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CeBIT - iSCSI-Box i5500 zum Upgrade kleiner Storage-Server
Quelle : Tom's Hardware DE – Kategorie : Weiteres aus Speicher & Netzwerk
Tags: I5500, iSCSI, Thecus 1 Kommentar
Thecus begann einst als Ableger des Motherboard-Spezialisten Abit, hat sich allerdings zu einem der wichtigsten Spieler im Markt für SMB-Storage heraufgearbeitet. Die Produktpalette umfasst externe Festplattenlösungen für mehrere Laufwerke, NAS-Boxen und zunehmend auch iSCSI-Appliances. Auch Rackmount-Geräte hat Thecus heute im Angebot.
Das i5500 iSCSI RAID System ist eine externe Storage-Box für maximal fünf Festplatten, die auf einem Intel Xscale 80331-Prozessor basiert und alle RAID-Modi bis hinauf zum RAID 6 mit doppelter Redundanz unterstützt. Optisch unterscheidet sich das Gerät kaum von N5100 (NAS) oder N5200 (NAS/iSCSI). Als iSCSI-Gerät nutzt das neue i5500 bestehende Netzwerkinfrastrukturen, das heißt, das Gerät wird einfach wie ein Rechner in ein Netzwerk integriert. Der Zugriff auf den Speicherbereich geschieht über einen so genannten iSCSI-Initiator. Dabei handelt es sich typischerweise um eine Client-Software, wie beispielsweise den Windows iSCSI-Initiator, der ab Windows XP Pro Teil der Windows-Installation ist. Dieser verbindet sich dann zum iSCSI-Target, also dem fertig konfigurierten i5500 von Thecus. Am Ende steht der gesamte Speicherplatz dem System mit dem Initiator als neues Laufwerk zur Verfügung – ganz so, als wäre der Speicher lokal vorhanden. Man spricht hierbei von einem SAN – einem Storage Area Network.
Damit eignet sich das i5500 hervorragend zur Speicheraufrüstung bestehender Storage-Server, ohne dass diese geöffnet oder verändert werden müssten. Die Box ist hochwertig verarbeitet und bietet Hot-Swap-Einschübe für alle fünf Festplatten. Konfiguriert wird das mit 512 MB DDR333-Speicher bestückte i5500 über ein Web-Interface; zwei Gigabit Ethernet-Ports von Intel können im Betrieb gekoppelt werden, um den Datendurchsatz zu erhöhen (Microsoft Multipath I/O). Der Cache kann dabei komplett verwendet, oder einzelnen Volumes zugeteilt werden. Das Gerät kann sich online Firmware-Updates besorgen und unterstützt auch eine Email-Benachrichtigung im Fall von Problemen oder bei Erreichen der Kapazitätsgrenzen.
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Interessant wäre noch, ob der Datendurchsatz im RAID 5 Betrieb höher ist, als der des Vorgängers N5200 von bis zu 35 MByte/s. Ab 100MByte würden sich dann auch Multipath-Gigabit-Leitungen lohnen.