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Nehmen wir an, Sie verfügen über eine DSL oder Kabel-Internetverbindung und benutzen ein DSL- bzw. Kabelmodem. Sie haben vielleicht sogar mehr als einen PC, sagen wir einen Desktop-PC und ein Notebook. Da Sie mit jedem PC das Internet nutzen wollen, verwenden Sie einen Router, um alle PCs via Kabelnetzwerk oder Wireless-LAN mit dem Internet verbinden zu können. Der Router kümmert sich um die physische Internetverbindung und verwendet dabei die IP-Adresse, die Ihnen ihr Internetdienstanbieter (ISP, z.B. Arcor oder T-Com) zugewiesen hat. Dies geschieht entweder bei jedem Einwahlprozess (wenn Sie sich einwählen oder automatisch alle 24 Stunden), oder Sie müssen eine IP-Adresse speichern, die Ihrer Internetverbindung fix zugeteilt wurde.
Über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) verteilt Ihr Router IP-Adressen an Ihre Netzwerk-Rechner. Das Ganze funktioniert bei der Zuweisung der IP-Adresse vom Internetdienstanbieter an Ihren Router übrigens gleich. Danach übersetzt der Router lokale und externe IP Adressen und stellt Netzwerk- bzw. Internet-Verbindungen her, die Sie benötigen, um mit anderen Systemen im Internet zu kommunizieren (üblicherweise Webserver).
Dieser Ansatz bietet großen Komfort, da die Einrichtung einfach ist und zudem eine Basis-Sicherheit geboten wird, dadurch dass eingehende Anfragen erst dann an Ihre Client-PCs weitergeleitet werden, wenn es sich dabei um Antworten auf vorangegangene Internet-Anfragen handelt. Ihr Router wird beispielsweise Daten von unseren Webservern an Ihren PC weiterleiten, wenn Sie zuvor die Website www.thgweb.de aufrufen.
Jedoch ist der Zugriff auf einen anderen PC via Internet mit einigem Aufwand verbunden: Sie müssen seitens des Client-PCs so genannte Service-Ports "öffnen" und diese Ports durch Ihren Router auch noch an die gewünschten Ziel-PCs innerhalb des lokalen Netzwerks weiterleiten. Remote Desktop von Windows XP, was sich perfekt eignet, um von außen einen PC zu bedienen, benutzt Port 3389. Wenn Sie einen FTP Server installieren, um Daten zu übertragen, müssen Sie Port 21 weiterleiten usw. Da Sie ja möchten, dass der Ziel-PC erreichbar ist, sollten Sie zudem eine fixe IP-Adresse manuell zuweisen, oder Ihre Router-Software nach Möglichkeit bestimmte PCs dauerhaft ein- und dieselbe IP-Adresse zuweisen lassen.
Egal wie Sie es anpacken, das Einrichten einer Verbindung von PC zu PC über multiple Netzwerke ist nur dann wirklich einfach, wenn Sie sich mit der Materie auskennen. Glücklicherweise haben wir Hamachi von LogMeIn entdeckt.

Um sicherzustellen, dass ein Router auf zuverlässige Art und Weise Dienste an Ihren PC weiterleiten kann, sollten Sie dem PC manuell eine statische IP-Adresse zuweisen. Vergewissern Sie sich, dass die Adresse ausserhalb des Adressenbereichs liegt, der verwendet wird, um dynamisch für Netzwerk-Clients zu bedienen. 192.168.1.254 ist in diesem Beispiel die IP-Adresse des Routers.
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So schön einfach wie Hamachi für VPN-Verbindungen auch sein mag, der Quellcode für das proprietäre Protokoll ist kein offener Standart und Geheimnis eines Unternehmens. Bevor ich wichtige Daten damit versende, würde ich es mir zweimal überlegen.
Viele Sicherheitsaspekte wurden in diesem Artikel nicht berücksichtigt. Ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, dass man nicht weiß wie das System funktioniert und damit nicht weiß welche Daten Hamachi an den Hersteller übermittelt, oder ob die Daten gelogt weden.
Auch wird hier nicht von der Möglichkeit einer Verschlüsselung des Backups gesprochen, welches die Daten vor Hackern, zumindest ein bisschen mehr Schutz bieten würde.
wenn der rechner nur über die ip zu erreichen ist trägt man den namen in die host datei ein, dann gehts auch
Meine Daten würde ich trotzdem nicht anvertrauen, bei zig gigabyte braucht man einfach zuviel upload und der traffic ist ja auch nicht zu verachten
also wir verwenden hamachi schon seit einiger zeit, um spiele wie Total Annihilation oder C&C übers internet zu spielen.
wichtige daten würd ich ihm aber auch nicht anvertrauen.
Ich möchte eine Verbesserung des beschriebenen Verfahrens anregen.
Und, um es gleich vorwegzunehmen: Dieser Beitrag enthält auch Eigenwerbung. Ich hoffe es stört nicht zu sehr, aufgrund des thematischen Bezuges halte ich es aber für gerechtfertigt.
Mit Windows Backup und Robocopy werden zwei verschiedene Verfahren vorgestellt:
Windows Backup ist ein klassisches Backup-Tool, welches man normalerweise mit Wechseln von vollen und inkrementiellen Backups nutzt.
Nachteil in diesem Szenario: Leider geht es mit der Bandbreite nicht sehr schonend um, weil viele Dateien mit jedem vollem Backup immer wieder durch das Nadelöhr DSL Upstream getrieben werden. Besser wäre es wenn eine Datei, die bereits früher einmal hochgeladen wurde, kein zweites Mal hochgeladen werden müsste.
RoboCopy ist kein Backup-Tool, sondern es ist für die Synchronisation von Verzeichnissen gedacht. Es muß potentiell weniger Daten als Windows Backup übertragen, weil nach der ersten Synchronisation nur noch die Unterschiede übertragen werden müssen. Der Nachteil dieses Ansatzes ist im Artikel auch klar beschrieben: Lösche ich im Quellverzeichnis eine Datei und führe einen Abgleich aus, dann ist die Datei in der Sicherung auch gelöscht. Der Schutz vor dem versehentlichen Löschen von wichtigen Daten ist daher leider sehr bescheiden. Eine Synchronisation ist zwar besser als gar nichts, aber als Backup-Anwendung nicht empfehlenswert.
Besser geht es online mit einem Backup-Verfahren, das dynamische Archive benutzt. Es ist im Kern eine Synchronisation, aber es speichert zusätzlich mehrere Versionen einer Datei. Dieses Verfahren vereint die Vorteile der beiden vorgeschlagenen Ansätze in sich: Die Menge der zu übertragenden Daten ist so gering wie bei der Synchronisation, die Sicherheit der Daten jedoch die gleiche wie beim klassischen Verfahren.
Dies hier skizzierte Prinzip wird in der von mir entwickelten Anwendung „James Backup Agent“ genutzt (und in vielen anderen Programmen für Online-Backup sicherlich auch).
James kennt zwei Ziele für sein Archiv:
a) Über eine per SSL geschütze Verbindung kommuniziert er mit unseren Backup-Servern.
b) Er speichert lokal in einem Verzeichnis, wobei dies auch ein Netzwerklaufwerk oder ein USB-Stick sein kann.
Der Fall b) ist in diesem speziellen Zusammenhang der interessante: Das Backup müßte auch mit einem Laufwerk möglich sein, das per Hamachi oder einer anderen VPN-Lösung erreichbar ist. Wir haben so ein Szenario zwar nicht getestet, ich sehe aber spontan keinen Grund, warum das nicht funktionieren sollte.
BlauZahn merkt in seinem Beitrag an, dass die vorgestellten Lösungen keine Verschlüsselung der Archive kennen und damit ein Sicherheitsproblem entstehen kann. Alle Dateien werden von James mit starker Verschlüsselung (AES) verschlüsselt, bevor sie ins Archiv kommen. Das gilt auch für das lokale Archiv.
Der James Backup Agent selbst ist kostenlos und kann hier heruntergeladen werden:
www.james-backup.de
Wer mag, kann sich also gerne einmal an diesem kostenlosen Ansatz versuchen.
Wer es einfacher mag oder keinen Zweitrechner hat, mit dem er das ganze sinnvoll aufsetzen kann, kann natürlich auch unseren Backup Service nutzen, für den James ja gedacht ist. Das geht dann aber nicht mehr kostenlos.
Nicht empfehlenswert, da

1) Für 1 GB an Daten bei einem durchschnittlichen Upload (100kB/s) mach das 10000s ~ 3h. Tja, bei 10 GB schon 30h. Darüberhinaus, wer hat schon 100 kB/s Upload?
2) Daten vertraut man keinen Fremden an. Lieber auf eine externe Platte oder noch besser auf einen Bandmedium sichern und diese an einem externen Ort (Banktresor etc. aufbewahren.
3) James Backup Agent hört sich zwar toll an, wohl besser als WindowsBackup oder Robocopy, aber nicht unbedingt besser als ein klassisches Sychronisationstool den man halbwegs konfigurieren kann.
4) Bevor über eine VPN unverschlüsselte Daten irgendwo ablegt werden, sollten diese vorher verschlüselt werden. Doppelte arbeit.
5) Kleinere Datenbackups, auf die man überall zugreifen möchte kann man mittlerweile auf einem USB-Stick transportieren (bis 8 GB wenn ich mich recht entsinne). Vorausgesetzt man vergisst dieses Datentransportwunder nicht irgendwo. Natürlich sollten die Daten verschlüsselt abgelegt werden.
Übrigens, bei 8 GB an Daten braucht das Backup ca. 24h.
6) Falls auf die Daten weltweit zugegriffefn werden müssen (wieso auch immer) kann man sein eigenes VPN aufbauen, und diese Daten redundant bei zwei o. drei Standorten ablegen. Da weis man wo die Daten wenigstens sind
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