Nachfolger der Dachantenne: DVB-T

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00:10 - 10/04/2009 von Siggy Moersch

Am 28. Februar 2003 startete DVB-T als Test im Großraum Berlin, ab August 2003 wurden größere Regionen Deutschlands auf die digitale Technik umgestellt. In den folgenden Jahren kamen immer mehr Testgebiete dazu, bis sich ARD und ZDF im Herbst 2005 dazu entschlossen, DVB-T nach und nach auf die ganze Bundesrepublik auszuweiten. Ziel war es, 90 Prozent der Bevölkerung mit DVB-T zu erreichen. Der Umstieg fand mit der Abschaltung des letzten analogen TV-Senders beziehungsweise mit der zeitgleichen Inbetriebnahme der DVB-T Sender am 25. November 2008 ein Ende. 

DVB-T Ausbau und Senderliste

Wer jetzt fernsehen will, braucht dazu ein DVB-T-fähiges Empfangsgerät. Moderne Flachbild-Fernseher haben meist einen DVB-T-Tuner integriert. Ältere Röhrenfernseher benötigen hingegen noch eine separate Set-Top-Box, die das digitale Signal wieder nach analog zurückverwandelt. Was man empfangen kann, hängt vom DVB-T-Sendeturm, dessen Leistung und seiner Entfernung zum Wohnort ab. TV-Kanalbelegung und -Liste ist von Bundesland oder sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Für den Empfang braucht man nichts zu bezahlen – abgesehen von den üblichen GEZ-Gebühren (215,76 Euro im Jahr) in Deutschland.

Generell lässt sich über DVB-T auch Pay-TV oder HDTV empfangen. In Frankreich oder England wird das bereits praktiziert. In Deutschland werden diese Formate noch nicht gesendet, obwohl es technisch kein Problem wäre.

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Kommentare zum Beitrag
derGhostrider 10/04/2009 00:37
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Zusatzkosten für Internet: 29,90, 24,95, ... Wieso tauchen die in der "Kostenaufstellung Jährlich" denn plötzlich nicht mehr auf?
Damit werden auf Seite 2 die Werte irgendwie künstlich schöngerechnet.

Es sollte fairerweise auch der "gleiche" (zumindest möglichst gleich) Funktionsumfang in einer zusätzlichen Tabelle aufgeführt werden.
Vielleicht auch mit den wichtigen Hinweisen, daß bei vielen der Anbieter keine Festnetz-Telefonanschlüsse enthalten sind! VoIP ist kein Vollwertiger Ersatz.

Irgendwie scheint die Liste "Kostenaufstellung jährlich" absichtlich so gewählt worden zu sein, damit ein Anbieter besonders schlecht wegkommt.

Ein "all inklusive" Angebot ohne Fußangeln ist eben nicht mit einer Einzelleistung vergleichbar.

KabelDeutschland + Internet Classic: 634,56 + 12x12,90 = 789,36Euro(Anmerkung: Nur 6000er Internetanschluß! Kein Festnetztelefonanschluß.)

Alice + Internet: 490,56 + 12x29,90 = 849,36Euro. (Anmerkung: Kein Festnetztelefonanschluß.)

Acor + Internet: 575,16 + 12x24,95 = 874,56Euro. (Anmerkung: Nur 6000er Internetanschluß! Kein Festnetztelefonanschluß!)


Tja, dann sehen die Preise im Vergleich zum Telekom-Paket, das ALLES beinhaltet, die meisten Filme und Sender bietet, plötzlich ganz anders aus.

Man muß dafür wirklich kein Fan der Telekom sein, aber der Fairnis halber sollte es auch in einer Tabelle so gegenüber gestellt werden.

Wer kauft schon IPTV ein, wenn er KEIN Internet hat?

thorben 10/04/2009 01:14
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IPTV mit DSL6k... das macht doch auch keinen spaß!
und naja die VoIP anschlüsse sind auch grenzwertig.

merke immer den deutlichen unterschied in der familie
ich: analog vonner telekom
eltern: isdn von ewetel (lokaler anbieter)
oma: analog, ebenfalls telekom
schwester: voip krams von freenet

gesprächsqualität ist was anderes.. vorallem wenn mal grundlos die verbindung zusammenbricht...

Anonymer Nutzer 10/04/2009 10:22
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Ich verstehe nicht, wieso hier immer von "Verbindungszusammenbrüchen" bei Voip gesprochen wird. Ich nutze Voip bereits seit mehr als 3 Jahren und hatte bisher noch nicht einmal einen Zusammenbruch. Auch die Gesprächsqualität ist nicht signifikant schlechter. Keine Frage, dass ein echter ISDN wohl mehr Sprachqualität bietet, aber hier wird es ja dargestellt, als müsste man sich bei Voip über Morsezeichen verstädnigen.

derGhostrider 10/04/2009 11:42
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@Delphexi:
Bisher habe ich es bei den Leuten, die über VoIP telefonieren, innerhalb von 5min gemerkt, da stets merkwürdige Störungen aufgetreten sind, die teilweise so schlimm waren, daß man den gegenüber kaum versteht. Vor allem bei längeren Telefongesprächen passiert das öfter mal und ist nunmal sehr störend.
Zudem sind, wo berichten es mir zumindest die Kunden von den anderen Anbietern, regelmäßig deren DSL-Anschlüsse gestört. Da reichen die Aussgen von 1x pro Woche bis 1x pro Monat, als Angaben, wie häufig DSL dann mal wieder nicht funktioniert.

Bei mir treten Störungen der DSL-Leitung bisher im Schnitt einmal alle 5 Jahre auf und sind dann unabhängig vom Telefon.
Kein DSL = Kein VoIP.

Man muß soetwas zumindest berücksichtigen! VoIP ist halt kein VOLLWERTIGER Ersatz. Es geht meistens, aber die Qualität ist selbst dann nicht die gleiche.
Resultat: Wenn ein Anbieter keinen richtigen Telefonanschluß bietet und das nur per VoIP versucht auszugleichen, dann ist das für den Anbieter eine tolle und günstige Sache, für den Kunden jedoch nicht so gut.

Ich möchte gerne wissen, wofür ich mein Geld ausgebe und ob ich dafür gleichwertige Leistungen erhalte, oder eben nicht.
Wenn Du das egal sein sollte, dann ist das ja Deine Sache, aber in einem Vergleichstests wäre es halt nett, wenn auch vergleichbares verglichen würde oder ansonsten auf die Unterschiede präzise hingewiesen wird.

Anonymer Nutzer 10/04/2009 12:30
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Einer der größten Fehler der Provider ist es bei den "allinclusive" Angeboten, also VoIP + IPTV + Internet, keinen Router mit QoS (Quality of Services) bei zulegen. Damit kann der Router bestimmte Pakete priorisieren und es ist möglich gleichzeitig zu telefonieren, TV zu schauen und im Internet irgendetwas runter zu laden. Gerade bei mehreren Usern ein äußerst sinnvolles Feature.
Die Provider bieten solche Router meistens nur gegen Aufpreis oder gar nicht an. Ein User der nicht versiert ist steht sowieso im Dunkeln...

fruechtetee 10/04/2009 15:47
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Warum sind von meinchen Leuten eigentlich die Texte immer grau, und die haben ein "Newcomer" vor dem Namen?
Gruß

shodan 10/04/2009 16:58
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Frage: WTF ist eine "Satelitenbereitstellungsgebühr"? Ist das etwas typisch Deutsches? (bin Österreicher, vielleicht kenn ichs daher nicht)

Anonymer Nutzer 11/04/2009 07:32
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VOIP ist für mich ein vollwertiger Festnetzersatz! Hatte noch nie Probleme damit, Srachqualität ist wie im Festnetz und faxen geht auch Problemlos sogar über den PC. Bei mir hat sich jedenfalls noch nie jemand über mangelnde Qualität beschwert. Liegt wohl eher an der Internetleitung...

thorben 12/04/2009 01:20
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-0+

sad_x :
Einer der größten Fehler der Provider ist es bei den "allinclusive" Angeboten, also VoIP + IPTV + Internet, keinen Router mit QoS (Quality of Services) bei zulegen. Damit kann der Router bestimmte Pakete priorisieren und es ist möglich gleichzeitig zu telefonieren, TV zu schauen und im Internet irgendetwas runter zu laden. Gerade bei mehreren Usern ein äußerst sinnvolles Feature.Die Provider bieten solche Router meistens nur gegen Aufpreis oder gar nicht an. Ein User der nicht versiert ist steht sowieso im Dunkeln...



ich weiss nicht wie es bei anderen anbietern ist, aber die speedports der telekom priorisieren auf Port 4 und daran soll man dann den media receiver anstöpseln.

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