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Ein Schlüssel zum Erfolg: Die Blockgröße

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19:00 - 07/08/2002 von Patrick Schmid

Die Größe eines Blockes bestimmt bei RAID-Arrays in der Regel auch die Größe eines Stripes (nicht bei RAID 1). Die von uns genannten Grundlagen zur Blockgröße (Verschwendung von Speicherkapazität) treffen bei RAID-Konfigurationen genauso zu: Haben die Blöcke beispielsweise eine Größe von 64 kB, so wird immer mindestens 64 kB geschrieben - auch wenn es sich lediglich um eine Textdatei mit 2 kB handelt. Je kleiner also die durchschnittliche Dateigröße ist, um so kleiner sollte die Blockgröße sein.

Doch auch hinsichtlich der zu erwartenden Performance ist die Blockgröße von großer Bedeutung, denn die kleinste Einheit bestimmt auch, ab wann eine Datei auf zwei oder mehr Laufwerke verteilt werden kann. Bei obiger Blockgröße von 64 kB würde das bedeuten, dass Dateien kleiner als 64 kB auf lediglich eine Festplatte geschrieben werden. Das geschieht auch in einem RAID-Array kein bisschen schneller als auf einer einzelnen Festplatte.

Eine 150 kB große Datei würde hingegen auf drei Festplatten verteilt (falls vorhanden): 64 + 64 + 22 kB. Der Controller kann nun von allen drei Laufwerken praktisch gleichzeitig lesen, was den Lesevorgang ungemein verkürzt.

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