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»Markt für IGPs verschwindet bis 2012«
Nächste NewsEine düstere Vorhersage haben Marktforscher für den Markt der Onboard-Grafikchips (IGP) parat: Bis in rund drei Jahren werden sie laut Jon Peddie Research von Kombi-Prozessoren verdrängt.
Intel und Nvidia liegen sich schon länger in den Haaren bei der Frage, wer wohl künftig die bessere Grafiklösung anbietet und wie sie aussehen wird. Einig sind sich die Branchenschwergewichte darin, dass IGPs (Integrated Graphics Processor) langsam aber sicher ihrem Ende entgegensehen (siehe hierzu »Intel stichelt gegen Nvidia«).
Jon Peddie Research will nun ausgeknobelt haben, wie lange sich IGPs noch halten werden: Bis zum Jahr 2012 wird es auf Mainboardchipsätzen integrierte Grafikchips laut den Marktforschern noch geben. So soll die Zahl der verkauften IGPs bis 2013 auf dem gesamten Markt für Grafiklösungen nur noch höchstens ein Prozent betragen. Noch 2008 betrugt der Anteil an Onboard-Grafikchips noch etwa 67 Prozent.
Verdrängt werden die IGPs von CPUs, die eine GPU enthalten. Intel will seine »Clarkdale«-Kombi-Prozessoren schon 2010 auf den Markt bringen, was laut Jon Peddie das Ende der IGPs einläuten wird (siehe »Intel bringt schnellere Core-i7-Prozessoren«). Wenn AMDs Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit namens »Fusion« 2011 erhältlich sind, soll der Anteil an IGP bereits auf nur 11 Prozent gefallen sein. Der Markt für dedizierte Grafikkarten wird laut Jon Peddie durch die Kombi-CPUs nicht geschwächt, im Gegenteil: Dank Hybrid-Lösungen wird deren Marktanteil sich halten oder sogar ansteigen.
Quelle: Tom's Hardware DE

Schade,

ich mag Mainboard-IGPs.
Sie sind unabhängig von CPU und Grafikkarte.
Sie befinden sich auf einem Bauteil, das Anschlüsse tragen kann.
Wenn man die GPU nicht für Coding, Physik und Co nutzt,
sondern für Grafik, muss das Bild ja irgendwo raus.
Die Infrastruktur muss also so oder so auf das Brett.
Immerhin passen Rechenleistung von CPU und GPU dann immer zusammen,
da man sie nicht getrennt wechseln kann, zumindest bei AMD.
Bei Intel sage ich, als großer Analyst, voraus,
dass die GPU der CPU deutlich unterlegen sein wird.
Die beste Idee wäre doch, einen weiteren Sockel für Grafikchips zu entwerfen...noch ein Sideboard dazu...und schon könnte jeder eine Graka nach Wunsch & Geldbeutel "basteln"
@MaxTheCB
das wäre nicht schlecht aber das dauert noch. Die ersten billigen MoBos waren mit gelötteten CPUs (486 SX). Damals war aus der Cache getrennt: man konnte selber wählen wieviel Cache man zur Verfügung haben will.
Auf der anderen Seite, ist eigentlich egal ob man die ganze Graka oder nur der GPU austauschen will. Darüberhinaus ist meistens kein unterschied zwischen 1GB und 2GB Grafikspeicher (außer bei Spiele, aber die Hardcore-Spieler machen gerade 3-4% der Markt). Last but not least, gelötete Komponenten sind billiger als separaten weil die Sockeln auch zuverlässig funkionieren müssen und entsprechend aufwändig gebaut sind.
na ja ich seh den unterschied irgendwie nicht ob der IGP jetzt im chipsatz sitzt (der bei den iCore ja eh schon ziemlich abgespeckt wurde) oder neben der cpu ist eigentlich egal ...
zum grafikchip sockel das funktioniert nicht dafür ist die speicheranbindung zu langsam bzw man brauch einfach zu viele pins damit wird die sache wieder zu unflexiebel und man hat wieder die probleme der CPU langsamer arbeitsspeicher große latenzen usw. im prinzip ist ja der PCIe16x ja der grafikkarten "sockel"
Bleibt abzuwarten, ob sich die in der CPU integrierten Grafikchipsätze durchsetzen. Der Cyrix MediaGX war damals nicht erfolgreich.
Ob die Anwender bei jedem Wechsel der CPU auch das Geld für die Grafikeinheit ausgeben wollen, wage ich zu bezeifeln - insbesondere wenn diese mit der im alten Prozessor vorhandenen, identisch ist.
Zudem stammen die Prozessoren nur von wenigen Herstellern (AMD / Intel) und sich NVidia oder andere Chipsatzhersteller werden sich sicherlich nicht ihr Geschäft ruinieren lassen wollen.
Der beste Platz für die GPU ist m.M. auf dem Die der CPU. Da bekommt sie 1:1 die Daten, womöglich gleich frisch berechnet aus dem L1-Cache. Separate Grafikkarten braucht man dann nur für langsamere Spezialanwendungen wie Multimonitore und das geht dann auch per USB.
Die Lösung ist sehr gut den Obboard Grafik bringt keine Leistung eine Hybried Lösung würde ehrheblich mehr Leistung bringen z.B AMDs Fusion Plattform. Ich hoffe das dadurch auch die Mainboard größe noch schrumpft da ich gerne nen hochleistungs HTPC haben würde aber vernümftige Mainboard in µAtx einfach nicht verfügbar sind.
Und man sollte sowieso keiner Techni hinterher trauern kommt immer was besseres ^^
Lass mich trauern! ^^
Na, ich verschließe mich dem ja nicht und bin gespannt,
wie das letzten Endes aussehen wird.
Ich fände es natürlich genial, hätte man dann die
Leistung einer HD4650 in einer Dual und Tri-Core CPU
und noch dazu kleinere Mainboards mit allen Funktionen.
Aber wehe die Anschlüsse sind nicht auf dem I/O-Panel,
sondern werden per Slotblende und Kabel von irgendwelchen
Stacheln auf dem Mainboard abgenommen!
Dann könnte ich gleich eine Grafikkarte dazu stecken.
Der beste Platz für die GPU ist .. auf dem Die der CPU. Da bekommt sie 1:1 die Daten .. aus dem L1-Cache.
Und kann diese Daten auf dem gleichen Wege zurück geben, möglicherweise können sogar Befehle gemeinsam genutzt werden. Zudem werden diese Prozessoren über integrierte Speichercontroller verfügen, es braucht keinen zweiten Weg über den Chipsatz. Dafür hieße es schnelle CPU, schnelle Grafik, durch CPU-Wechsel wird das ganze System angepasst.
Die Frage ist vielmehr, warum war es bisher anders ? Denn auch Chipsätze werden immer komplexer, müssen zunehmend aktiv gekühlt werden. Billiger wäre ein Northbridge ohne integrierte Grafik, dafür mit integriertem Soundchip.
Chipsätze müssen zunehmend aktiv gekühlt werden? oO
Abgesehen von 6 Jahre alten Chipsatz des Atoms habe
ich schon eine weile keine aktive gekühlten Chipsätze mehr gesehen.
Hmm... warum war das vorher anders...
Vielleicht weil alle dachten, der Chip
muss auf einer Platine mit den Anschlüssen.
Vielleicht weil vor den Core2Quad noch keiner
es gewagt hat, zwei Würfel auf einen Träger zu packen.
Vielleicht waren die Fertigungsverfahren von GPU
und CPU in der Vergangenheit auch nur zu verschieden.
Vielleicht reichte die Sockel-Pins nichts aus?
Vielleicht macht man es wie Intel und wartet mit Innovationen,
bis sich der alte Mist nicht mehr verkaufen, oder hochprügeln lässt?
Warum auch immer, ich bin gespannt, wie das aussehen wird.