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Core 2 Quad jetzt effizient: Q8200S und Q9550S
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Vier Cores mit der Leistungsaufnahme von zweien
- 2 – Die Core 2 Quad S-Serie
- 3 – Effizienz: Achten Sie auf das Netzteil!
- 4 – Testkonfiguration und Ergebnisse der synthetischen Benchmarks
- 5 – 3D- und Spiele-Benchmarks
- 6 – Ergebnisse: Audio/Video-Benchmarks
Den Core i7-Prozessor von Intel gibt es mittlerweile seit einigen Monaten, allerdings ist das Produkt trotz seiner unbestrittenen Spitzenstellung noch immer nicht Mainstream-tauglich. Prozessoren und Motherboards im besonderen sind auch weiterhin zu teuer, und die bestehendene Modelle liefern ihre hohe Performance nicht ohne entsprechende Leistungsaufnahme. Anwendern auf der Suche nach dem besten Verhältnis von Performance und Sparsamkeit im Umgang mit Strom bietet sich nun eine interessante Alternative: Intel bringt mit der Core 2 Quad S-Serie seine ersten 45-nm Core 2 Quad Prozessoren auf den Markt, deren Leistungsaufnahme laut Herstellerangaben bei maximal 65 W liegt.
Runter mit der Leistungsaufnahme
Im Vergleich zum guten alten Pentium 4 nehmen die meisten, aktuellen Prozessoren rund 50% weniger Leistung auf, wobei die heute üblichen, zusätzlichen Recheneinheiten zumindest unter Auslastung nach wie vor eine höhere Leistunsgaufnahme zur Folge haben. Während wir durchaus damit einverstanden sind, dass High-Performance-Produkte ein gewisses Maß an Leistung aufnehmen, sollten Hersteller dafür sorgen, dass Prozessoren im Ruhezustand oder bei geringer Auslastung so sparsam wie möglich sind.
Funktionalität contra Technologie
Alle modernen Prozessoren sind mit Energiesparfunktionen ausgestattet. Durch Cool’n’Quiet von AMD oder Speedstep von Intel ist das Betriebssystem in der Lage, Taktrate wie auch Prozessorspannung und damit letztlich die Leistunsgaufnahme dynamisch anzupassen und zu verringern. Zudem können sich Prozessoren in Schlaf-Zustände schalten, wodurch die Ausführung von Kommandos für eine sehr kurze Zeit unterbrochen sein kann. Und schließlich lassen sich Segmente vieler moderner Prozessoren bei Nichtbedarf im Zuge komplexerer Schlaf-Zustände, C-States genannt, sogar komplett ausschalten. Das gilt für Caches und in zunehmendem Maße auch für komplette, nicht gebrauchte Prozessorkerne.
Die stetige Verbesserung der Herstellungstechnologie nutzen Prozessor-Hersteller für Weiterentwicklungen ihrer Produkte. Unser Artikel AMD’s Athlon Stepping Improvements, der im März 2008 veröffentlicht wurde, bietet ein gutes Beispiel: In diesem Test kamen vier Athlon 64 X2 5000+ Prozessoren zum Einsatz, die lediglich auf verschiedenen Silizium-Steppings basierten, sonst aber identisch erscheinen.
Verbesserungen auf Silizium-Ebene können zur Beschleunigung von Prozessoren innerhalb eines existierenden Thermal Envelopes (maximale Verlustleistung) oder zur Verringerung der Leistungsaufnahme führen. Intel hat sich in diesem Fall für letzteres entschieden und mit dem Core 2 Quad Q8200s, Q9400s und Q9550s zusätzliche Core 2 Quad-Prozessoren auf den Markt gebracht. Diese sind genauso schnell wie die herkömmlichen Versionen, nehmen allerdings nicht bis zu 95 W Leistung auf. Alle drei Modelle benötigen maximal 65 W, was die Intel Quad Cores besonders für Stromspar-Systeme mit hohen Leistungsreserven interessant macht.
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Als OC-CPU oder für Anwender die Wert auf niedrige Leistungsaufnahme und hohe Effizienz legen ist das sicherlich eine gute Entwicklung, für den normalen Verbraucher nicht, der guckt im Discounter nach dem Preis und nicht nach Effizienz oder sonst was.
Logisch. Aber wenn ich mir persönlich heute noch einen PC zusammenstelle und nicht von der Stange kaufe, dann ist mir sowas z.B. wichtig. Der Mehrpreis ist allerdings einfach heftig - schade.
Wo ist der direkte Vergleich zu den Modellen ohne S?
Gibt es leider nicht, da uns keine aktuelle Samples der normalen Modelle zur Verfügung standen. Eine Extreme Edition herunterzutakten führt zu nicht realitätsgetreuen Ergebnissen bei den Energiemessungen.
Kein direkter Vergleich weil der Unterschied absolut lächerlich ist und die normalen 95W Intel eh schon nur knapp über die 65W hinauskommen und sich der Aufpreis keinesfalls lohnt?
http://anandtech.com/cpuchipsets/i [...] i=3505&p=3
LG ;-)
Ich würde die MB/s durch GB/s bei Memory Bandwith ersetzen
Simme dem Kollegen Bummbummer voll und ganz zu.
Wo bleibt der direkte Vergleich?
Der hier ausgewiesene Vergleich ist nicht realistisch.
Wenn man keine Prozzis zum vergleich hat, kann man sich den "Test" auch schenken, oder?
jup... ohne direkten vergleichs test hat das ganze einfach garkeinen sinn!!!
denn das er weniger strom verbraucht wissen wir ja!!!
haha
Wie gesagt: es standen keine aktuellen Nicht-S-Samples zur Verfügung. Klar ist, dass die S-Modelle in jedem Fall sparsam sind, wobei die regulären CPUs je nach S-SPEC-Nummer abweichen können. Der direkte Vergleich mit einem heruntergetakteten QX9650 ergab unter Last eine Differenz von knapp 20 W, aber der Extreme ist für solch einen Vergleich nicht repräsentativ.
Blödsinn, der Unterschied liegt gerade mal bei 5 bis 10 Watt. Und selbt bei 20 Watt wären das im 24/7-Betrieb (0,02 kw x 24 Stunden x 365 Tage x 0,19 Euro/KWh) 33 Euro Ersparnis pro Jahr. So armotisiert sich das System erst nach drei Jahren (bei 20 Watt weniger Verbrauch, die aber nicht stimmen) und einem 24/7-Betrieb, der wohl mit einem solchen System auch absolut unwahrscheinlich ist.
Ich finde den Bericht einfach schlecht, der Vergleich fehlt. Die Rechnung geht nicht auf und alles in Allem wirkt diese "Review" eher wie Werbung für eine überteuerte CPU.
Nun zur CPU selbst, die Idee ist Klasse und ich würde auch zuschlagen. Aber der Preis ergibt einfach keinen Sinn, leider - oder - noch nicht.