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[IDF] Clarkdale deutlich flotter als Core 2 Duo

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12:30 - 25. September 2009 von Thomas Kretschmann

Zum Abschluss des IDF ließ es sich Intel nicht nehmen, die Leistungsfähigkeit seiner künftigen 32-nm-CPU Clarkdale anhand von Benchmark-Ergebnissen zu demonstrieren.

Intel schlüsselt auf, welche CPU für welchen Einsatzzweck gedacht ist.

Weitere Details zu seiner nächsten Prozessor-Generation samt Benchmark-Ergebnissen hat Intel gegen Ende des IDF veröffentlicht. Die Chips bestehen aus dem CPU-Core selbst in 32-nm-Fertigungstechnik sowie dem Grafikchip, der in 45-Nanometer-Fertigung hergestellt ist. Solch eine Kombination für Desktop-PCs nennt Intel Clarkdale, das Notebook-Pendant heißt Arrandale (siehe hierzu »Core-i7-CPUs für Notebooks«).

Die »Dales«, wie sie Intel nennt, haben zwei Kerne, 4 MByte Level-3-Cache und bieten natürlich Hyperthreading und Turbo Boost. Bei den Notebook-Arrandales soll das Grafikmodul ebenfalls vom Turbo Boost profitieren können. Hingegen können die CPU-Cores höher takten, wenn der Grafik-Baustein nur wenig Energie aufnimmt. Die GPU-Module der Desktop-Clarkdales laufen stets mit voller Taktung.

Clarkdale und Arrandale werden die Core-2-Prozessoren langfristig ablösen. Auch wenn bis dahin noch einige Zeit vergehen wird, will Intel auf dem IDF natürlich die Überlegenheit der Dales gegenüber Core 2 Duo und Core 2 Quad demonstrieren. Verglichen werden ein Clarkdale-Prozessor (2 Cores) mit einer Taktrate von 3,33 GHz mit einem Core 2 Duo E8500 mit 3,16 GHz Taktrate und einem Core 2 Quad Q9400, der 2,66 GHz schnell läuft.

Laut Intels Benchmark-Präsentation schlagen die Clarkdales die Core-2-Prozessoren deutlich – die künftigen 32-nm-CPUs sind freilich etwas höher getaktet. Doch profitieren die Clarkdales von der flinken Grafikeinheit, was vor allem der 3D-Mark-Vantage-Benchmark zeigt.

Natürlich sind Intels-Benchmarks alles andere als unabhängige Tests: Etwa der Quad-Core wird in der Praxis wohl nur selten zusammen mit Chipsatzgrafik arbeiten. Trotzdem werden die »Dales« ihre Core-2-Vorgänger hinter sich lassen. Erste Modelle sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Wie stark nach der Clarkdale-/Arrandale-Einführung die Preise für Core-2-Prozessoren sinken werden, wird mit Spannung zu beobachten sein.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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-Iwan- 25/09/2009 13:02
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-0+

klingt ja nett, vor allem der geringe Verbrauch
allerdings: traue keiner Statistik (Benchmark)...

thomaz 25/09/2009 14:31
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-1+

wie bremse ich alte cpus künstlich aus ?

man erfinde eine neue befehlssatzerweiterung :D

borizb 25/09/2009 17:39
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-0+

Ich weiß ja nicht, aber kann das denn so schwer sein alle CPU's mit gleicher Taktung zu vergleichen? Was soll man mit diesen Ergebnissen anfangen? Das ein Proz mit 3,3 GHz schneller läuft als sein Vorgänger mit 3,1 überrascht zumindest mich nur wenig.

Casi 26/09/2009 17:22
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-1+

Ebenso überrascht mich wenig, dass ein 1333 getakteter RAM auf einem entsprechend dafür angepassten System mit passendem Prozessor mehr Leistung erzielt als ein System mit 800er RAM. Wurde der Test mit Windows XP Home Edition gemacht? :)

derGhostrider 27/09/2009 17:56
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-0+

@borizb & Casi:
Natürlich sind die Vergleichssysteme ein wenig so gewählt, daß die neue CPU gut wegkommt.

Aber selbst mit den kleinen ungereimtheiten wird nicht erklärt, wieso die neue CPU im 3dMark-Vantage CPU-Test 60% besser abschneidet als der E8500. Vergleicht da einfach mal CPU-Takt und Leistungssteigerung.
Ausführlichere Benchmarks in der Zukunft (vermutlich dann auch hier auf THG) werden dann zeigen, wieviel davon bei realistischen Anwendungen übrig bleibt, aber ich bezweifel keines wegs, daß die niedrigeren Speicherlatenzen und die effizienteren CPU-Kerne durchaus zu einer höheren Leistung bei ungefähr dem gleichen Takt führen.

Und ob nun 3,1GHz oder 3,3GHz ist in der Praxis doch nun wirklich sowas von Hupe... ;)

ToXic 28/09/2009 09:13
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-0+

Der Geist hat recht... erst Benchmarks von unabhängigen Plattformen werden zeigen, wie Leistungsfähig die CPU sein wird. Bisher war jeder Chip, der irgendwo vorgestellt wurde "deutlich" schneller ;)

Casi 28/09/2009 23:46
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-0+

Naja, ich hab in den Statistiken von 3DMark Vantage nicht gelesen mit welcher Grafikkarte beim neuen System gearbeitet wurde (steht nicht drin). Das macht dann eben den großen Unterschied, weniger der Prozessor. Der hat natürlich seinen Anteil, aber ist nunmal nicht allein verantwortlich.

Ich zitiere: "3DMark Vantage is a PC benchmark suite designed to test the DirectX10 performance of your graphics card." (futuremark.com)

derGhostrider 29/09/2009 21:00
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-0+

@Casi:
Die INTEGRIERTE Grafik natürlich!

Davon abgesehen habe ich bewußt auf den CPU-Benchmark von 3D-Mark Vantage verwiesen. Die Grafikergebnisse sind, da gebe ich Dir natürlich recht, herzlich irrelevant. Da geht "irgendeine" Grafik beim alten System ein (Eventuell eben auch schon alte onboard-Grafik) und die CPU und das wird dann, samt der Auswirkungen, die das FSB-Konzept noch hat, mit den Werten der neuen CPU+GPU-Kombination verglichen.
Nur von der CPU-Geschwindigkeit her sind die Werte aber schon nicht schlecht, dafür muß man die Tests allerdings selektiv lesen.