Die Travelstar 5K250 mit bis zu 250 GB bietet zeitgemäße Performance bei vernünftiger Leistungsaufnahme. Den Testparcours meistert dieses Modell vor der Scorpio von Western Digital mit 250 GB, muss sich allerdings dem 250 GB-Flagschiff von Samsung geschlagen geben. Sollte Ihnen für Ihr Notebook eine Festplatte mit 250 GB vorschweben, so sollten Sie sich derzeit für die HM250JI von Samsung entscheiden, da diese etwas bessere Leistung bietet. Wenn bei Ihren Berechnungen allerdings auch die Akku-Laufzeit eine Rolle spielt, ist die 5K250 von Hitachi die vernünftigere Wahl, da sie im Gegensatz zu den 0,9 bis 3,1 W des Samsung-Modells lediglich zwischen 0,8 und 2,7 W beansprucht. Wir müssen allerdings dazusagen, dass die Schlacht um den Mainstream der Notebook-Festplatten mit 5.400 U/min keiner der Kontrahenten klar für sich entscheiden kann. Auch fehlt in unserer Testreihe noch das neuste Laufwerk von Toshiba, das wir hoffentlich bald in die Hände bekommen.
Was den Spitzenbereich mit 7.200 U/Min angeht sieht das Ganze etwas anders aus: Hitachi wollte die Krone und hat sie sich geschnappt – mit Hilfe der schnellsten, mechanischen Notebook-Festplatte, die dieser Tage erhältlich ist. Das Modell von Hitachi und die Momentus 7200.2 von Seagate liegen bei der Zugriffszeit gleichauf; allerdings bietet die Travelstar 7K200 eindeutig schnellere Transferraten und nimmt dennoch nicht sonderlich viel Leistung auf: Verglichen mit der veralteten Travelstar 7K100 glänzt das neue Laufwerk mit einem mindestens 30% geringeren Stromverbrauch und ist dennoch effizienter als die Momentus 7200.2. An solche Werte reicht einzig die MHW2160BJ von Fujitsu heran, die es allerdings nur mit maximal 160 GB gibt.
Verglichen mit diesen Festplatten sind Flash SSDs oftmals schneller, zwingen den Anwender aufgrund der begrenzten Kapazität von 32 GB (alles andere ist weit von jeglicher Erschwinglichkeit entfernt) allerdings dazu, sich entweder ein 32 GB Flash SSD und eine externe Festplatte oder eben doch ein herkömmliches Laufwerk zu kaufen. Zwar ändert sich gerade der Speicher-Sektor heutzutage schnell, doch mit einer aktuellen 2,5”-Festplatte machen Sie erst einmal nichts falsch: Sobald Flash SSDs mit 64 GB oder 128 GB schneller und erschwinglicher werden, können Sie Ihre Festplatte mit 200 GB oder 250 GB immer noch in einem externen Gehäuse unterbringen.
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Wie ist es denn mit der Lebensdauer der vielfach angesprochenen SSD Laufwerke? Ein USB Stick hat ja auch eine begrenzte Lebenszeit aufgrund der limitieren Anzahl an Schreibvorgängen. Bei einem Betrieb als Festplatte unter Windows dürften diese doch relativ schnell erreicht sein?
Von der Transferrate her ist übrigens eine Samsung HM160HI sogar etwas schneller als die 7K200, trotz nur 5400rpm. Bei den anderen Tests wie Zugriffszeit etc. würde diese deswegen aber natürlich schlechter abschneiden.
Hallo,
ich weiß nicht in welcher Welt die Tester leben?!
Hitachi ist für neuwertigen Schrott berühmt berüchtigt. Was nützen mir tolle testwerte, wenn die Dinger dauernd kaputt gehen? Da ist auch mit ner Garantie nicht geholfen,denn Zeit und Datenverluste werden mir nicht ersetzt. Zumal meist dann etwas kaputt geht,wo schneller Ersatz nicht möglich ist.
Gegenbeispiel: WD 250GB Eide-Modell! Shock Proved, schier nicht kaputt zu kriegen. Jeder Händler und Werkstätten sowieso kann bestätigen, das kaputte FP Hauptgrund für Reklamationen darstellen.
Die meisten Leute denken nun mal nicht daran, Ihre tragbaren wie rohe Eier zu behandeln. Ich hoffe,das WD demnächst auch Modelle mit SATA und Shock Proved auf den Markt wirft. Dann gibt es nur noch eine Wahl für die tragbaren.. ;-)
W.B.
Grade deswegen wäre mir ein Test aktueller PATA-Platten auch sehr recht gewesen - habe vor etwa 2 Wochen meine 60GB IBM/Hitachi ersetzt. Hatte zuerst an eine 5k250 gedacht, letztendlich aber zur WD2500BEVE gegriffen. Bisher hab ichs nicht bereut...
Ausgegeben hab ich für die Platte inkl. Versand sowie Einbaurahmen (2,5"->3,5") knapp 130 Euro.
Benchmarkergebnisse sind mit denen der SATA-Version, also der BEVS, ganz gut vergleichbar.