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High Definition morgen: Blu-ray und HD-DVD

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19:00 - 02/09/2005 von Reinhard Paprotka

Noch alles offen ist bei den neuen Speicherstandards. Trotz der sehr guten Bildqualität von WMV-HDs ist doch klar, dass sich für die zukünftigen Filme in HD-Qualität eine Disc mit deutlich mehr Speicher durchsetzen wird. Die Frage ist derzeit nur, welche? Denn für die Nachfolge der DVD treten zwei Disc-Formate an:

Blu-Ray, entwickelt von Sony, setzt auf völlig neue Produktionsverfahren und bringt auf einem Layer 25 GByte unter. Am Anfang des Jahres 2006 sollen 50 GByte zur Verfügung stehen, ab 2007 sogar 100 GByte auf vier Layern. Die Datenrate läge bei 36 MBit/s. Unterstützung findet Sony bei rund 100 Firmen, dazu gehören Apple, Hewlett Packard, Hitachi, Dell, Pioneer, Philips, Samsung, Sharp, MGM und Disney.

Den Gegenpol dazu bildet die HD-DVD, entwickelt von Toshiba. Zwar arbeitet auch die HD-DVD mit blauem Laser, doch werden die physikalischen Möglichkeiten dabei nicht voll ausgereizt, um eine gewisse Kompatibilität zu bestehenden Produktionsanlagen zu erhalten. Speichern lassen sich damit auf jedem Layer 15 GB, bei zunächst zwei und später drei Layern wären das 30 bzw. 45 GByte. Zu den rund 80 Firmen, die die HD-DVD unterstützen, zählen nicht nur Hardware-Hersteller wie NEC, Kenwood und Teac, sondern auch Hollywood-Filmschmieden wie Paramount, Universal und Warner.

Nach Drängen der japanischen Regierung auf Einigung stehen die Chancen darauf wieder schlechter, sodass von einem vorzeitigem Kauf abzuraten ist.

BlueRay-Recorder von SONY.

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