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IPTV: Was ist das?

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09:00 - 1. April 2008 von Thomas Kretschmann

Seit knapp zwei Jahren ist IPTV in Deutschland verfügbar, aber nur mit mäßigem Erfolg. Laut einer Studie sind die Angebote zu teuer, auch lange Vertragslaufzeiten kommen nicht gut an.

»IPTV – das neue Fernsehen?« lautet der Titel einer aktuellen Studie zu dem Übertragungsstandard. Die Beratungsgesellschaft Pricewater Coopers (PWC) hat unter anderem 500 Haushalte mit Breitband-Anschluss nach IPTV (Internet Protocol Television) befragt. Ergebnis: Halb Deutschland kennt das Breitband-TV nicht.

Woran das liegt, geht aus der Studie (PDF-Download, 2,4 MByte) klar hervor — IPTV ist zu teuer, die Vertragslaufzeiten zu lang. Zwar schätzt die Mehrheit derjenigen, die den Standard kennen, grundsätzlich die Vorzüge der Übertragungstechnik: interaktive Zusatzfunktionen wie die Stimmabgabe bei Quiz-Sendungen via Rückkanal, Online-Spiele oder Shopping per Fernbedienung etwa. Doch die derzeit erhältlichen Angebote sind für rund acht von zehn Befragten einfach zu teuer. Laut PWC liegt die Schmerzgrenze bei 24 bis 48 Euro pro Monat für ein Triple-Play-Angebot (IPTV, Internet- und Telefonanschluss). Zwischen 8 und 17 Euro monatlich würden die meisten Studienteilnehmer für IPTV ausgeben, das zu einem bestehenden Internet-/Telefonanschluss hinzukommt. Eine Option, die derzeit nicht angeboten wird.

Passt der Preis, sollten auch die Vertragslaufzeiten angepasst werden. Gut jeder Zweite würde sich einen IPTV-Receiver kaufen, nur um lange Vertragsbindungen vermeiden zu können. Lediglich jeder Dritte nähme eine 24-monatige Vertragsbindung mit Subventions-Receiver in Kauf.

Warum sich IPTV gerade hier zu Lande schwer tut, auf diese Frage hat PWC ebenfalls eine einleuchtende Antwort: In Deutschland herrscht eine ausgeprägte Free-TV-Kultur und vor allem die Kabelnetzbetreiber — die härteste Konkurrenz für IPTV-Anbieter — verfügen über eine starke Marktposition.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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jemand84 01/04/2008 09:59
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Das liegt hauptsächlich daran, dass die meisten leute das garnicht empfangen können. Der größte Teil Deutschlands hat nichtmal eine Chance auf 6 Mbit/s. Eher noch weniger. In den Großstädten braucht das niemand.

drno 01/04/2008 11:09
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Nundenn, im Bericht wurde nicht alles gesagt. Geheime Reichssache. Spezielle Funkwagen sollen für diesen Einsatz noch vom Reichspropagandaministerim bereitgestellt werden, quasi für den Ernstfall, falls auch das Internetfernsehen wegen der vielen Klingonenangriffe auf AS-Rockboards und LC-Power Netzteile nicht mehr funktioniert. Mitteilungen über den Einsatz in den Stadtgebiten unter
http://www.funkschau.de/heftarchiv/2008/04.htm

RadicalEd 01/04/2008 11:15
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Interessant einen Artikel über IPTV zu lesen ohne die erwähnung von zb Joost, Zattoo und Miro...

Ich persönlich würde mir auch keine Settop box fürs fernsehen holen, sonst hat man ja später 20 der Dinger rumstehen(IPTV, DVD, Appletv,...) Da müsste schon ein Hersteller einen modularen Fernsehrechner produzieren der diese gesamte Funktionalität vereint! Aber das bleibt wohl Wunschdenken!

seeigel 01/04/2008 11:51
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jemand84 :
Das liegt hauptsächlich daran, dass die meisten leute das garnicht empfangen können. Der größte Teil Deutschlands hat nichtmal eine Chance auf 6 Mbit/s. Eher noch weniger. In den Großstädten braucht das niemand.

Und weshalb? Weil die T-Com nichts mehr investiert weil sie nicht einsieht das ihre Kongruenz nichts investiert aber die Leitungen mit ihnen teilen müsste.
(so oder so ähnlich Laut Aussage eines T-Com Technikers)

warofsun 01/04/2008 12:08
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Die beste und Kostengünstigste Lösung um viele verschiedene Kanäle zu gucken ist und bleibt eine Satanlage. Ist mit Receiver und Schüssel für gut 100€ einmalig zu bekommen. An die Vielfallt und Auswahl kein IP- Schrott TV hin.

Heiermann 01/04/2008 22:07
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Die beste Lösung ist wie so oft eine Kombination mehrerer Empfangstechniken. Meine SAT-Schüssel wurde beim letzten Sturm mal eben um 180 Grad verdreht. Da war ich froh, noch einen analogen Kabelanschluss als Backup zu haben (wurde mir kostenlos mit dem Kabel-Internet in die Wohnung gelegt, obwohl ich nur für 2play zahle).
Im Büro nun nutze ich IPTV über VDSL, weil eine solch hohe Bandbreite zu dem Preis nirgends sonst zu bekommen ist. Es kommt also immer auf die individuelle Nutzung an, welche Sendetechnologie sinnvoll ist.

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