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Schluß mit Gewaltvideos auf Handys
Quelle : Tom's Hardware DE – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: Handy, Jugendschutz, Gewalt, Mobilfunk 4 Kommentare
Deutsche Mobilfunkunternehmen sind sich einig, den Gewaltvideos auf Handys von Kindern und Jugendlichen einen Riegel vorzuschieben. Auf Wunsch der Eltern kann unter anderem nun der mobile Webzugang des Juniors gesperrt werden.
Die Initiative, Gewalt- und Pornovideos von den Handys von Kindern und Jugendlichen zu verbannen, geht vom Jugendministerium Rheinland-Pfalz aus. Vorgestellt wurde heute in Mainz die freiwillige »Selbstverpflichtung von Mobilfunkunternehmen zu mehr Prävention und Jugendschutz« (PDF), die von den Providern T-Mobile, O2, E-Plus, Vodafone sowie den Service-Dienstleistern Mobilcom, Talkline und Debitel unterzeichnet wurde.
Demnach können die Netzbetreiber den Internetzugang bei Handys von Kinder und Jugendlichen sperren, sofern deren Eltern dies wünschen. So ist zumindest im Ansatz zu verhindern, dass Kids jugendgefährdende Inhalte aus dem Web auf ihr Handy laden.
Das Übertragen von Videos und Bilder per Bluetooth von einem Gerät zum anderen soll ebenfalls blockiert werden. Damit wird etwa dem Tauschen selbst gefilmter »Happy Slapping«-Videos ein Riegel vorgeschoben. Per SD- oder MMC-Cards oder einer USB-Schnittstelle ist das dann aber immer noch möglich.
Ebenfalls geplant sind die Möglichkeit der Beratung zum Jugendschutz beim Abschluß von Handyverträgen, ein zentrales Webportal zum Thema Jugendmedienschutz sowie entsprechende Infos auf den Mobilfunk-Onlineportalen.
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