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Neue Mittelklasse: Radeon HD 5770 und Geforce GTX 260

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Radeon HD 5870: Schnelle Single-GPU-Grafikkarte

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11:21 - 23. September 2009 von Thomas Kretschmann

Mit der HD-5800er-Serie stellt ATi die ersten DirectX-11-fähigen Grafikkarten vor. Die HD 5870 ist doppelt so schnell als ihr Vorgänger HD 4870 und kann sechs Displays ansteuern. Auch eine günstige Variante will ATi auf den Markt bringen.

ATi Radeon 5870

Die Radeon HD 5870 stellt ATis neuestes Single-GPU-Flaggschiff dar. Mit einer etwas langsameren, aber rund 100 Euro günstigeren Version, der HD 5850, sollen preisbewusste Käufer angesprochen werden. Wichtigste Neuerung ist natürlich die Unterstützung von DirectX 11: Windows 7 wird die Programmierschnittstellen in ihrer neuesten Version von sich aus unterstützen, Windows Vista per Update.

Auch stattet AMD/ATi die Karten mit »Eyefinity«, aus: Mit der Technik sind bis zu sechs Displays pro GPU anzusteuern. Im Crossfire-Modus sind damit dank sechs On-Die-Display-Controllern pro Karte künftig theoretisch bis zu 24 Monitore anzusteuern.

Gamer interessiert jedoch mehr die Performance, und die ist abhängig vom jeweiligen Spiel: Mit Crysis beispielsweise ist die Radeon HD 5870 bis zu 60 Prozent flinker als die GeForce GTX 285 von Nvidia, die bis jetzt die schnellste Single-GPU-Grafikkarte war. Bei anderen Games ist der Vorsprung weniger gravierend. Der neue Grafikchip RV870 wird in 40-Nanometer-Fertigung hergestellt und taktet mit 850 MHz, der Speicher mit 1200 MHz. Bei der günstigeren Version Radeon 5850 sind es 725 (GPU) und 1000 MHz (Speicher).

Ab Ende September sollen die HD 5870 und die HD 5850 für 350 und 250 Euro erhältlich sein. Auch ein High-End-Modell mit zwei Grafikchips ist geplant: Eine Radeon HD 5870 X2 soll noch 2009 auf den Markt kommen.

Mehr Informationen zur Technik und der Ausstattung der 5800er-Serie finden sich in unseren aktuellen Test der HD 5870:
ATI Radeon 5870: DirectX 11, Eyefinity und jede Menge Power

Update: Mittlerweile kündigen mehrere Grafikkarten-Hersteller beziehungsweise ATi-Partner ihre Versionen der Radeon 5800er-Serie an:
XFX beispielsweise bringt eine XFX Radeon HD 5870 sowie eine XFX HD 5850 auf den Markt und hält sich damit die Referenz-Hardware von ATi. Die 5870 liegt preislich bei etwa 330 Euro, der kleinere Bruder bei rund 230 Euro.
Sapphires Radeon HD 5870

Auch Sapphire hält sich bei seinen 5800er-Radeons an ATis Vorgaben: Die Sapphire Radeon HD 5870 für rund 310 und die Sapphire Radeon HD 5850 für etwa 210 Euro werden zusammen mit den Games »Dirt2« (per Gutschein) und »Battlestations Pacific« angeboten. Sapphire plant auch Sondereditionen der Grafikbeschleuniger mit einem speziellen Kühler und unterschiedlichem Speicherausbau.

Club3D kündigt ebenfalls beide 5800er-Karten an. Die Club3D HD 5850 kommt auf knapp über 200 Euro, das Flaggschiff Club3D HD 5870 auf rund 330 Euro.

HIS hat pünktlich zum heutigen Launch der neuen ATi-Karte seine zwei Modelle vorgestellt: die HIS Radeon HD 5850 für 250 Euro und die HIS Radeon HD 5870 für 330 Euro. Auch dieser Grafikkarte-Hersteller kündigt bereits für Oktober Versionen an, die vom Referenz-Design abweichen.

Gleich sechs 5800er-Versionen will Powercolor auf den Markt bringen. Jeweils drei 5850- und 5870-Modelle unterscheiden sich aber nur durch die Ausstattung: Die Powercolor Radeon HD 5870 und die Powercolor Radeon 5850 wird es jeweils im Bundle mit »Dirt2« (Gutschein), mit einem HDMI-Kabel und als reine Karte ohne Zugaben geben. Die Preise entsprechen in etwa denen der anderen Hersteller, steigen jedoch je nach Bundle-Version an. Die HD 5870 mit HDMI-Kabel wird die teuerste Karte sein, die unverbindliche Preisempfehlung von Powercolor liegt bei 409 US-Dollar.

Auch von anderen Herstellern tauchen entsprechende Karten bereits bei Preisvergleichsdiensten auf: Gigabytes GV-R587D-1GD-B (HD 5870) und GV-R585D-1GD-B (HD 5850) beispielsweise, auch Asus hat mit der EAH5870/2DIS ein 5870er-Modell in petto. Alle halten sich noch ans Referenz-Design, die Preise unterscheiden sich kaum.


Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Ramrod 23/09/2009 12:00
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-2+

Na das lässt doch mal hoffen für AMD !

miki4 23/09/2009 14:28
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-0+

Super, dass AMD mal nVidia wieder vorraus ist, auch wenn nVidias Karte noch nicht draußen ist ;) 60%+ bei Crysis liegt allerdings sicherlich an irgendwelchen Pfusch-Tricks im Treiber, da die Entwickler sich sicherlich gedacht haben, dass Crysis als Benchmark verwendet wird.

MfG

mesa69yin 23/09/2009 14:34
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-0+

ich fänds ganz nett wenn sich die entwickler mal wieder auf etwas stromsparendes und gemeinsame standarts einigen können würden!!! diese herdplatten mit den monsterkühlern drauf sind mir einfach zu übertrieben!!!

Anonymer Nutzer 23/09/2009 15:28
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-0+

Ich finds geil ... bin zwar auch nvidia nutzer aber ich gönne es amd/ati

miserable one 23/09/2009 15:46
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--1+

würde ma behaupten der "vorsprung" is spätestens anfang nächsten jahres um ein vielfaches eingeholt von nVidia...weil die sich fein anschaun, was die 5000er reihe falsch macht un dementsprechend nachbessern:)

wobei mir das design der karte durchaus zusagt

mindhack 23/09/2009 16:14
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-2+

Nvidia: DirectX 11 is not important

Ich darf auf diesen Artikel verweisen, sofern die THG Admins das nicht als Werbung für die Konkurrenz betrachten ;) . Ist nur eine kleine englische Seite.

phobos 26/09/2009 03:00
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-0+

ich bin schon gespannt wie lang die X2 wird... immerhin ist die 5870 1 cm länger wie die 4870x2.

drno 29/09/2009 01:45
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-0+

Interessanter Bericht - der mich zum Nachdenken anregt. Bald stehen wieder eine Menge PC'S auf dem Wunschzettel vom Weihnachtsmann.
230 Euro für die neue Midclass. Soviel Geld hat eine (nunmehr alte) 7950 GT von Nvidia kurz nach Erscheinen 2006 auch mal gekostet. Fazit: Erfahrene User wissen, daß der Kauf einer Graka von noch extremerer Halbwertzeit begleitet ist, zumal jedes neue Game höhere Anforderungen mitbringt.
Spaß kostet also Geld, und soviel als Überlegung zum Thema Zukunftsfähigkeit von PC'S. Das sollte man wissen, wenn man sich für einen neuen Puter das Weihnachtsgeld abgreifen läßt.

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