. Um den Preis kann man in einem halben Jahr ohne Bedenken aufrüsten....
HDD: Wurde extra größer gewählt, Platz kann man nie genug haben, bestes Preis/Leistungsverhältnis lt Geizhals
DVD-Brenner: ein Standardlaufwerk tuts zum Spiele installieren und ab und zu was brennen völlig!

Sage klar dazu, dass dieses System nur dann als Gaming PC (jaja, die Grafik...) durchgeht wenn man durch OC die volle Leistung rauskitzelt. Bin jedenfalls sehr zufrieden damit!
Und nebstbei noch 150 Euro gespart gegenüber THG :-)
Reicht locker für ein nettes Geschenk an die Freundin!

War/bin selber AMD-Fan, aber die Leistung ist (zur Zeit) mit einem vergleichbar günstigen AMD-System nicht zu realisieren.


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