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11:00 - Donnerstag, 1. Mai 2008 von Siggy Moersch
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: HDMI, Kabeltester, Oehlbach
Schwerpunkte: Consumer Electronics
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: HDMI, Kabeltester, Oehlbach
Schwerpunkte: Consumer Electronics
Inhaltsverzeichnis:
2 - HDMI-Kabeltester im Einsatz
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Wird zwischen die beiden Boxen des Kabeltesters ein HDMI-Kabel gesteckt, leuchten die LEDs wie bei einem Weihnachtsbaum auf. Erstrahlen alle 9 LEDs, sind die Leitungen des HDMI-Kabels in Ordnung. Zieht man das Kabel leicht aus einer der Buchsen heraus, gehen schon mehrere LEDs aus. Da eine mechanische Fixierung bei HDMI-Steckern fehlt, rutscht das Kabel sehr leicht aus der HDMI-Buchse. Vor allem dann, wenn das Kabel ein hohes Eigengewicht hat.
Eine Fehleranalyse von HDMI-Kabeln ist mit dem Kabeltester-Set von Oehlbach sehr schnell durchgeführt. Die Anschaffungskosten liegen bei rund 75 Euro.
HDMI Kabeltester Pro von Oehlbach
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Denn wenn das Kabel hin ist, ist es hin. Dann hilft mir auch der Kabeltester herzlich wenig.
Es gibt richtig teure HDMI Kabel, die kosten mal eben 400 € sind dann allerdings auch 10 m lang, und da kann es dann doch sinnvoll sein, sich so einen Kabeltester zu holen, zumindest für jemanden, der sowas von Berufs wegen macht...
OK, wenn ich das Kabel nicht so einfach tauschen kann, ist es vielleicht hilfreich, aber sonst eben nicht zwingend erfolrderlich.
Natürlich sollte man besser nicht das 2,50Euro Kabel nehmen, was schon beim angucken auseinander fällt, aber bei digitaler Datenübertragung ist es im wesentlichen nur noch wichtig, daß überhaupt etwas ankommt. Da gibt es nämlich nur zwei zustände: Entweder das Signal kann verwertet werden oder nicht.
So ist das halt bei der digitalen Übertragung. Darum ist es auch absoluter Quatsch irgendwelche super mega teuren Kabel zu kaufen. Ein "gutes" Kabel, was etwas stabiler ist und festere Stecker mitbringt, eventuell eine anständige Abschirmung - klar, warum nicht. Aber alles darüber hinaus ist unnütz.
Da kannst Du dann auch "high-end" Hifi-Steckdosenleisten kaufen. *lach* Bringt ungefähr genau so viel.
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EDIT:
Was ich eigentlich sagen wollte, war, daß ich es äußerst verwunderlich finde, daß Oehlbach etwas herstellt und der Preis nur zweistellig ist. Hätte nun schon fast damit gerechnet, daß der Preis im mittleren dreistelligen Bereich zu suchen ist.
also bei relativ kurzen kabeln spielt es echt keine rolle! da sollte man eher auf nicht zu steife kabel achten damit auch der wacklige hdmi stecker richtig sitzt! (wer hat eigentlich den hdmi stecker standard erfunden? ..)
bei längeren kabeln (5-10m) spielt die kabel qualität aber schon eine rolle! an unschärfen oder ähnliches glaube ich aufgrund der kabelqualität zwar auch dann nicht aber es kann z.b. probleme beim hdcp handshake geben.
und ab 10m wirds eh kritisch!
was ich eigentlich sagen wollte:
der hdmi kabel tester ist wohl eher was für profis
Hier ist wichtig die Werte für Dämpfung, Übersprechen und Reflektion der Datenleitungen zu messen. Mit dem Gerät ist nur die Aussage "Schrott"/"ob's funktioniert muss man testen" möglich.
-Linus-
Auch wenn man sich sicher für viel weniger Geld einen eigenen Bauen könnte.
Und was einem das dann hilft zu wissen, welcher der Drähte einen Bruch hat - das sei mal dahin gestellt.
Hier zeigt sich leider wieder der Effekt, dass ein Großteil der Comment-Schreiber nunmal nicht zur Zielgruppe dieses Produktes gehören, aber trotzdem ihre Meinung abgeben...
Dass es in der digitalen Technik nur 1 und 0 gibt, ist ein irrglaube - theoretisch natürlich richtig, hat man in der Praxis jedoch mit einer vielzahl von Faktoren zu kämpfen, die Signale schnell mal uninterpretierbar machen und die Übertragungstaktrate in die Knie zwingen - bis hin zu Null.
Schonmal DVB-T mit einer schlechten Antenne empfangen?
Übrigens ist das Problem mit der Signalqualität auch eine der Begrenzungen im Prozessorbau. Oder der Grund für's Sterben von AGP und IDE.
Wer sollte denn die ZIELGRUPPE von einem Gerät sein, was absolut NICHTS kann außer einer simplen Durchgangsprüfung? Das macht mein 5€ Meßgerät von Conrad (neben vielen anderen Sachen) auch. Zwar nicht alle Pins auf einmal, aber der Effekt ist der gleiche.
Im Professionellen Bereich erwarte ich ein Gerät, was deutlich mehr kann. Eben auch die Dämpfung und ähnliches auswerten.
Zudem gibt es in der Digitalen Technik im wesentlichen nur diese beiden zustände: Hi und Lo. Natürlich können die mal so und mal anders ausfallen. Bei der Auswertung ist aber nur entscheidend, daß Hi über einer fest definierten Schwelle liegt und Lo unterhalb. WENN diese Bedingung erfüllt ist, dann wird auch ein 1000 Euro Kabel die Bildqualität nicht verbessern können, da nur die Hi und Lo Zustände Daten tragen. Wenn die schon bei einem billigen Kabel passen, dann war's das. Da gibt es dann keine weiteren Gewinne mehr an Bildqualität.
Nur wenn Du gerade an der Schwelle bist, wo man nicht mehr klar zwischen Hi und Lo unterscheiden kann (was ja bei weitem nichts mit "an" und "aus" zu tun haben muß), DANN und nur dann kann ein besseres Kabel etwas verändern.
Bezüglich DVB-T: Manche "Antennen" haben diesen Namen eigentlich nichteinmal verdient. Zudem kommen teilweise DVB-T Signale x-mal gestreut und reflektiert an. Aus dem "Frequenz-Müll" dann etwas brauchbares zu gewinnen ist wohl schwieriger als auf 5 oder 10m Kupferkabel mit diferenziellen Signalen.
9LEDs, 2HDMI-Buchsen, 2Plastikschalen, 10cm Klingeldraht, 5g Lötzinn, 2Batterien: 8€ (unter Massenabnehmern wohl eher 3€)
Zu wissen, dass wenn kein Signal am TV ankommt (geht eine der Adern ni dann klappts einfach ni) wohl das Kabel im Arsch ist: unbezahlbar
ahja Ghostrider, böser Ketzer! Wenn die Kabel aus monokristallinem Silber sind vermindern sich merklich Latenzen und die Phasenverschiebung der Bildblöcke! Außerdem müssen Luftfreie Dielektrika zwischen den Kabeln sein, denn nur dann können Bits richtig übertragen werden. Ansonsten kommt es ständig vor, dass Bits kippen und das Bild dadurch total zerstören.
*Nein, DAS ist keine Ironie...
ich würde es Zynismus nennen*
Von daher ist es sinnlos, sich ein sündteures HDMI-Kabel zu kaufen. Die Chancen, das es aus derselben Charge wie das Billigkabel daneben stammt, sind sehr hoch.
Kann man übrigens anhand des Aufdrucks auf dem Kabel gut feststellen. Der Code, der dort aufgedruckt ist, enthält nämlich auch Angaben über den Hersteller. Wers nicht glauben will, der soll einfach mal im Laden sich die Codes der Kabel notieren und zuhause mal im Internet nachgucken - Überraschung garantiert.
Das einzige HDMI-Kabel, welches in den USA gefertigt wird, kommt z.B. von der Firma Belden und ist eine Auftragsarbeit für einen speziellen Kunden. Allerdings werden auch hier die Stecker in China montiert. D.h., das Kabel wird in den USA gefertigt, nach China verschifft und dort konfektioniert, und wieder zurück in die USA importiert...
mein got so ein hype um son doofes kupferkabel wenn ich durchgang prüfen will brauch ich nich son mist das ist doch nur geldschneiderei wenns digital ist die kabelqualität völlig wurst entweder man hat bildfehler oder nicht. da gibs blos 1 und 0 ob das kabel 5 oder 5000 Euro kostet spiel absolut keine rolle das geld sollte man lieber in ein anständiges anzeigegerät stecken wenn man volle auflösung haben will.
Stimmt so nicht ganz, genau wie bei Netzwerkkabeln gibts bei HDMI-Kabeln die Probleme mit dem Übersprechen zwischen benachbarten Leitungen, und das sogar recht extrem. Schau Dir mal den schematischen Aufbau eines HDMI-Kabels an, das ist schon recht heftig. Daher kann man auch ab einer bestimmten Wegstrecke nur noch geringere Auflösungen darüber übertragen, die Störsignalquote auf dem Medium wird einfach zu hoch.
Inzwischen sind wir auch bei der Netzwerktechnik bei Signalamplituden angelangt, die geringer sind, als die Rauschamplitude auf dem Medium. D.h. unser Datensignal geht eigentlich im Rauschen unter (negatives snr) und wird nur durch die intelligente Elektronik in den Komponenten nochmal rausgefiltert.
Was da an Know-How dahintersteckt ist viel mehr, als man so als normaler Anwender mitbekommt.
Allerdings steckt das Know-How nicht im Kabel, sondern in den Chips, die das Signal aus dem gelieferten Allerlei wieder heraussuchen.
Zudem werden doch heutzutage fast überall Daten nur per differentieller Übertragung übermittelt. Da ist das rauschen vernachlässigbar, da nur die differenz, die jeweils gleichermaßen gestört wird, interessiert. Ist ja nicht so, als wenn es hokus pokus wäre, was da passiert.