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IDF 2002 Spring, San Francisco: 2. und 3. Tag
Inhaltsverzeichnis
- 1 – P4 mit 4 GHz und Nachfolger Prescott
- 2 – PC-Systeme: Kompakte Ergonomie
- 3 – Konkurrenz für ATA/133: Serial ATA
- 4 – Roadmap für Speicher: DDR vs. RDRAM

In Insiderkreisen wurden beinahe Wetten abgeschlossen, welche Taktfrequenz Intel auf seiner Desktop-Konferenz am Mittwoch den 27. Februar 2002 im Rahmen des IDF vorstellt. Zuletzt hatte der Chiphersteller einen Pentium 4 mit 3 GHz präsentiert. Umso höher lagen die Erwartungen, als während der Veranstaltung ein Clip aus dem Intel-Labor gezeigt wurde: Dort lief ein Pentium 4 mit 4000 MHz. Einige Kenner der Branche zeigten sich ernüchtert - hatten sie doch eine Taktrate von bis zu 5 GHz erwartet.

Desktop-Seminar zu neuen Formfaktoren sowie Prozessoren.

Unnötig: An die Vorschrift hielt sich kaum jemand.
Zumindest kann anhand dieser Demonstration festgestellt werden, dass der P4 mit 0,13 Mikron noch gehöriges Potenzial für Taktsteigerungen besitzt. Im gleichen Atemzug wurde auch der Pentium-4-Nachfolger "Prescott" genannt, der Mitte des nächsten Jahres vorgestellt wird. Der neue Prozessor baut schon bei seiner Vorstellung auf 0,09-Mikron-Strukturen - damit sollen Taktfrequenzen von 4000 MHz auf Anhieb möglich sein.
