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Genug Leistung? Die GeForce 9300 Grafik auf dem nForce 730i Chipsatz

13:10 - 24/10/2008 von Chris Angelini

Intel ist Spitzenreiter im Bereich Desktop-Rechenleistung. Doch AMD hält sein treues Gefolge von preisbewussten Kunden, die entsprechende Geschwindigkeiten von den Quadcore-Phenoms zu einem Preis bekommen können, der weit unter den schnellsten Intel Extreme Edition-CPUs liegt. Fast noch unwiderstehlicher ist für die Fans von AMD die Chipsatzpalette des Unternehmens, die durch den Kauf von ATI noch unterstützt wird.

Am oberen Ende findet man den AMD 790FX, der jetzt auf einigen beeindruckenden Mainboards mit der SB750-Southbridge gepaart wurde (eine Zusammenfassung der verfügbaren 790FX/SB750-Kombinationen wird an dieser Stelle noch in diesem Monat veröffentlicht). Den mittleren Bereich deckt der 790GX ab, mit der integrierten Grafik und SB750-getriebenen Übertaktungshilfe Advanced Clock Calibration. Der Abräumer bei den Mainboards unter 100 € ist der 780G , ein fähiger Chipsatz mit der „ausreichend leistungsfähigen” Radeon-HD-3200-Grafik, die mit jeder beliebigen gering belastenden Desktop-Umgebung klar kommt. Die Plattform ist nicht gerade passend für First-Person Shooter, aber sie ist Bestandteil von DirectX 10 und kommt mit extrem niedrig auflösenden Games bei spielbaren Bildraten klar.

Hybrid-Computing von Nvidia: Multi-Core-CPUs und Many-Core-GPUs

Aber hier geht es nicht um AMDs vorteilhafte Position in den Augen derer, die Mainboards mit Onboard-Grafik kaufen, auch wenn wir ein bisschen später zu Charakteristiken in Stärke und Performance des 790GX–Chipsatzes zurückkehren wollen. Zuvor schauen wir uns die nagelneue Plattform von Nvidia an: nForce 730i mit GeForce-9300-Grafik, die Intel vielleicht bald hassen und lieben zugleich wird: Sie werden sie lieben, weil Nvidias neueste mGPU der allgemeinen Beliebtheit von AMD schadet. Sie werden GeForce 9300 hassen, denn er greift wahllos an, und er schnappt sogar nach Intels eigenem, kürzlich aufpolierten G45. In Anbetracht von Nvidias Erfahrungen im Bereich integrierte Grafikchipsätze, sollte Intel diese Plattform tatsächlich sorgsam im Auge behalten.

Integrierte Chipsätze: Immer auf dem Vormarsch, aber nie finden sie den Anschluss

In vorhersehbarer Regelmäßigkeit aktualisieren AMD und Nvidia ihre Chipsatzpalette. Sie verwenden dabei die Technologie, die aus ehemals modernen diskreten Architekturen abgeleitet wird. Jedes mal macht die Liste der Vorteile den Eindruck, als ob Desktop-Gaming in den Bereich des Möglichen für sparsame Käufer gebracht würde. Aber Onboard-Grafik scheint nie für mehr als Basis-Produktivität und Unterhaltung im Einsteigerbereich auszureichen. Das Intel-Angebot ist noch schlechter gefahren, Opfer der leistungsschwachen Grafikhardware und unglücklicherweise verspäteten Treiber-Entwicklung. Das bringt uns dahin, wo wir heute stehen.

Keine North- und Southbridge mehr. nForce 730i-Chipsatz mit integrierter GeForce 9300 Grafikcore

Trotz der Computex-Enthüllung im Juni 2008 leidet der G45 noch an den Geburtswehen für etwas, was wir als eine brandneue Hardware betrachtet hatten. Probleme mit der Hardwarebeschleunigung für die Blu-ray-Wiedergabe, enttäuschende 3-D-Performance und trostlose Spiele-Kompatibilität haben die Tests mit den neuesten Treibern geplagt. Crysis, Unreal Tournament und World in Conflict haben ernste Rendering-Probleme gezeigt, die alle diese Spiele nicht spielbar machten, selbst wenn die Bildraten akzeptabel wären. Weiter also.

AMD fährt da – wie zu erwarten – besser. Da die Grafik-Engine, welche die 780G- und 790GX-Chipsätze treibt, bereits älter ist als ein Jahr, ist sie entsprechend ausgereifter. Wie Intels G45 sind die integrierten Chipsätze von AMD in der Lage, die Blu-ray-Wiedergabe zu entlasten, obwohl im Verlauf der Testreihe noch zu sehen sein wird, dass diese Technologie sich noch in der Entwicklung befindet und weit von der Perfektion entfernt ist. Nvidias nForce 730i sollte sich an AMDs bewährtem Plattformkonzept ein Beispiel nehmen, um Gunst zu erlangen. Und G45 ist längst nicht so bedrohlich, wie es aussieht.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 24/10/2008 13:28
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-3+

Meine Güte schafft doch den uralt VGA Anschluss ab. 2xDVI wäre eine gute Onboard Lösung für den Grafiker, oder Programmierer mit 2 Bildschirmen. Man kann ja immer noch Adapter anschliessen

cuto8 24/10/2008 14:22
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-0+

Ich wag einfach mal zu behaupten, dass dieser Chipsatz null Erfolg haben wird. Leute, die auf die hohe Performance eines C2D/C2Q angewiesen sind, werden "echte" Chipsätze ohne GPU bevorzugen. Und Unternehmen werden den Chipsatz ignorieren, weil halt nunmal nicht "Intel" draufsteht.
Bei den AMDs macht soein Chipsatz Sinn - hier wird mehr auf den Preis geachtet. Aber wer >200€ für nen Prozessor ausgibt, spart nicht am Mainboard...

LotPings 24/10/2008 14:28
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-0+

Zitat :Nvidia umgeht diese Herausforderung ganz und nutzt ein Single-Chip-Design. Die gleiche Komponente, auf welcher der GeForce-9300-Grafik- und Speichercontroller untergebracht ist, stellt auch ... zwölf USB-1.0-Anschlüsse,


Da handelt es wohl um einen Dreckfuhler ;-) Natürlich muss das USB-2 heißen

Crisfada 24/10/2008 15:34
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-0+

ich hab einem family-mitglied auch so ein 780G-mainboard mit AMD-onboard-grafik und DDR3 sideport verbaut, das ding übertaktet und siehe da, so schlecht kann das ja gar ned sein =) sofern man nicht die neuesten games zockt ;) ichhabs mit oblivion getestet, lief 1-a bei mittleren einstellungen unter 1024x768 *.*
für board+grafik=80€ is das ja wohl mehr als ausreichend.

daimonion81 24/10/2008 15:50
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-0+

Gibt es nicht noch eine dritte Variante der Kombination von Chipsatzgrafik und dedizierter Grafikkarte?

Zumindest bei der Phenom-Plattform kann doch die Grafikkarte (fast) vollständig ausgeschaltet werden. DAS wäre doch mal ein Ansatz für Desktop/Media und Spiele - Betrieb.

Ich selbst habe kürzlich P45 + C2D gewählt, allerdings steht bals ein HTPC an, AMD basiert - oder vielleicht doch Intel/nvidia?

bensen 24/10/2008 15:53
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-0+

cuto8 :
Aber wer >200€ für nen Prozessor ausgibt, spart nicht am Mainboard...


und warum sollte man keine billige intel cpu kaufen?
ein E5200 ist in sachen preis/leistung erste sahne

Levi88 24/10/2008 18:02
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-0+

Die hohen Auslastungen bei BR Betrieb wundern mich etwas..

Wenn du eine HD DVD zur Hand hast könntest dus mal mit dem Arcsoft Media Center ausprobieren? Würde mich persönlich mal interessieren.
Zudem ist Arcsoft der, der am besten mit dem G45 zusammenarbeitet (und am ehesten *gg*).

Der E5200 ist sowohl vom Stromverbrauch als auch in der Leistung sinnvoll.
Der hohe Multi ist einfach geil.

Was mich noch interessieren würde, lässt sich die Chipsatzgrafik des 9300 komplett ausschalten UND benötigt dann auch weniger Strom / garkeinen Strom? Wäre interessant für den Fall, dass man eine seperate Grafikkarte kauft.

@ oben.. Es gibt etwas, das nennt man HTPC.. oder Office PC mit _gelegentlichem_ Spielen.. sowas wie die Sims etc wird da auf Full Details laufen.



Weltenspinner 24/10/2008 21:12
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--1+

schrieb :

Meine Güte schafft doch den uralt VGA Anschluss ab. 2xDVI wäre eine gute Onboard Lösung für den Grafiker, oder Programmierer mit 2 Bildschirmen. Man kann ja immer noch Adapter anschliessen





Der Grafiker hat aber noch eine uralt Eizo-Röhre und freut sich über den alten Anschluss. ;)

Anonymer Nutzer 25/10/2008 00:35
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piffpaff 25/10/2008 11:45
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-0+

AMD Freeze Bug :
gpu-z und speedfan lassen jeden neueren amd rechner einfrieren.wer den fehler schnell provozieren will muss nur massenweise instanzen der oben genannten programme starten.unter realen bedingungen friert so ein amd system ca. 1 mal von 100 starts der oben genannten applikationen ein und kann datenverlust zur folge haben.auch everest scheint ein kandidat zu sein und einige spiele, die auf die gleiche weise versuchen den rechner zu analysieren.




Wo hast du denn den Blödsinn her? Bei mir ist Everest im Autostart und läuft ohne Probleme.
genauso hab ich eben mal aus Spaß an der Freude 10 Instanzen von GPU-Z gestartet und irgendwie geht mein Rechner immer noch.
Sehr mysteriös...

Anonymer Nutzer 26/10/2008 02:16
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-0+

Hier findet Ihr mehr News unter http://techonlinenews.com/

derGhostrider 26/10/2008 17:10
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-0+

Irgendwie habe ich ein leichtes Problem mit den Testergebnissen.

Hätten nicht die CPUs grob "gleich schnell" sein müssen, damit man die Leistungsfähigkeit der GPU beurteilen kann?

Bei den Tabellen, bei denen die Unterschiede nämlich grob dem Unterschied der CPUs entsprechen, kann man nicht so ohne weiteres behaupten, daß die integrierte GPU schwächer wäre.
*schulternzuck* Ich weiß nicht so recht, was der Test auf dieser Basis aussagen soll, außer: "Das System mit weniger CPU Leistung ist bei der Grafikdarstellung meistens langsamer und manchmal trotzdem schneller."

Weltenspinner 26/10/2008 17:44
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-0+

Nur weil der E7200 gegen ein 5400+ kämpfen musste,
obwohl er sogar einen 6000+ fertig macht?

Das halte ich für absurd! :D

tkoerbs 28/10/2008 10:23
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-0+

Warum hat man nicht den E5200 statt E7200 als Prozessor für die Intel-Plattform genommen? Die Unterschiede in der Performance sind nicht allzu groß (max. 10%, je nach Anwendung, vermute ich), aber der E5200 ist satte 30 Euro günstiger!

Anonymer Nutzer 04/11/2008 06:33
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-0+

piffpaff:

dann starte mal nonstop 10-30 instanzen schliesse dann wieder die programme und starte wieder 10-30 instanzen und mache dies 10 minuten lang.

Weltenspinner 04/11/2008 08:24
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-0+

schrieb :

piffpaff:

dann starte mal nonstop 10-30 instanzen schliesse dann wieder die programme und starte wieder 10-30 instanzen und mache dies 10 minuten lang.





Warum zur Hölle sollte man das tun? oO

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