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RAM statt Platte: HyperDrive hebt ab
Inhaltsverzeichnis
- 1 – HyperDrive 4 – die schnellste Festplatte der Welt
- 2 – Festplatten, Flash- und RAM-Laufwerke
- 3 – Die Kontrahenten: Gigabyte i-RAM und HyperDrive III
- 4 – HyperDrive 4 von HyperOS bzw. Accelerated Logic
- 5 – Im Inneren des HyperDrive 4
- 6 – HyperOS Leistungsvergleich und Vergleichstabelle
- 7 – Testkonfiguration
Schluss mit der Diskussion um Zugriffszeiten und Datenraten. Wir haben das schärfste Kaliber im Labor getestet, welches mit neuen Rekordwerten aufwartet. Doch alles der Reihe nach. 2005 war das Jahr der RAM-Laufwerke. Gigabyte und ein weiteres Unternehmen namens HyperOS brachten Speicherprodukte auf den Markt, mit denen herkömmliche Festplatten durch schnellen SDRAM-Speicher ersetzt werden sollten. Beide Produkte boten einen eindrucksvollen Blick in die Zukunft leistungsfähiger Speicherprodukte – andere Laufwerke werden nämlich hier buchstäblich plattgemacht. Dank der SATA/150-Schnittstelle ist das i-RAM von Gigabyte schneller, während sich das HyperDrive III mit UltraATA/100 begnügte, allerdings mehr Speicher unterstützt Die vierte HyperDrive-Generation, die sowohl SATA/150 als auch UltraATA/133 bietet, soll HyperOS bzw. das Dachunternehmen Accelerated Logic an die Spitze der Rangfolge führen. HyperOS bezeichnet das HyperDrive 4 sogar als die schnellste interne Festplatte der Welt.
Speicher unterteilt man grundsätzlich in volatilen (flüchtigen) und festen (permanenten) Speicher: Unser Systemspeicher bzw. Random Access Memory (RAM) ist flüchtig, da die Zustände der Transistoren und alle so gespeicherten Daten verloren gehen, sobald der Strom abgestellt ist. Flash-Speicher, optische Speicher und Festplatten zusammen mit Abwandlungen wie magneto-optische Laufwerke (MO) bezeichnet man als Festspeicher, da sie ihren Inhalt auch in ausgeschaltetem Zustand bewahren; Bits werden also daherhaft gespeichert. Es ist allerdings möglich, volatilen DRAM seinem ursprünglichen Zweck zu entziehen und daraus einen Quasi-Festspeicher zu machen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein passender Controller sowie eine zuverlässige Stromquelle; bei diesem Ergebnis spricht man dann von einer klassischen Solid-State-Disk (SSD).
Flash-Speicher wird zunehmend für Solid-State-Disk-Produkte (Flash SSD) verwendet. Was die Leseleistung angeht, kann sich Flash mit DRAM teilweise messen lassen und überflügelt herkömmliche Festplatten bei zufälligen Lesevorgängen deutlich. Allerdings sind die Zugriffszeiten beim Schreiben erschreckend lang – Flash-SSDs müssen im Bereich von Random-Write-Benchmarks verglichen mit herkömmlichen Festplatten noch immer ganz erheblich Federn lassen. So gesehen ermöglichen DRAM-Zellen nicht nur die schnellere Schreibleistung, sondern manchmal auch ein günstigeres Verhältnis von Kosten pro gespeichertem Bit.
In den vergangenen Jahren hat Bitmicro den Solid-State-Markt mit diversen Produkten bedient; die meisten davon für den professionellen Gebrauch. Die beiden anderen Produkte, die wir angesprochen haben, das i-RAM von Gigabyte sowie das HyperDrive III von HyperOS Systems, zielen auf das gehobene Mittelfeld und professionelle Anwender ab. Die Lösung von Gigabyte funktioniert in einem PCI-Slot und bedient sich einer Puffer-Batterie, um so den Speicherinhalt auf den vier DDR1 Speichermodulen für bis zu 16 Stunden zu erhalten. HyperOS steckt sein Produkt in ein 5,25”-Format und unterstützt dadurch acht Speichermodule für bis zu 16 GB Speicher. Allerdings schützt die Stromversorgung, bestehend aus einer kleinen Backup-Batterie und einem externen Netzteil, nicht vor langen Stromausfällen. Und wieder einmal ist es nur Bitmicro, die Festpeicher-Laufwerke mit dauerhaftem Backup-Speicher bieten.
Das HyperDrive 4 besitzt eine Kombination aus Serial ATA/150 und UltraATA/133, hat acht statt sechs Speichersockel, eine leistungsfähigere Backup-Batterie und optional auch einen Backup-Speicher mittels eines 2,5” UltraATA-Laufwerks. Das HyperDrive scheint erwachsen geworden zu sein.


cool... verdammt schnelle zugriffszeiten und datentransferraten. fehlt nur noch, dass solche laufwerke die daten dauerhaft speichern.

die lösung mit den rams und der 2,5" ssd als backup ist da natürlich das beste.
nur teurer
aber irgendwann...
wann fangt ihr endlich damit an normgerecht zu schreiben???
http://de.wikipedia.org/wiki/Megab [...] ngen_Bytes
Die HDD von euch hat 16 GB (GigaByte Zahlenbasis 10) Speicher, das sind nunmal 15,5 GiB (Gibibyte Zahlenbasis 2)
Das hat nix mit einer Netto Kapazität zu tun. Die Größe wird nur auf 2 Basen (10 und 2) bezogen angegeben
Wer dann wenn nicht ihr sollte endlich dafür sorgen das dieser Humburg verschwindet???
PS: Die Zeitschrift PC Games Hardware ist euch da voraus...
sich mal fragt ob docean sich auch normgerecht verhält;-)) mal so einen seitenhieb auf die definitv nicht normgerechte rechtschreibung austeilt..
wenn kümmerts ob 15,5 oder 16GB, genau gesehen ists eh wieder anders da nicht 10 sondern 8 bit ein byte ergeben..
egal dieses teil lässt hoffen, dass der flaschenhals
hdd in absehbarer zeit zur vergangenheit gehört
p.s meine schreibe ist so wie ich selbst nicht normgerecht und ich lebe trotzdem
der letzte Satz von eurem Fazit hört sich so als würde es in 'naher Zukunft' ein Traum bleiben in absehbarer Zeit ein Desktop-System mit 16GB RAM auszurüsten-
]

also den passenden Mainboard-Unterbau gibts schon:
GA-MA790FX-DQ6
("4 x 1.8V DDR2 DIMM sockets supporting up to 16 GB of system memory")
und ich gehe mal davon aus, dass nächstes Jahr 4096MB DS Module auf den Markt kommen werden.. [laut Kristallkugel
"..irgendwann vielleicht." - toller Weitblick !
Was ich arg schwach an so einem Produkt finde ist:
Nur SATA I und nicht II und auch die die (durchaus mögliche) Transferrate, die SATAII leicht überteffen könnte. Dass man bei einem so teuren Produkt einen so schlechten Controller verbaut, das finde ich einfach nicht zusammenpassend und schon von daher ist es für mich nichts.
Ich würde - wenn schon - 2 SATAII Schnittstellen erwarten und eine völlige Auslastung beider, sodass man so eine Platte als Pseudo-RAID anschließen kann.
Aber eigentlich wäre eine Steckkarte mit PCIe besser.
SATA 1
Das ist doch voll anachronistisch für die Kohle.
Warum nicht PCIe?
@thg

ihr verallgemeinert ziemlich bei eurer schwäche von ssd gegenüber hdd
klar im vergleich zr restlichen performance sehen ssd da schlecht aus
aber ne mtron ssd ist nicht viel schlechter im zufälligen schreiben als so manche hdd
ihr habt nun mal in euren tests nur ne alte samsung ssd und ne sandisk
ne besagte mtron sieht da wesentlicxh besser aus
und nen fusion io sowieso
@produkt
naja, für den preis kann man mehr erwarten
1. zu laut
2. zu teuer wegen ddr1
3. kein natives sata, damit würde man auch bei den transferraten davonziehen
die könnten die slots auch so gruppieren das mehrere sata-ports genutzt werden
so lohnt sich das bei den preis auf keinen fall
2mtron ssd dürften in der performance kaum zurück liegen und ne deutlich größere kapazität bieten
billiger wär das ganze auch noch
aber ein pluspunkt für die backup-hdd
das ist eine gute idee die eigentlich auch pflicht ist
Mir ist es unverständlich, wie eine RAM-basierte SSD als "definitiv schnellste Festplatte der Welt" gewertet werden kann, wenn man das einzige Produkt, das möglicherweise vergleichbare Performance bietet, nämlich das Gigabyte i-Ram, aus dem Vergleich heraus lässt.
David.P
Euer Statement auf Seite 11 hättet ihr euch auch sparen können!
"und wir haben uns nicht einmal mehr getraut, es in einem RAID 0-Setup mit dem Areca-Controller zu probieren, denn die Dominanz wäre schlicht noch größer."
Sicher ist es schneller als eine konventionelle Festplatte, aber gerade hier sah ich eine Relativierung der Leistung!
Ich finds gelinde gesagt recht dumm, so eine teure Hardware mit nem ATA-Flaschenhals auszuliefern! Ist sicherlich auch nur Marketing, weil die noch keine neuen Ideen haben und trotzdem Ihren Absatz sichern wollen...
Aus meiner Sicht wäre ein 300er, wenn nicht schon das 600er Interface genau das, was diese SSD brauchen würde, um wirklich erschreckende Performance an den Tag zu legen !
mfg
Zitat: "Wenn es doch nur möglich wäre, Rechner mit 16 GB oder 32 GB RAM auzurüsten … irgendwann vielleicht."
Den Mac Pro gibts schon mit 16GB RAM!!!
Ist nurn bissl teuer!
Mfg Stainless
Zu dem Preis wäre es überlegenswert, sich gleich einen Zweit-PC mit 16 GB RAM hinzustellen und diesen als Festplatte am ersten PC zu betreiben.
Damit hätte man sogar freiprogrammierbare Computerintelligenz, als Dauerspeicher die Festlatten des 2.PCs oder, oder, oder.
PS.: Sprache ist redundant, Menschen assoziativ, daher Orthograph/fie irrelevant.
Gemeint war vorhin "Speicherintelligenz" nicht "Computerintelligenz". Was alles Korrektursoftware für richtig hällt :-)