Als Testgerät verwendeten wir das NAS-Gerät DS409+ des Herstellers Synology. Das NAS-Gerät besitzt eine Freescale MPC8533 CPU mit 1,06 GHz und 512 MB Hauptspeicher. Das Netzwerkspeichergerät kann insgesamt vier Laufwerke aufnehmen, die jedoch nicht per Wechselrahmen ihren Platz im Gehäuse finden, sondern fest eingebaut werden. Zwei an der Rückseite des Gehäuses angebrachte 80-mm-Lüfter sorgen für eine ausreichende Kühlung der im NAS-Gerät verbauten Komponenten und Festplatten.
RAID zum Datenerhalt
Wie alle aktuellen NAS-Geräte verfügt auch das DS409+ über eine Administrationsoberfläche, die es per Web-Browser zu bedienen gilt. Neben der Unterstützung verschiedener RAID-Modi (in diesem Fall RAID 0, 1, 5 und 6) zur Speicherung der Daten über mehrere Laufwerke können über die Web-Oberfläche auch weitere Funktionen konfiguriert werden, die über eine bloße Datenbereitstellung auf SMB-Ebene im Netzwerk hinaus gehen.
Multimedia und Downloadserver für‘s Heimnetzwerk
Hierzu zählen im Multimediabereich neben einem integrierten Photo- und Medien-Server, welcher Bilder, Audio- und Videodateien über die Web-Oberfläche ausgibt, noch ein DLNA-Server (Digital Living Network Alliance). Letzterer trägt dafür Sorge, dass netzwerkfähige und dem DLNA-Standard folgende Unterhaltungsgeräte auf dem NAS-Gerät gespeicherten Multimediadateien direkt über das Netzwerk wiedergeben können. Die Funktionalität aktueller NAS-Geräte geht allerdings noch weiter: So ist es meist auch problemlos möglich, ein NAS-Gerät als Download-Station für die wichtigsten Protokolle http, https, FTP und Bittorrent einzusetzen.
E-Mail, Blog und CMS auf einem NAS-Gerät
Darüber hinaus bieten viele aktuelle NAS-Geräte der gehobenen Klasse Enthusiasten die Möglichkeit, den Funktionsumfang des Netzwerkspeichergeräts fast beliebig zu erweitern. So ist es zum Beispiel möglich, das NAS-Gerät mit einen MTA (Mail Transfer Agent) auszustatten und das Netzwerkspeichergerät somit als vollwertigen E-Mail-Server einzusetzen. Auch der Betrieb einer auf der Skriptsprache PHP basierenden Blog-Installation oder eines Content Management Systems für einen Internet- oder Intranet-Auftritt ist in Verbindung mit einem MySQL-Server problemlos möglich. Dazu ist allerdings wieder der Aufwand notwendig, den wir in der Einleitung erwähnten.
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Die Bereitstellung von Speicherplatz im Heimnetzwerk war bis vor ein paar Jahren noch ein aufwändiges Unterfangen.
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Diese Zeiten sind vorbei: Einfache NAS-Server und einen Satz handelsüblicher Festplatten genügen für die perfekte Storage-Box zuhause oder im kleinen Unternehmen.
Häh?? Diese Zeiten sind vorbei!?!. Jetzt ists ja auch nix anderes jetzt drehen Sie einem hald lahme Rechner (die etwas weniger Strom brauchen) mit RAID-Controller und vorinstalliertem Linux an. Sonst sind die NASs nix anderes. Ich bin trotzdem für eigenbau. Die GUIs schränken einem meist nur ein.
naja .. hab unseren Router und NAS in der Firma selbstgebaut - vorher hatten wir ne Proffessionelle FW allerdings ohne Fileserver.
Sowas würde ich mir heute nicht nochmal antun... - wenn irgend ne Soft- oder Firmware aussteigt machst du wirklich ALLES selbst - vom anpassen irgendwelcher Webfrontends über das patchen und compilen von neuen Kernels bis zum Setup der Benutzerrechte - und das nebenbei und nach Feierabend.. im Anschluss bist du noch der Arsch weil "Das Internet" nen halben Tag ausgefallen ist.. nie wieder - das nächste mal gibt es ne proffessionelle Lösung. Die kostet vielleicht das dreifache - aber wenn was ist rufst du die Fuzzis vom Support..
na dann kauf mir mal nen professionellen Server mit 12 TB für 1.200€ mit supportfuzzies & co.
Hab auf ner anderen Seite gerade nen Test gelesen bei dem sie 2,5" Festplatten für ne ähnliche Aufgabe genommen haben. Müsste dann ja nochmal um einiges sparsamer sein.
Ansonsten fand ich den Test hier ganz gelungen und denke das gerade aus Heimanwender sicht 3,5" mit 5200 rpm ne gute wahl sind.
Greetz Kronos
Ich kann ABSOLUT nicht nachvollziehen, warum THG als Performance-Festplatten solche Modelle aus der (mind.) vorletzten Generation zum Test heranzieht!
Die T166 verwenden (wie aus der Tabelle ersichtlich) 2 Platter, um 320 GB zu erreichen, und auch der Name suggeriert schon, dass es sich um Platter mit 166 GB handelt. Die F2 dagegen verwendet trotz nur 5400 U/min schon Platter mit 500 GB.
Das ist eine dreimal hoehere Datendichte und tut der Performance sehr gut! Cachegroessen sind noch nicht einmal beruecksichtigt.
Um einen besseren Vergleich zwischen Performance und Eco ziehen zu koennen, waeren hier wenigstens Samsung F1-Festplatten mit 7200 U/min und zumindest schon einmal 333 GB pro Platter angemessen, sinnvoll und aussagekraeftig gewesen.
Das ist schon einmal eine doppelt so hohe Datendichte und die ein oder andere Verbesserung haben neuere Festplattengenerationen sicherlich auch noch gegenueber "Uralt"-Modellen, wie z.B. die erwaehnten Cachegroessen.
Man haette also der F2 (1 TB, 5400 U/min, 500 GB/Platter) einer F1 (1 TB, 7200 U/min, 333 GB-Platter) gegenueberstellen koennen.
Wenn ich das richtig sehe kommt die alte T166 in einigen Tests gerade so an eine "langsame" Eco-F2 heran, die F1 (oder die bald erscheinende F3 mit ebenfalls hoher Datendichte) koennte hier also durchaus deutlichere Unterschiede und Ergebnisse in Richtung "pro Performance-Festplatte" zeigen.
Vielleicht waere der Unterschied auch dann nicht gross genug, um eindeutig Performance-Festplatten fuer NAS zu bevorzugen - mag sein -, aber die Ergebnisse wuerden aussagekraeftigere Ergebnisse liefern.
Durch die von THG gewaehlten Testaufstellung werden wir dies nie erfahren...
Gruss,
AzzraelDLX
Es ging im Endeffekt ja auch darum ob es sich lohnt beispielsweiße die alten Samsung Platten gegen neue EcoPlatten auszutauschen.
Ich finde den Test sehr gelungen!
MFG Nico
Lohnen tut es sich fast immer alte und kleine Platten für neue große Platten auszutauschen.
Finde den Test auch einen Witz.
Echt so eine lahme und alte Festplatte gegen eine der neuesten Festplatten antreten zu lassen ist blödsinn.
Und wenn ihr Strom sparen wollt, baut 2,5" 500 GB Platten ein !!
Bei Hardwareversand.de gibts ne 500GB Samsung M7 2,5" für ca. 68 €.
Habe die in einem externen Gehäuse von Icybox(IB-290)
Und ich habe Datenraten von bis zu 110 MB/s Spitze.
Natürlich über Dockingstation und SATA.
Und die Verbrauchen kaum Strom 1 Watt im idle und ca. 2 watt unter last.
Da spart ihr gegenüber F2 39 - 44 Watt, das wäre eher ein Grund zu wechseln als dieser schon fast lächerliche Test.
Also ich hab ne Allnet 6600 im Einsatz mit 5x WD10EADS Greenpower mit 32MB im RAID 5.
Schreibdurchsatz pendelt über Gbit-Eth. bei 37 bis 43.5 MB die Sek.
Lesespitzen liegen schon mal bei 97,1 MB ...
Wenn ich mit dem Mediacenter ne Matroska streame und parallel ne File auf meinen Client ziehe sinds um die 54 MB ...
Gut bei LAN´s wenn 8 - 11 Leute dran nuckeln, lass ich doch auch lieber ne vorbereitete externe E-Sata / USB Platte kreisen.
was bringen einem die schnellsten Platten, wenn der Großteil der Homeuser eine 100 MBIT Lan verkabelung nutzen...
@bimmi: Das ist dann aber das Problem der Homeuser. =)
Ich bin zumindest froh, daß die HeimNAS-Geräte von der CPU Leistung wenigstens mal Gigabit schaffen. Kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo Dick und Fett ein Gigabit-Anschluss beworben wurde, letztenendes aber nicht mal 100Mbit ausgereizt wurden, weil die verbauten CPUs so lahm waren.