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SATA-/SAS-Backplanes von ICY BOX
Nächste NewsRaidSonic kündigt neue Backplanes an für drei, vier oder fünf SATA- beziehungsweise SAS-Festplatten. Im SAS-Betrieb arbeiten die Speicher im Dual-Channel-Modus, wodurch sich die Transfergeschwindigkeit annähernd verdoppeln soll.
Die drei neuen Backplanes von Raidsonic sind für den Server-Einsatz gedacht und lassen sich mit Serial-ATA- oder/oder SAS-Festplatten bestücken. Der Vorteil für den Anwender: Er muss sich bei der Anschaffung des Backplanes nicht für einen Schnittstellenstandard entscheiden, sondern kann eventuell vorhandene SATA-Laufwerke weiter nutzen und allmählich auf SAS umsteigen.
SAS-Festplatten ermöglichen eine schnellere und stabilere Datenübertragung als SATA-Platten. Im Dual-Channel-Modus wird die Transfergeschwindigkeit dank eines zweiten Kanals verdoppelt. Alternativ dazu ist ein Kanal auch als zweiter Host zu nutzen, der gleichzeitig auf das Laufwerk zugreift. Die RaidSonic-Backplanes sind laut Hersteller insbesondere für den Einsatz in RAID-Systemen geeignet und unterstützen Hot-Swapping und Plug-&-Play.
Die kleine Backplane-Variante ICY BOX IB-553 für drei Festplatten kommt mit zwei 5,25-Zoll-Einbauschächten aus, die größere Version benötigen drei. Auf den Rückseiten der Aluminium-Cases sitzen 80-Millimeter-Lüfter zur Kühlung der Festplatten. Sollte es im Gehäuse zu heiß werden, warnen akustische und optische Signale. Der Temperatur-Schwellwert ist wählbar.
Preise:
- Raidsonic ICY BOX IB-553SSK für drei Festplatten 109,00 Euro
- Raidsonic ICY BOX IB-554SSK für vier Festplatten 139,00 Euro
- Raidsonic ICY BOX IB-555SSK für fünf Platten 152,00 Euro
Hauptmerkmale
• 3x 3,5" SATA oder SAS HDD in 2x 5,25" Einbauschächten
• 4x 3,5" SATA oder SAS HDD in 3x 5,25" Einbauschächten
• 5x 3,5" SATA oder SAS HDD in 3x 5,25" Einbauschächten
• 2x Host Connector (Dual Channel) für jede HDD
• Festplattenkapazität keine Einschränkung
• SATA Hostanschluss 3,0 Gbit/s
• Festplattenträger abschließbar
• LED für Power und HDD-Zugriff
• LED- und Audio-Alarm für Lüfter Fehler & Überhitzung
• Zugriff-LED Signal wahlweise von Festplatten oder von Host-Kontroller
• 80x80 mm Lüfter ohne Werkzeug austauschbar
• Audio-Alarm Stummschalter auf der Frontseite
• Alarmtemperatur einstellbar (45°C, 55°C, 75°C)
• Plug & Play und Hot Swap
• Unterstützt alle Betriebssysteme
Quelle: Tom's Hardware DE
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2 mal ein Produkt (HDD Gehäuse) von icy box gehabt= Qualität mangelhaft. Hatte ich nur Pech oder sind die net so doll?
"SAS-Festplatten ermöglichen eine schnellere und stabilere Datenübertragung als SATA-Platten."
Das lese ich nun schon zum zweiten mal. Letztens erst bei einem Mainboard von ASUS, bei dem auch behauptet wird, daß SAS verlässlicher und stabiler wäre.
Gibt es irgendwo etwas, was diese Aussagen unterstützen würde, oder ist das nur reines PR-Blabla aus einer leicht vertrahlten Marketingabteilung?
Bevor mir jemand zuvor kommt: Dabei rede ich von den Anwendungen, für die auch diese Gehäuse gedacht sind: Kurze Entfernungen, interner Gebrauch in einem Gehäuse, Kabellänge maximal 60cm.
Gibt es für diesen Einsatz überhaupt einen theoretischen Vorteil von SAS mit 300MB/s gegen SATA mit 300MB/s?
Expander und Repeater fliegen bei dieser Verwendung bereits automatisch raus.
Der einzige mir bekannte Vorteil von SAS liegt in der Verfügbarkeit von Festplatten mit 15.000rpm. Damit werden sehr niedrige Zugriffszeiten möglich. Diese HDDs sind allerdings entsprechend teuer und derzeit in einer maximalen Größe zwischen 300 bis 500MiB zu haben.
Ja, das mit 15k Laufwerken ist schon klar - hat aber nichts mit dem BUS (Point-to-Point Protokoll, es ist ja kein echter BUS mehr) zu tun.
Es mag auch sein, daß zusätzliche Fehlerkorrekturalgorithmen integriert sind, die sich dann aber auch erst bei größeren Kabellängen bemerkbar machen.
Mir wäre es nun doch mal wichtig irgendeinen Beleg zu bekommen, ob etwas an diesen platten Marketingaussagen: "Stabilere Datenübertragung" im Bereich der Verkabelung innerhalb eines "normalen" Workstation oder Servergehäuses dran ist.
So wie ich das sehe, ist dem nämlich nicht so.
Von SAS 2.0 gegen SATA II spreche ich auch nicht. Ein unfairer Vergleich, denn SATA 3 steht ja auch bereits vor der Tür.
Also ich habe mehrere Raidsonic = Icybox Produkte im Einsatz und kann mich nicht über deren Qualität beschweren. Preise wären noch interessant zu wissen.
@derGhostrider: Kann man SAS Platten an einem SATA Controller anschließen? Wenn nicht, erübrigt sich das für ziemlich alle Heimanwender da wohl kaum einer über einen SAS Controller verfügt.
(Da ich hier bei THG auch gelesen habe, dass die Velociraptor sehr gut mit SAS mithalten kann, habe ich mir diese dann auch zugelegt.)
@leogecko:
nein, SAS an SATA geht i.d.R. nicht, da einfach die zusätzlichen Kontakte fehlen.
SATA an SAS geht natürlich sehr wohl.
Zudem frage ich schon recht eigennützig: Einerseits habe ich bereits einen SAS Controller, andererseits wird das nächste Mainboard eventuell schon SAS oder SAS 2.0 onboard mitbringen.
SATA und SAS sind zueinander auf- und abwärtskompatibel.
SAS Platten an SATA Controller geht,
SATA Platten an SAS Controller geht auch.
In beiden Fällen hat man natürlich die Vorteile von SAS nicht.
@bigbone:
SATA an SAS geht über STP. Aber wie soll denn bitte eine SAS-Festplatte an einem SATA-Controller funktionieren?
Auch schon die KAbel sind so gestaltet, daß SATA-Kabel NICHT in SAS-Geräte gesteckt werden können - es geht nur umgekehrt.
Die SAS-Controller und Kabel sind abwärtskompatibel, umgekehrt funktioniert es nicht.
Gegenbeweise sind willkommen.