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Das Netzteil gilt als Schlüsselfaktor bei der Erstellung eines wirklich effizienten Systems. Der Markt bietet zunehmend effiziente Produkte, die man an ihrer 80plus-Kennzeichnung erkennt. Diese Klassifizierung bescheinigt eine Energieeffizienz des Netzteils von über 80% (Eingangsleistung contra Ausgangsleistung) bei einer Auslastung von 20%, 50% bzw. 100%. Zudem gibt es die 80plus Bronze, Silber und Gold-Standards, für die das Produkt allerdings bedeutend effizienter sein muss:
| Effizienz bei 20% Auslastung | Effizienz bei 50% Auslastung | Effizienz bei 100% Auslastung | |
|---|---|---|---|
| 80plus | 80% | 80% | 80% |
| 80plus Bronze | 82% | 85% | 82% |
| 80plus Silver | 85% | 88% | 85% |
| 80plus Gold | 87% | 90% | 87% |
Die meisten Netzteile ohne 80plus-Einstufung bzw. mit Hardware, die auf Effizienz ausgerichtet ist, liegen für designierte Arbeitslasten bei einer Energieeffizienz von 65% bis 75%. Also macht es durchaus Sinn, sich nach einem wirklich effizienten Netzteil umzusehen. Die einzige Hürde liegt beim Preis: Sie sollten darauf gefasst sein, 200 Euro und mehr für die besten 80plus Gold-Produkte auf den Tisch zu legen. 80plus Bronze-Produkte sind erschwinglicher, können allerdings auch ganz leicht 100 Euro kosten.
Effizienz bei geringster Auslastung
Ein weiterer Faktor, den Sie bedenken sollten, ist die Effizienz außerhalb oder unterhalb der angegebenen 20% bis 100%. Sollten Sie ein 1.000–W-Netzteil für ein Stromsparsystem benutzen, so liegt die Leistungsaufnahme bei lediglich etwa 40 W und die Auslastung des Netzteils somit bei etwa 4%. In diesem Fall wird sogar das effizienteste Netzteil extrem ineffizient. Das könnte zur Folge haben, dass ein 40 W-System im Leerlauf reell zwischen 50 und 60 W aufnimmt, wodurch der Kauf effizienter Komponenten unterm Strich vergeblich war.
Netzteil im Einsatz
Wir haben drei verschiedene Netzteile verwendet, um deren Effizienz entsprechend betrachten zu können. Das erste haben wir für den Test der Core 2 Quad s-Reihe eingesetzt: ein hocheffizientes Fortron FSP220 Low Power-Netzteil (220 W). Hinzu kam ein Enermax Pro82+ (PR425AWT, 425 W), ein 80plus Bronze-Gerät, das als sehr gute Wahl für gehobene Mainstream-Systeme gelten darf. Schließlich kam mit dem EG565P-VE noch ein weiteres Enermax-Netzteil zum Einsatz, das ungefähr drei Jahre alt ist - und somit auch nicht so effizient wie die beiden anderen.
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Als OC-CPU oder für Anwender die Wert auf niedrige Leistungsaufnahme und hohe Effizienz legen ist das sicherlich eine gute Entwicklung, für den normalen Verbraucher nicht, der guckt im Discounter nach dem Preis und nicht nach Effizienz oder sonst was.
Logisch. Aber wenn ich mir persönlich heute noch einen PC zusammenstelle und nicht von der Stange kaufe, dann ist mir sowas z.B. wichtig. Der Mehrpreis ist allerdings einfach heftig - schade.
Wo ist der direkte Vergleich zu den Modellen ohne S?
Gibt es leider nicht, da uns keine aktuelle Samples der normalen Modelle zur Verfügung standen. Eine Extreme Edition herunterzutakten führt zu nicht realitätsgetreuen Ergebnissen bei den Energiemessungen.
Kein direkter Vergleich weil der Unterschied absolut lächerlich ist und die normalen 95W Intel eh schon nur knapp über die 65W hinauskommen und sich der Aufpreis keinesfalls lohnt?
http://anandtech.com/cpuchipsets/i [...] i=3505&p=3
LG ;-)
Ich würde die MB/s durch GB/s bei Memory Bandwith ersetzen
Simme dem Kollegen Bummbummer voll und ganz zu.
Wo bleibt der direkte Vergleich?
Der hier ausgewiesene Vergleich ist nicht realistisch.
Wenn man keine Prozzis zum vergleich hat, kann man sich den "Test" auch schenken, oder?
jup... ohne direkten vergleichs test hat das ganze einfach garkeinen sinn!!!
denn das er weniger strom verbraucht wissen wir ja!!!
haha
Wie gesagt: es standen keine aktuellen Nicht-S-Samples zur Verfügung. Klar ist, dass die S-Modelle in jedem Fall sparsam sind, wobei die regulären CPUs je nach S-SPEC-Nummer abweichen können. Der direkte Vergleich mit einem heruntergetakteten QX9650 ergab unter Last eine Differenz von knapp 20 W, aber der Extreme ist für solch einen Vergleich nicht repräsentativ.
Blödsinn, der Unterschied liegt gerade mal bei 5 bis 10 Watt. Und selbt bei 20 Watt wären das im 24/7-Betrieb (0,02 kw x 24 Stunden x 365 Tage x 0,19 Euro/KWh) 33 Euro Ersparnis pro Jahr. So armotisiert sich das System erst nach drei Jahren (bei 20 Watt weniger Verbrauch, die aber nicht stimmen) und einem 24/7-Betrieb, der wohl mit einem solchen System auch absolut unwahrscheinlich ist.
Ich finde den Bericht einfach schlecht, der Vergleich fehlt. Die Rechnung geht nicht auf und alles in Allem wirkt diese "Review" eher wie Werbung für eine überteuerte CPU.
Nun zur CPU selbst, die Idee ist Klasse und ich würde auch zuschlagen. Aber der Preis ergibt einfach keinen Sinn, leider - oder - noch nicht.