Globaler Preisvergleich: So haben wir verglichen

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16:40 - 14/12/2007 von Patrick Schmid, Achim Roos

Zunächst haben wir uns in Online-Stores in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA umgesehen und alle Preise in US-Dollar und Euro umgerechnet, um so eine Basis für einen direkten Vergleich zu ermöglichen. Dabei haben wir uns für den jeweiligen Netto-Preis entschieden, um nicht durch die unterschiedliche nationale Besteuerung zusätzliche Verwirrung zu stiften.

Sollte Sie also der endgültige Preis eines Produkts interessieren, müssen Sie noch die US-amerikanische bzw. kanadische Umsatzsteuer (Sales Tax) von etwa 4-9% je nach Staat aufrechnen. In Kanada gibt es zum einen eine Goods and Services Tax (Mehrwertsteuer) und zum anderen eine Provincial Sales Tax (Örtliche Mehrwertsteuer). In Australien gilt eine Mehrwertsteuer von 10%, in Frankreich und Deutschland liegt diese bei 19%, was auch für die meisten Mitgliedsstaaten Europas gilt. Dagegen liegt die Mehrwertsteuer in Großbritannien bei 17,5%. Da letztlich die Verbraucher am Ende der Mehrwert-Kette sind und für diese Steuern aufkommen, erhalten Unternehmen in Europa üblicherweise eine Steuerrückerstattung und zahlen somit keine Umsatzsteuer.

#- Für Australien haben wir uns auf shopbot.com.au umgesehen.

#- Bezüglich Kanadas haben wir Preise auf shopbot.ca und pricegrabber.ca verglichen.

#- Hinsichtlich französischer Preise sollte man Monsieur Prix (monsieurprix.com) einen Besuch abstatten, der auf kelkoo.fr basiert.

#- In Deutschland findet man auf Geizhals, ursprünglich aus Österreich, was man sucht (geizhals.at/de).

#- Die Produktsuche von Google half uns für Großbritannien weiter.

#- Was die USA angeht, sind die Produktsuche von Google wie auch Pricegrabber.com zwei hilfreiche Seiten.

Ein Durchschnitt der vier preiswertesten Produkt-Angebote lieferte uns ein stabiles und verlässliches Preismittel. Sofern die besten Angebote erheblich niedriger waren als die der folgenden Anbieter, haben wir uns in den entsprechenden Online-Stores zwecks Verfügbarkeit der Produkte schlau gemacht, um herauszufinden, ob das Produkt auch wirklich verfügbar war. So wollten wir vermeiden, auf Webshops mit nicht lieferbaren Lockangeboten hereinzufallen. Versandkosten ließen wir stets außen vor.

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Kommentare zum Beitrag
volkan 14/12/2007 18:01
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PC Netzteile aus den USA bestellen?
USA: 120 V a/c @ 60 Hz

Frantik 14/12/2007 18:13
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Soweit mir bekannt sind Schaltnetzteile 120/230 V mit 50 ~ 60 Hz fähig. Bei manchen NT ist es manchmal noch notwendig einen kleinen Schalter um zu legen damit sie auf 120V eingestellt sind. Neuere dürfte dafür einen Detektorschaltkreis oder dergleichen besitzen.

snooze 14/12/2007 19:18
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Habe nur das Fazit gelesen... aber da fehlt auf jeden Fall wichtige Hinweise!!!

Wer im Ausland kauft, der verzichtet auf den in der EU üblichen Verbraucherschutz, denn im überwiegenden Teil vom Rest der Welt sind 2 Jahr Gewährleistung keinesfalls Standard.

Wenn man dann noch ein No-Name-Produkt erwirbt, dann hat man im Garantie-Defekt-Fall auch keine Möglichkeit, dieses direkt an eine Deutschland-Niederlassung des Herstellers zu schicken... somit bleibt nur der Händler im Ausland, wo man das Produkt gekauft hat - und den dementsprechend hohen Versandkosten. (hier könnten auch noch die Versandkosten für das Zurückschicken nach Deutschland hinzu kommen - denn im Ausland gilt schließlich kein deutsches Fernabsatzgesetz)


Man muss auch beachten, dass es z.B. in den USA bei technischen Geräten typisch ist, einen 15%igen "restocking fee" zu bezahlen, wenn man ein Produkt innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf zurückgeben will (z.B. aus Nichtgefallen).


>> Grundsätzlich würde ich raten, den Kauf im Ausland sehr gut zu überlegen.


PS:
Wenn man schon im Ausland kauft, dann am Besten kurz vor Rückreise nach Deutschland (~ 1 Monat), denn in einigen Ländern hat man die Möglichkeit, einen Antrag auf Rückzahlung der dortigen Mehrwertsteuer zu stellen.

Dem deutschen Zoll muss man dann nicht unbedingt auf die Nase binden, dass man z.B. die Digicam im Urlaub gekauft hat. ;) - So kann man sich die MwSt ganz sparen.

snooze 14/12/2007 19:20
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PPS: bei den Netzteilen gebe ich Frantik Recht. Problematisch wird es aber beim Stecker - hier benötigt man einen Adapter oder ein Kabel (falls separat) mit Schuko-Stecker.

cosmik 15/12/2007 13:53
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Ich will ja nicht die redaktionelle Arbeit in Frage stellen aber wenn ich mir die Preisunterschiede in "Netto" anschaue und dann noch nötigenfalls alle Mehrwertsteuern+Zollsteuern+Versandkosten aufrechne. Dann Frage ich mich wozu dieser Artikel dient, denn es bleibt nach meiner Rechnung bei uns in Deutschland am günstigsten.

Aus eigene Erfahrung sind mir die Nachteile aus Exportbestellungen sehr bekannt. *kopfschüttel*

Ausserdem Frage ich mich was mit der SanDisk Extreme III SD-Card gemeint ist. Das was ich da auf dem Bild lesen kann ist eine "CompactFlash" Karte. Schreibfehler oder sind SD-Cards auch gleich CF-Cards?????????

MonkMaster 17/12/2007 15:31
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Wie verhält es sich denn wenn ich in USA in einem Onlineshop eine Software kaufe und diese dann über einen Download bekomme. Muss sowas in Deutschland verzollt werden ?? Warscheinlich nicht , oder ?

Knuprecht 19/12/2007 10:41
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Bis 350€ Waren wert gilt ein vereinfachter Steuersatz von 13% der eine kombination aus MWST und Zoll ist. Bis 150€ Warenwert ist die Einfuhr Zoll und MwStfrei.

MrBurns 30/12/2007 12:05
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@Snooze: das, was Du da vorschlägst ist soviel ich weiß steuerhinterziehung und daher eine strafbare handlung.

@cosmik: der Artikel wurde wahrscheinlich wie jeder THG-Artikel fürs internationale THG auf Englsich geschrieben und dann bloß in alle anderen Sprachen übersetzt. Daher ist das nichtz möglich.

Was die Speicherkarte angeht: ich denke eher, dass die SD-Karte gemeint ist und irrtümlich das falsche Foto eingestellt wurde. Das passt vom geizhals.at-Preis her nämlich eher.

Anonymer Nutzer 25/06/2008 07:20
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@volkan

Darauf brauchste fast nicht mehr achten, da hier wahrscheinlich keine 2% der Netzteile mehr nur auf die amerik. Spannung/Frequenz festgelegt ist. Inzwischen bekommste nur noch Komponenten, die Multi-Voltage sind!

Boffo 01/09/2008 20:40
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Vor einigen Wochen gab es so einen Preisvergleich mal zwischen Deutschland und den USA im Fernsehen.

Da kam man zu dem Schluß, das es sich nur lohnt, teure Notebooks (über 1500€) aus den Staaten zu bestellen. Da kann man dann aber auch gleich einige hundert Euro sparen, trotz Steuer, Zoll und Versand.

Allerdings hat man dann die amerikanische Tastatur.

Anonymer Nutzer 03/09/2008 12:25
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ich hab mir serato scratch live in den usa bestellt
im grunde genommen nur ein externe soundkarte
hier kostet das teil mind 580,-
gezahlt hab ich 450,- inkl. zoll und fedex

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