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Freie Media Center Software

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15:15 - 08/08/2007 von Marcel Binder

Für Windows existiert neben der von Microsoft angebotenen Media Center Software auch eine ganze Reihe nicht kommerzieller Lösungen, die sich hinter den bereits erwähnten Produkten nicht verstecken müssen. Sowohl Mediaportal als auch Got all Media bieten dem Nutzer unter Windows einen sehr großen Funktionsumfang. Für Linuxfreunde dürfte MythTV ein Begriff sein. Unter anderem existieren für Linux noch My Media System sowie LinuxMCE.

LinuxMCELinuxMCE

Besonders LinuxMCE (Linux Media Center Edition) hat nach dem Auftauchen eines Videos in diversen Blogs - dieses vergleicht LinuxMCE direkt mit Windows Media Center Edition - für Aufsehen gesorgt. Wer das Video gesehen hat ist erst einmal beeindruckt und auch die Homepage zu LinuxMCE verspricht einfache Bedienung auch ohne Linux-Vorkenntnisse und sogar nur grundlegende Computerkenntnisse als Voranssetzung. Neugierig haben wir uns an LinuxMCE in der Version 1.1 RC1 versucht, da der Umfang des Programms weit mehr abdeckt als eine gängige Media Center Software. Unter LinuxMCE sind mehrere Programme vereint, die im Gesamten gesehen als Haus-Management-Lösung fungieren. So ist es möglich, LinuxMCE als eine auf Asterisk basierende Telefonanlage zu benutzen und darüber hinaus mit entsprechender Zusatzhardware Lampen, Jalousien, die Klimaanlage sowie die Hausalarmanlage zu steuern.

Kubuntu-Installation als Grundlage für LinuxMCE

Eines Vorweg: Ohne Linux-Kenntnisse geht entgegen der Aussage auf der LinuxMCE-Webseite gar nichts. Die Installation ist gerade noch ohne weitere Kenntnisse durchführbar. Die Komponenten unseres Testsystems sind ein Asus MicroATX-Motherboard M2A-VM mit HDMI-Ausgang, ein AMD Athlon 64 X2-Prozessor, 1 Gigabyte DDR2-RAM von Corsair und eine 400-GB-Festplatte von Samsung.

LinuxMCE in der Version 1.1 RC1 ist ein Add-On zur Linux-Distribution Kubuntu 7.04. Das heißt dass wie bei den Windows Media Center Lösungen zuerst das Betriebssystem Kubuntu installiert werden muss. Die Installation von Kubuntu geht sehr einfach von der Hand. Nach dem Herunterladen der Distribution wird die Kubuntu ISO-Datei auf eine CD gebrannt und der Rechner von dieser CD gebootet. Nun startet ein Kubuntu Live-System. Man kann sich so mit Kubuntu vertraut machen ohne es gleich zu installieren, da es rein im Hauptspeicher betrieben und nur von der CD gestartet wird. Anwendungen werden von CD nachgeladen und ebenfalls ohne vorherige Installation auf der Festplatte direkt von der CD ausgeführt.

Auf dem Desktop des Live-Systems befindet sich ein Button, mit dem Kubuntu installiert werden kann. Die Installation wird mit einem Installations-Assistenten durchgeführt, der Schritt für Schritt abfragt, welches Tastaturlayout gewünscht wird, ob Kubuntu im noch vorhandenen freien Festplattenplatz installiert oder die ganze Festplatte verwalten soll. So kann eine Dual-Boot-Umgebung mit Windows und Kubuntu eingerichtet werden. Ausserdem wird noch die Zeitzone abgefragt, in der sich der Computer befindet, und ein Benutzerkonto angelegt, unter dem man sich nach dem Reboot anmeldet. Nachdem man all diese Angaben gemacht hat dauert es je nach Leistung des Rechners eine halbe Stunde bis 45 Minuten, bis die Installation fertig ist. Nach einem Neustart ist Kubuntu einsatzbereit.

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Kommentare zum Beitrag
meilon 09/08/2007 11:36
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-0+

Nette Sache das System! Habe mir bereits die aktuellere Version 0704 als QuickInstall DVD runtergeladen. Damit soll die Installation in nur 3 Klicks möglich sein.

Vielleicht testet TH das auch aus und schreibt dazu ein kleines Review!

Anonymer Nutzer 20/05/2008 16:19
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-0+

Es gibt auch ein Deutsches (inoffizielles) Linux MCE Forum unter http://www.linux-mce.de für das Linux Media Center Edition.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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