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Das HTC Hero wird auch unter dem Namen T-Mobile G2 Touch vertrieben. Der offensichtlichste Unterschied zwischen beiden Varianten ist, dass das HTC Hero in der Farbe schwarz nur bei T-Mobile unter dem Namen G2 Touch erhältlich ist. Hierbei hält sich T-Mobile mit dem Branding bescheiden zurück. Über dem Display wurde der HTC-Schriftzug durch einen T-Mobile Schriftzug ersetzt und auf der Software-Seite finden sich neben einem veränderten Logo beim Booten lediglich ein paar voreingestellte Bookmarks für den integrierten Browser.
Gravierende Unterschiede zwischen der HTC und der T-Mobile-Version konnten wir nicht ausfindig machen. Wer also unbedingt das HTC Hero in der Farbe schwarz möchte kann beruhigt zum T-Mobile G2 Touch greifen. Ein Unterschied, der trotzdem ins Gewicht fallen könnte, ist der Zeitpunkt, an dem die originalen Firmware-Updates für das HTC Hero und das G2 Touch veröffentlicht werden. Während Besitzer eines HTC-Geräts sofort nach der Veröffentlichung durch den Hersteller in den Genuss des Firmware-Updates kommen können, müssen sich Besitzer eines G2 Touch meist noch zwei bis drei Wochen Gedulden. Sollte man aber sowieso mit dem Gedanken spielen, eine modifizierte Firmware zu verwenden, so ist dieser Punkt vernachlässigbar.
Vorbereitung
Um das HTC Hero mit einer Custom-Firmware zu flashen, bedarf es noch etwas Vorarbeit. So wird neben der Custom-Firmware noch das Android SDK sowie ein sogenanntes Recovery-Image benötigt. Das Recovery-Image stellt Root-Rechte bereit, wodurch Anwender in die Lage versetzt werden, die Custom-Firmware einzuspielen. Die jeweils aktuellste Version des MoDaCo Custom ROM wird im MoDaCo-Forum bereitgestellt. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels ist dies die Version 2.8. Nachdem wir die Datei heruntergeladen haben, kopieren wir diese auf die MicroSD-Karte des Mobiltelefons. Hierzu müssen wir lediglich das HTC Hero per USB-Kabel mit dem Computer verbinden, im Benachrichtigungsbereich des Mobiltelefons den Menüpunkt "USB-Verbindung" auswählen und den Vorgang im anschließenden Fenster mit "Bereitstellen" bestätigen. Das HTC Hero wird nun dem Computer als Massenspeichergerät zur Verfügung gestellt. Das MoDaCo Custom ROM im Zip-Format lässt sich nun wie gewohnt per Windows Explorer auf die MicroSD-Karte im Mobiltelefon kopieren.
Los geht's!
Nach dem Download des Android-SDK im Zip-Format entpacken wir dieses in einen Ordner unserer Wahl. Wir haben hierfür den Pfad e:\_htc\android-sdk-1.5_r3 gewählt. Enthalten sind neben diversen Entwicklerprogrammen auch die Treiber für das HTC Hero. Bevor wir diese allerdings installieren können, schalten wir das Mobiltelefon aus und starten es im sogenannten Fastboot-Modus. Hierzu halten wir die "Zurück"-Taste des Telefons gedrückt und schalten das Gerät ein.
Manuelle Treiberinstallation
Im Geräte-Manager erhalten wir nun den Eintrag "Android 1.0", der mit einem gelben Ausrufezeichen versehen ist. Über einen Doppelklick wählen wir das Gerät an und klicken im folgenden Fenster auf "Treiber aktualisieren". In den weiteren Schritten weisen wir Windows an, die Treiber im Unterverzeichnis "e:\_htc\android-sdk-1.5_r3\usb_driver" zu suchen. Den darauffolgenden Warnhinweis ignorieren wir und installieren den Treiber trotz der Windows-Sicherheitsbedenken. Windows erkennt das Mobiltelefon nun als "HTC Bootloader".




"Letztendlich bestimmt allerdings Google, welche Dienste den Anwendern zur Verfügung gestellt werden und welche Werbung sie auf ihrem Handy sehen."
Das ist nicht korrekt.
Vielmehr entscheided der Gerätehersteller bzw. der Mobilfunkbetreiber ob er sein Gerät mit seinen eigenen Diensten oder den Google Applikationen ausliefert. Zu diesem Zweck sind die Google Applikationen auch austauschbar und gehören nicht zu dem Betriebssystem Android.
Als Anwendungsentwickler stört mich an Android vor allem der Java Ansatz. Zwar soll das ganze Plattformunabhängigkeit sichern, aber da viele Sachen in der DalvikVM viel zu langsam sind, geht man dann doch wieder den Weg über das NDK und raus kommt eine .so Datei die wieder plattformspezifisch ist. Warum dann nicht gleich C/C++ verwenden und sich keine Gedanken über Garbage Collections oder fehlende JIT Compiler machen müssen.
Für Windows Mobile gibts übrigens das .Net Compact FrameWork (C#). Damit kann man die gleiche .exe auf PPC 2003, WM5, WM6 und Desktop Windows starten !
Als IDE nehm ich immer SharpDevelop.