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Intel unter Anklage

13:16 - Freitag, 27. Juli 2007 von Thomas Kretschmann
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Prozessoren
Tags: Intel, EU-Kommission, 3,5-Milliarden, Strafe 3 Kommentare

Wegen Marktmissbrauchs soll der Chip-Gigant 3,5 Milliarden US-Dollar zahlen. Branchenkenner vermuten jedoch, dass Intel mit der Strafzahlung rechnet und diese sogar in Kauf nehmen könnte.

Die Anklage: Intel hat laut den Brüsseler Wächtern seine Marktmacht missbraucht, weil der Konzern Computerherstellern Rabatte für die Nutzung von Intel-CPUs eingeräumt hat. Geld soll auch geboten worden sein, wenn Chips des Konkurrenten AMD nicht eingebaut würden. Und schließlich habe Intel seine CPUs teils bewußt unter den Herstellungskosten verkauft, um AMD zu schaden.

Bereits seit sieben Jahren ermittelt die EU-Kommission gegen den weltgrößten Chip-Hersteller. Auch hier zu Lande soll Intel gegen Marktregeln verstoßen und beispielsweise die MediaMarkt-Kette unter Druck gesetzt haben, nur Intel-Produkte zu verkaufen.

Innerhalb von zehn Wochen muss Intel nun von sich aus nachweisen, dass der Hersteller seine marktbeherrschende Stellung nicht missbraucht hat.

Ob dies gelingt, ist fraglich: Manche Brancheninsider gehen sogar davon aus, dass Intel die eventuell fälligen Strafzahlungen bewußt in Kauf nimmt. Zwar ist eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes kein Pappenstiel. Doch könnten für Intel Marktanteile wichtiger sein als 3,5 Milliarden US-Dollar.


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Kommentare zum Beitrag
Snooze 29/07/2007 12:09
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Snooze

"Ob dies gelingt, ist fraglich: Manche Brancheninsider gehen sogar davon aus, dass Intel die eventuell fälligen Strafzahlungen bewußt in Kauf nimmt."

Wie meint ihr das??? - Das macht in sich keinen Sinn!!!

-> Also Intel versucht gar nicht, des Gegenteil zu beweisen... zahlt die Strafe und macht so weiter wie bisher?!

So und nicht anders muss ich "bewusst in Kauf nehmen" verstehen... das klingt so, als würde Intel nun jedes Jahr solch eine Strafe "in Kauf nehmen" - und zwar "bewusst", um AMD mit weiteren Verfehlungen Marktanteile abzugraben.

Ich meine, Intel hat doch gar keine Wahl! - Die Ermittlungen der EU-Kommission sind sicherlich eindeutig und die Beweise stichhaltig.

Ich denke eher, dass die Branchenkenner es so meinen: Intel wird bei den Entscheidungen IN DER VERGANGENHEIT, eine solche Strafe (welche nun droht), bewusst in Kauf GENOMMEN HABEN (das ist die Vergangenheitsform!), um AMD zu schwächen.

Spitznasenhopf 30/07/2007 11:33
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Spitznasenhopf

AMD sollte doch froh sein, daß Intel das getan hat. So sind sie vor einer Reklamationswelle sondersgleichen bewahrt worden, wenn in irgendwelchen Billig-PCs vom Blödmarkt ihre ach so tollen Athlons und Athlon XPs abgeraucht wären.

AMD muß man nicht schwächen, das machen die schon selber ;-) . Indem sie weiterhin schlechte Prozessoren bauen. Außer zu Zeiten des Willamette und des Prescotts hatte AMD doch nichts zu melden.

Snooze 12/01/2008 16:10
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Snooze

@Spitznasenhopf:

"Stop making stupid posts"
LOL, darüber solltest du mal selber nachdenken!!!

Deiner war der blödeste, welchen ich seit langem las...

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