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Die sieben schlimmsten IT-Jobs

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18:10 - 11. März 2008 von Thomas Kretschmann

Die IT-Branche ist innovativ, kreativ und immer am Zahn der Zeit. Doch was ist mit den IT-Jobs ohne die es nicht geht, die aber keiner machen will? InfoWorld hat die sieben schlimmsten Berufe im IT-Umfeld ausgelotet.

Nicht selten gilt der IT-Worker als gut bezahlt, innovativ — und manchmal bekommt er auch Neid zu spüren. Doch es gibt in diesem Umfeld auch Arbeitsplätze, um die einen bei genauerem Hinsehen keiner so richtig beneidet. Das Web-Portal InfoWorld listet »The 7 dirtiest jobs in IT« auf.

Platz 7: Legacy systems archaeologist
Sie haben ausgezeichnete Kenntnisse in 3270, VAX/VMS, AS/400 und weiteren Computersystemen, die man eigentlich nur noch im Museum findet? Sie können über einen längeren Zeitraum in Großbuchstaben schreiben und sind mindestens 55 Jahre alt? Dann erfüllen Sie die Anforderungen dieses Jobs. »Ob man es glaubt oder nicht, aber COBOL-Entwickler werden immer noch gesucht«, so ein Personalberater gegenüber InfoWorld.

Platz 6: Help Desk Zombie
»Wenn man einen Technik-Support kontaktiert, hat man entweder den Eindruck, man hat es mit einem Idioten zu tun oder man wird als solcher behandelt«, so Kris Domich, Consultant bei Dimension Data. Ein hartes Urteil, das sicher nur auf die wenigsten Help-Desk-Mitarbeiter zutrifft. Aber auf manche eben schon.

Platz 5: On-site Reboot Spezialist
Hornhaut an den für die Tastenkombination »CTRL+ALT+DEL« zuständigen Fingern kennzeichnen den On-Site Reboot Spezialisten. Im Gegensatz zum Help-Desk-Mitarbeiter treibt er sich auch in völlig fremden Serverräumen herum. Den Job beschreibt Joel Bomgar, selbst Ex-Rebooter so: »Es ist immer heiß. Man muss sich mit Kunden auseinandersetzen und der hat Serverraum nur die Größe einer kleinen Toilette, ist laut, eng und staubig und man hat keinen Platz zum Hinsetzen. Man steht stundenlang eingeklemmt zwischen Servern«.

Platz 4: »Interdepartmental Peace Negotiator«
Er ist die Vermittlerperson zwischen Abteilungen oder zwischen Unternehmen und Kunde. Sein Spezialgebiet ist unter anderem auch das Krisenmanagement. Geht es um ein Firmen-Wiki oder das Intranet oder überhaupt um Bereiche, wo bislang unabhängige Seiten zusammenarbeiten müssen, kommt er zum Einsatz. Katzen und Hunde vertragen sich oft besser als die Klientel, die er auf der technischen Seite zusammenbringen muss.

Platz 3: »Enterprise Espionage Engineer«
»Wir suchen einen neuen Mitarbeiter, der gerne lügt, betrügt, stiehlt, einbricht und Unternehmensnetzwerke belauscht und knackt« lautet die Jobanforderung für den Enterprise Espionage Engineer. Jim Stickley von TraceSecurity ist so einer: Er bricht in Firmennetzwerke ein und schnappt sich Daten, die er der Geschäftsführung — den »Opfern« — präsentiert, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Das Schönste an dem Job sind laut Sticky die Feuerwehrmann- oder Seuchenkontrolleur-Kostüme zum Testen realer Sicherheitsvorkehrungen. Unschön ist aber die oft heftige Reaktion derjenigen, die ausgetrickst und denen die Sicherheitslecks dann unter die Nase gerieben werden. Kenntnisse in Selbstverteidigung kann der Espionage Engineer gut gebrauchen.

Platz 2: »Datacenter Migration Spezialist«
Der Umzug von ganzen Datencentern ist der Job des Migration Spezialisten. Er bekommt in der Regel so gut wie keine Zeit, um ein Datencenter von A nach B zu übersiedeln und zu konfigurieren. Scott Wilson, Chef von Marathon Consulting: »Wir hatten einen Kunden, der sein Datacenter einen Tag vor Thanksgiving 2003 abgebaut und am darauf folgenden Montag in New York wieder eröffnet sehen wollte. Trotz aller Überredungsversuche mussten wir dann 80 LKWs beladen und loslegen«.

Platz 1: »Sludge Systems Architect«
Der Sludge Systems Architect (etwa: Klärschlamm-Systemarchitekt) wühlt im realen Dreck. Er ist zuständig für die IT-Systeme, bei denen Technik und Natur zusammenprallen: Zum Beispiel in Klärwerken oder bei Abfall-Entsorgungsunternehmen. Überall dort eben, wo zwischen Ungeziefern, Abwasser und Schlamm auch mal die Technik versagen kann, aber nicht sollte. Er ist nicht selten in einen Ganzkörper-Gummianzug gepackt, während er technische Probleme lösen muss.

Bild: Michael Alber/Pixelio

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 11/03/2008 18:26
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-0+

ob nen copy und paste Job bei THG erstrebenswerter ist frage ich mich manchmal...

Anonymer Nutzer 11/03/2008 19:17
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-0+

Deinen überflüssigen, beleidigenden Kommentar kannst du dir doch auch sparen oder?
Am besten sollte man alle bisherigen Kommentare (inkl. meinen) löschen...

peterpeter 11/03/2008 19:36
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-0+

Was kommt als nächstes? "Die 10 dümmsten PC-Anwender" à la RTL?

AMDFX60 11/03/2008 20:12
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-0+

Also ich finde sowas sehr lustig...
Versteh die Miesepeter oben nicht!

anubis34 11/03/2008 20:47
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-0+

Abgesehen vom Help Desk Zombie klingen die ganzen Bezeichnungen recht hochgestochen. Hätte ich einen dieser Jobs und würde es in meinem Bekanntenkreis erzählen, dächten die vermutlich ich verdiene Unmengen an Geld!

Diesel_im_Blut 11/03/2008 21:08
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-0+

Ich sehe es als Tip, was ich nie machen sollte und werde.
Es gibt auch Leute die sowas gerne machen und damit gut Geld verdienen. Diesen Menschen würden unsere Jobs vielleicht auch keine Freude bereiten.

leanproduction 11/03/2008 21:57
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-0+

Finde den Artikel sehr gelungen... Wäre wohl noch am liebsten Enterprise Espionage Engineer. Zumindest solange bis ich nach der Arbeit zu meinem Auto gehen würde und dort Kratzer und zerstochene Reifen sehen würde :D

Login 11/03/2008 22:56
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-0+

Platz 0: Bei THG als "Redakteur" arbeiten und sich diesen Kommentar durchlesen.

MrLighz 11/03/2008 23:47
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-0+

Enterprise Espionage Engineer
ziel ist es ja eigendlich, zu verschleiern, wer oder was man ist, sonst werden ja alle aufmerksam, wenn man plötzlich durch die gegend streift.

kann natürlich auch einen positiven nutzen haben

Anonymer Nutzer 12/03/2008 00:05
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-0+

Sorry hey, aber darf man da nicht mal was Lustigs schreiben? Darf das eine Online-Redaktion nicht machen? Ist lachen verboten worden? Oder seid ihr alle immer so mies drauf?

Also den mit demm Helpdesk fand ich am Lustigsten =] Stimmt teilweise ja auch ;-)

Anonymer Nutzer 12/03/2008 09:07
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-0+

Ich glaube alle die sich hier aufregen habe einen dieser "tollen" Jobs.
Meine Kollegen fanden es auch nicht lustig als ich Sie als Legacy systems archaeologist denunziert habe.

hoFFy 12/03/2008 09:11
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-0+

Also ich mag meinen Job als einer von 2 Sys-Admins. Wenn nur 2 Leute zuständig sind für die IT von ca. 80 Rechnern, dann ist man echt Mann für alles. Vom Toner wechseln, über Help Desk Zombie, bis hin zum Linux-Server zusammenflicken und BOFH... es wird eben nie langweilig :-D

crazymetzel 12/03/2008 09:13
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-0+

Was beschwert ihr euch? zwingt euch jemand zum lesen???

FritzLE 12/03/2008 09:29
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-0+

"immer am Zahn der Zeit" ????? wer hat sich denn den ausgedacht?
LOL kauft euch mal ne tüte toitsch hehe

da würd ich nochmal die köpfe drüber zusammenschlagen :D

auser 12/03/2008 11:54
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-0+

On-site Reboot Spezialist

was zum henker....
der wird also engagiert nen tag lang in einem serverraum zu stehen um die dinger immer wieder neu zu booten, oder was?

Der_Paddy 12/03/2008 11:55
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-0+

Sehr witzig. :-D

3270_Untoter 12/03/2008 14:21
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-0+

Hm, ich habe mich extra wegen diesem Artikel hier registriert. Ich gehöre zu denen Personen, die den 7. Rang belegen. Über 55? Nein. Nur Großbuchstaben? Nein. Schlecht bezahlt? Nein. Eintönig? Auch nicht.
Ich bewege mich jeden in z/OS, AIX, DB2-z/OS, DB2-LUW, SAP usw.
Und nur weil das Umfeld nicht mehr so bekannt ist wie Java, XML, C++ Apache, Linux oder was auch immer, muss es kein schlechter Job sein. Lest euch mal die Antworten in InfoWorld durch... die sind über den Artikel überwiegend nicht begeistert...

Deathdrep 12/03/2008 14:57
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-0+

find ich mal lustig.

ich würde mir auch solche serien wie "Die Dümmsten PC-User" anschauen. Warum auch nicht? Wenn man mal selbst ein "Help-Desk-Zombie" war, weiss man das Dau-Alarm.de kein Fake ist sonder nur eine aufzählung von traurigen Tatsachen.

Das "dümmste" was mir je ein "Kunde" an den Kopf geworfen hat war:

K: "Ihr baut nur sche***e! Seid ihr zu bl*d für alles?"
I: "Wo liegt denn das Problem?"

K: "Am Boden und meine Frau muss es auch noch aufwischen! Wie kann man so einen wackligen Dreck bauen!!" *Kunde scheint Choleriker zu sein*
I: "Was ist denn passiert?"

K: "Na euer besch***ener Tassenhalter ist abgebrochen, dabei war die Tasse noch nicht mal voll! *herum-wüt-und-schimpft*
I: "Tut mir leid, aber wir haben keine Tassenhalter an unseren Systemen angebracht. Wo sitzt denn dieser Tassenhalter?"

K: "Natürlich habt ihr Tassenhalter, der ist ganz oben im Computer drin. Da muss ich zuerst auf eine Taste drücken, dann fährt der raus und DANN ERST KANN ICH MEINEN KAFFE abstellen. Der ist abgebrochen!"
I: "-.- ... *mir schwant was da abgebrochen ist* ... Würden Sie bitte einmal auf Ihrem Bildschirm auf das Sysmbol Arbeitsplatz klicken, dort auf das Symbol mit der CD rechtsklicken und auf Auswerfen klicken."

den rest könnt ihr euch denken ... der Kunde hatte seinen neuen DVD-Brenner mit einem Kaffetassenhalter verwechselt und der wollte einfach nicht die große Tasse auf dauer erTRAGEN.

greez

MrLighz 12/03/2008 15:48
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wundert mich aber, warum noch keiner das als marketinggag verkauft hat.
man baue eine entsprechend haltbare lade und hat ein multifunktionsbrenner 'mit tassenhalterfunktion'
vielleicht sogar noch ne warmhalteschleife drum, die bei >50g auflast automatisch einschaltet....

apocalypsecow 12/03/2008 16:39
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Naja, als CCDP (also Cisco Design Pro) bekommt man auch von Kunden, Vertrieblern und Techniker einen Müll an Informationen zugeschustert, aus dem man dann sehen kann, was man macht. Früher konnte man noch andere veräppeln, heute muss ich zusehen, dass ich das nicht mit mir selber mache *g*

krisk 12/03/2008 20:02
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also am lustigsten fand ich an diesem artikel den ersten kommentar von havefun

Enay 14/03/2008 04:09
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Ich verstehe nicht, wie man sich über den Artikel aufregen kann. Sowas findet sich in allen anderen Berufszweigen auch. Völlig egal ob bei Mediziner, Handwerker oder Angestellten. Anwender sind alle dämlich und PC Experten sind die Elite.

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