Neue Modelle mit höherer Effizienz

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13:00 - 20/12/2007 von Patrick Schmid, Achim Roos

Die Einführung einer neuen Laufwerks-Generation bringt als Nebenprodukt für gewöhnlich auch neue Modelle für die Mittel- und Einstiegsklasse mit sich. Es ist nämlich für den Hersteller sinnvoll, die komplette Produktreihe mit der maximalen Datendichte zu bestücken; neuere Modelle sind so nicht nur schneller als die Vorgänger, sondern Hersteller haben es zudem leichter, beliebte Kapazitäten herzustellen und müssen dafür weniger Platten und bewegliche Teile verbauen. Spitzenmodelle mit hoher Kapazität dienen dazu, auf Bedürfnisse von Power-Usern einzugehen und als Hersteller in den Schlagzeilen zu bleiben. Allerdings sind Mittelklasse-Modelle in großer Stückzahl besonders wichtig, da sich mit derartigen Produkten der meiste Umsatz generieren lässt. Letztlich geht es eben darum, auf diesem zunehmend hart umkämpften Markt als Hersteller wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ihnen ist sicherlich aufgefallen, dass in den meisten Notebooks der breiten Masse oft Festplatten mit der gleichen Kapazität verbaut sind. Momentan liegt diesenoch immer bei 80 GB, wird sich aber bald auf 120 GB verlagern. Denn genau das ist die Datenmenge, die derzeit auf eine 2,5”-Festplatte mit nur einer Platte gespeichert werden kann – derzeit also das Maß aller Dinge für 2,5”-Notebook-Festplatten. Es liegt ebenfalls auf der Hand, dass ein 120 GB-Laufwerk mit einer Platte genauso gute Leistung abliefert wie ein Modell mit 250 GB und zwei Platten. Dank der etwas simpleren Bauweise halten sich Stromverbrauch und Wärmeabgabe in Grenzen; auch den Kosten tut die Abspeckung gut, was für hohe Stückzahlen von Bedeutung ist.

Was den Stromverbrauch angeht sollten Sie aufpassen: Ein herkömmliches Notebook-Laufwerk benötigt nicht mehr als etwa 5 W, doch bei ultra-mobilen Notebooks haben 1-3 W Unterschied erhebliche Auswirkungen. Es ist zwar ganz nett ein paar Watt zu sparen, allerdings macht das meist nicht allzu viel aus. Wenn Sie allerdings bei allen Schlüsselkomponenten diese paar Watt einsparen können, führt das zu einer Drosselung des Gesamtstromverbrauchs um einen zweistelligen Wert. Dann hat das ganz offensichtlich Auswirkungen auf die Akkulaufzeit: Wenn Sie kurz davor stehen, ein Projekt am Notebook fertigzustellen, dann können 15 Minuten mehr die Welt bedeuten.

Am effizientesten sind natürlich Laufwerke, die mit geringen Umdrehungsgeschwindigkeiten wie 4.200 U/Min oder gar 3.600 U/Min arbeiten (dies ist bei 1,8”-Laufwerken der Fall). Allerdings werden die Leistungsfetischisten unter Ihnen von der entsprechenden Performance enttäuscht sein, da sowohl Zugriffszeit als auch Übertragungsraten unter der geringen Umdrehungsgeschwindigkeit leiden. Einen guten Kompromiss zwischen Performance, Kapazität und Stromverbrauch bieten 5.400 U/Min. Obwohl es auch bei Notebook-Laufwerken mit 7.200 U/Min kürzlich beachtliche Verringerungen des Stromverbrauchs gegeben hat, brauchen diese Spitzenmodelle noch immer am meisten– was Sie auch unserem Benchmark-Abschnitt erkennen werden. Grundsätzlich benötigen SATA-Laufwerke außerdem mehr Energie als UltraATA-Modelle, was bei den meisten Notebooks heute wiederum keinen Unterschied macht: diese Schnittstelle können Sie sowieso nicht aussuchen. Bei externen Festplatten könnte dieser Aspekt hingegen wieder interessant sein.

Unsere Festplatten-Charts für mobile Festplatten beinhalten die meisten auf dem Markt erhältlichen Laufwerke. Die Charts bieten Ihnen auf der Suche nach der passenden Festplatte für Ihr Notebook eine hervorragende Informationsquelle.

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Kommentare zum Beitrag
didi64 24/12/2007 15:29
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Wie ist es denn mit der Lebensdauer der vielfach angesprochenen SSD Laufwerke? Ein USB Stick hat ja auch eine begrenzte Lebenszeit aufgrund der limitieren Anzahl an Schreibvorgängen. Bei einem Betrieb als Festplatte unter Windows dürften diese doch relativ schnell erreicht sein?

VelleX 24/12/2007 19:11
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Von der Transferrate her ist übrigens eine Samsung HM160HI sogar etwas schneller als die 7K200, trotz nur 5400rpm. Bei den anderen Tests wie Zugriffszeit etc. würde diese deswegen aber natürlich schlechter abschneiden.

Wobik1 28/12/2007 11:03
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Hallo,
ich weiß nicht in welcher Welt die Tester leben?!
Hitachi ist für neuwertigen Schrott berühmt berüchtigt. Was nützen mir tolle testwerte, wenn die Dinger dauernd kaputt gehen? Da ist auch mit ner Garantie nicht geholfen,denn Zeit und Datenverluste werden mir nicht ersetzt. Zumal meist dann etwas kaputt geht,wo schneller Ersatz nicht möglich ist.
Gegenbeispiel: WD 250GB Eide-Modell! Shock Proved, schier nicht kaputt zu kriegen. Jeder Händler und Werkstätten sowieso kann bestätigen, das kaputte FP Hauptgrund für Reklamationen darstellen.
Die meisten Leute denken nun mal nicht daran, Ihre tragbaren wie rohe Eier zu behandeln. Ich hoffe,das WD demnächst auch Modelle mit SATA und Shock Proved auf den Markt wirft. Dann gibt es nur noch eine Wahl für die tragbaren.. ;-)
W.B.

Bzzz 28/12/2007 16:18
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Grade deswegen wäre mir ein Test aktueller PATA-Platten auch sehr recht gewesen - habe vor etwa 2 Wochen meine 60GB IBM/Hitachi ersetzt. Hatte zuerst an eine 5k250 gedacht, letztendlich aber zur WD2500BEVE gegriffen. Bisher hab ichs nicht bereut...
Ausgegeben hab ich für die Platte inkl. Versand sowie Einbaurahmen (2,5"->3,5") knapp 130 Euro.
Benchmarkergebnisse sind mit denen der SATA-Version, also der BEVS, ganz gut vergleichbar.

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