Elektromotoren mit "feuernden Kohlen" (typische Beispiel: Föhn, Schlagbohrmaschine), Nadelimpulse von Dimmern und Phasenanschnittsteuerungen, Bedämpfungen durch starke induktive Lasten - etwa beim Anfahren einer Rolltreppe - sind Störer für PowerLine. Im Gegensatz zur verwendeten Hochfrequenz sind diese Störer aber extrem langsam, so dass das HomePlug System damit problemlos umgehen kann. Das in der Power Line Communication verwendete Modulationsverfahren OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing), das gleichfalls in 802.11a und -g-WLANs Verwendung findet, beruht darauf, dass die gleiche Information gleichzeitig auf mehreren (64) Trägern verschickt wird. Wird zu einem bestimmten Zeitpunkt eine der Trägerfrequenzen durch einen Störer, etwa einen Schalter-Knacks, unbrauchbar, nimmt der Empfänger die Daten einfach von einem anderen Träger. Das System ist sogar lernfähig. Sind bestimmte Trägerfrequenzen über längere Zeit gestört, blenden Sender und Empfänger diese Frequenzen aus. Sie versuchen also erst gar nicht mehr, über diese zu kommunizieren. Der kaputte Föhn, die Bohrmaschine oder ein Dimmer sollen damit keine Probleme für HomePlug PowerLine darstellen.
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