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Heimisches Theater: Drei HTPC-Gehäuse im Vergleich

17:40 - 15/09/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

Als Ersatz für alte Videorekorder kommt für zahlreiche Anwender nur eine Home-Theater-PC-Lösung in Frage. HTPCs sind absolute Alleskönner – aber welches Gehäuse darf es sein? Wir haben uns die Angebote von GMC, Moneual und Silverstone angesehen.

Der gute alte PC, den viele von uns als eine langweilige, beigefarbene Kiste in Erinnerung haben, ist in seiner ursprünglichen Form allmählich aus den Verkaufsregalen verschwunden. Business-PCs werden, zumindest was die Optik angeht, aber auch weiterhin recht schlicht gehalten. Im Gegensatz dazu herrscht auf dem Verbrauchermarkt mit modischen Spiele-Systemen und leistungsstarken Übertaktungs-PCs für Enthusiasten, mit oder ohne aggressive Designs und Moddings, ein buntes Treiben. Zwecks besserer Flexibilität und Platzeinsparung wird der herkömmliche Heim-PC zunehmend durch Notebooks ersetzt.

Allerdings sind zwei zusätzliche PC-Arten in unseren Wohnzimmern auf dem Vormarsch: Zum einen sogenannte Nettop-PCs, kleine kostengünstige Lösungen, und zum anderen HTPCs (Home-Theater-PCs). PC-Technologiesteckt in einem HTPC und kümmert sich um die Multimedia-Anwendungen im Wohnzimmer und bietet uns gleichzeitig die Fertigkeiten eines herkömmlichen Rechners. Es versteht sich von selbst, dass ein HTPC ein entsprechendes Gehäuse braucht, um im Wohnzimmer zu überzeugen und nicht abzuschrecken.

HTPC-Hardware

Jeder anständige PC kann praktisch auch als HTPC eingesetzt werden, wobei Sie allerdings auf bestimmte Details achten sollten. Zunächst sollten Sie sich vergewissern, dass das System ausreichend leistungsfähig ist, um alle Audio- und Videoquellen, inklusive Full HD-Streams, abspielen und aufnehmen zu können. In Kombination mit einem anständigen Prozessor kommen die meisten integrierten Grafiklösungen wie AMDs 780/785G mit Radeon HD3200/4200-Grafik, Intels G45 mit GMA X4500HD und der Nvidia GeForce 9300/9400 mit MPEG-2, VC.1 und H.264 zurecht. Allerdings ist für die Wiedergabe von HD-Video außer der Verarbeitung von Audio und Video oftmals auch die Entschlüsselung des Inhalts notwendig. Für diesen Prozess ist natürlich entsprechend Leistung erforderlich, und da wir uns nicht auf die Fähigkeiten oder fehlenden Fähigkeiten diverser TV-Tuner verlassen wollen, muss ein Prozessor her, der mit all dem zurechtkommt. Somit empfehlen wir Ihnen einen Dual Core mit 2,5 GHz oder mehr. 2 GB RAM sollten ausreichen; für Windows 7 oder das kostenlose Media-Portal dürfen es auch gerne etwas mehr sein.

Da AMD, Intel und Nvidia unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen bieten, die je nach Geschmack mehr oder weniger wichtig sind, sollten sich vor allem Enthusiasten ausführlich mit der Plattform beschäftigen. Lediglich Intel und Nvidia unterstützen 8-Kanal LPCM-Audio via HDMI, was vor allem dann wichtig ist, wenn Sie DTS-HD- oder Dolby TrueHD 7.1-Audio durch das flexible Interface laufen lassen wollen. Verlustlosen Bit-für-Bit-Audiogenuss bietet derzeit lediglich eine separate Audiokarte wie die Xonar HDAV 1.3 von Asus. Der 785G von AMD bietet die umfangreichsten visuellen Funktionen einschließlich DirectX 10.1-Unterstützung, wobei Intel wahrscheinlich die größte Hardware-Basis vorzeigen kann. Für guten 7.1-Sound und Dolby TrueHD bzw. DTS-HD dürften Sie also noch eine Soundkarte brauchen, ebenso wie einen passenden TV-Tuner wie z.B. die ATI TV Wonder HD 650 oder eine Terratec Cinergy-Karte. Zudem dürfte auch die Integration einer Verstärker-Karte Sinn machen wenn kein A/V-Receiver oder Verstärker bereits im Wohnzimmer vorhanden ist.

HTPC-Gehäuse

Schließlich wäre da noch das HTPC-Gehäuse, das entsprechenden Einfluss auf Netzteil, Fernbedienung, Formfaktor, Kühlungsmöglichkeiten – und natürlich – die optische Erscheinung hat. Es gibt HTPC-Gehäuse, die mit großen Soft-Touch-Displays ausgestattet sind; andere verfügen, wenn überhaupt, gerade einmal über eine kleine LCD-Anzeige. Sie haben die Wahl zwischen Slim-Designs und voller Bauhöhe, Full Size-ATX und µATX-Layouts. In diesem Artikel haben wir drei Mainstream HTPC-Gehäuse von GMC, Moneual und Silverstone für bis zu knapp € 280 getestet.

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Kommentare zum Beitrag
Kronos 16/09/2009 10:47
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-0+

Recht informativer Test, nur nen kleinen Fehler in der Tabelle auf Seite sechs. Bei den Abmessungen vom Silverstone habt ihr wohl Breite und Höhe verwechselt ;) Und in diversen Onlineshops wird die Höhe des Lascala mit 163mm und nicht mit 170 angegeben.
Aber sowas fällt einem nur auf wenn man nur 172 mm Platz im Rack hat und deshalb jeder Millimeter zählt! :lol:

Greetz Kronos

ToXic 16/09/2009 13:02
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-2+

Schade...

hätte gehofft, dass die Systeme jeweils noch konfiguriert und dann ausgiebig getestet worden wären, um die unterschiedlichen Fähigkeiten bzw. Eigenschaften besser zeigen zu können.
Für mich hat dieser Test nach der Vorstellung der Testkandidaten aufgehört. Sry THG

regenbogen12 17/09/2009 09:57
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-1+

Ein sehr unvollständiger und schlecht aufgebauter Test !

Grund:
Keinerlei Informationen zu den Gehäusen über die tatsächlichen thermischen und geräuschmäßigen Auswirkungen, gerade im HD-Betrieb.

Dazu dann bei Silverstone noch ein "altes" Gehäuse gewählt, obwohl diese Firma bessere Gehäuse in demselben Format hat (z.B. GD01, CW01 oder das "alte" LC16M mit FB).

Und warum muss es für die Wiedergabe von HD-Inhalten ein stärkerer Prozessor sein ? Es ist doch allgemein bekannt, daß man mit einer vernünftigen Grafikkarte besser Einfluss auf eben diese HD-Inhalte nehmen kann. In Verbindung dann noch z.B. einer speziellen Software, wie Cyberlink PowerDVD Ultra reicht eine ATI HD4650 problemlos aus.

Übertakten und unnötiges Einsetzen von stärkerer Hardware belastet nur den Geräuschpegel. Und den möchte ich sehen, der bei einem Lüfter-Turbogeräusch glücklich ist, einen mit Film ruhigen Szenen sehen zu wollen !
Glauben Sie allen Ernstes, daß bei der Flachbüchse man mit der beschriebenen Hardware einen leisen PC generieren kann ? Und wer will heute einen HTPC, der nicht HD-tauglich ist ?

Bitte das nächste Mal erst richtig durch testen und dann Bewertungen von Gehäusen vornehmen - so ist der Bericht für die Tonne. Die Beschreibungen hätte ich auch auf der Herstellerseite gefunden :-(

Anonymer Nutzer 17/09/2009 11:30
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-1+

Weshalb wird nicht erwähnt, dass auch ATI Grafikkarten das 7.1 LPCM-Format unterstützen.

Außerdem gibt es neuerdings noch die Auzentech HomeTheater HD im Handel, welche die Tonformate Dolby TruHD und DTS-MA/HD als Bitstream via HDMI 1.3 durchschleifen lassen kann.

Das dazu, Linus

pluh12 17/09/2009 11:48
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-1+

ich kann mich dem Urteil des ersten Kommentars nur anschließen. Es es auch nicht wahr, dass GMC Noblesse AVC-S7 die Riser Card nur für PCI ist.

Siehe http://www.ocmodshop.com/ocmodshop.aspx?a=1028 -> 1 Slot(Riser Card - PCI or PCI Express)

I-LoVeRaP 21/09/2009 13:16
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-0+

Also ich kenn mich in Hinsicht auf HTPC-Gehäuse überhaupt nicht aus. Allerdings, finde ich den Test recht ordentlich. Für einen allg Einblick, wie ein gutes Gehäuse aussehen sollte, und welch unterschiedliche Gehäuse-Arten es gibt, ist der Test super. Allerdings bin ich auch nur mit einem an der oberfläche kratzenden Bericht zufrieden :)

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