Nvidia GeForce 9400 mGPU

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09:20 - 04/05/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

Der GeForce 9400 mGPU basiert auf dem bereits im Herbst 2008 getesteten GeForce 9300 Chipsatz, der wiederum auf der G86-Core (GeForce 8400 GS) aufgebaut wurde. Das bedeutet 16 Unified Shaders. Der einzige Unterschied zwischen dem GeForce 9300 und dem 9400 liegt in der Taktrate: Beim GeForce 9300 mGPU liegt die Grundtaktung bei 450 MHz und der Shader-Takt bei 1.200 MHz, während es beim 9400 540 MHz und 1.400 MHz sind. Es versteht sich von selbst, dass hier ausreichend Power vorhanden ist, um das Adagio von Intel hinter sich zu lassen.

Chipsatz-Eigenschaften

Obwohl der Intel G45 aus dem klassischen Zwei-Chip-Layout (Northbridge und Southbridge) besteht und Nvidia sich für eine Single-Chip-Lösung entschieden hat, sind die technischen Eigenschaften ähnlich. Es werden Bus-Geschwindigkeiten von bis zu FSB1333 unterstützt; ebenso alle Core 2-Prozessoren einschließlich der Extreme Edition-Modelle. Auch hier brauchen Sie zwecks entsprechender Unterstützung aufgrund der hohen Leistungsanforderungen ein spezielles Motherboard. Sobald man von der Performance der integrierten Grafikeinheit die Nase voll hat, steht Ihnen ein x16 PCI Express-Steckplatz für das auf Spiele ausgerichtete Grafik-Board zur Verfügung. 12 USB 2.0-Anschlüsse, 6 SATA/300-Laufwerke mit AHCI- und NCQ- sowie RAID-Unterstützung, fünf 32-bit PCI 2.3-Steckplätze, HD-Audio und Gigabyte Netzwerk gehören zur Ausrüstung aller Mainstream-Produkte.

Nvidia-Eigenschaften

Obwohl Intel mit dem G45 fast schon traditionell eine verlässliche und stabile Plattform bietet, bevorzugen zahlreiche Anwender stattdessen den GeForce 9400-Chipsatz von Nvidia. Einerseits wäre da GeForce Boost, mit dem man einen zusätzlichen GeForce 8400 GS oder 8500 anschließen und das ganze zusammen mit der integrierten Lösung im Hybrid SLI-Modus betreiben kann. Hybrid Power, das nicht genutzte Grafikkarten abschalten soll, hat auf unserem Testexemplar nicht funktioniert. Laut dem Nvidia Reviewer’s Guide ist diese Funktion lediglich “in ausgewählten Designs” verfügbar. Andererseits besteht die Möglichkeit, die 16 Unified Shaders von Nvidia und deren Gleitkomma-Performance zu nutzen, um dafür angepasste Anwendungen zu beschleunigen, die von Cuda bzw. PhysX profitieren sollen. Nvidia hat in Form von Cuda versucht, paralleles Processing auf Mainstream-Anwendungen zu übertragen. PhysX erklärt sich beinahe von selbst: Hier geht es um wahrheitsgetreuere Umgebungen und Verhalten von Objekten in Spielen sowie anderen Realitäts-Simulationen durch die Verwendung der GPU-Verarbeitungsleistung.

PureVideo HD

Laut Nvidia kann die Entschlüsselungsarbeit für Blu-ray Video (HDCP und Video) zu 100% auf dessen GPUs abgeladen werden, was unser Testergebnis nahezu bestätigt. Obwohl wir Quad Core-Prozessoren verwendet haben, lag die CPU-Auslastung stets bei deutlich unter 10%. Der Chipsatz von Intel zeigte bei der langsameren Test-CPU eine höhere CPU-Last, während die Systeme mit dem GeForce 9400 mGPU fast kontinuierlich auf gleicher Ebene blieben.

Etwas verwirrend war unser Versuch, die aktuellsten Treiber herunterzuladen, die auf der Nvidia-Website weder unter „GeForce“ noch unter „nForce 8/9“ zu finden sind. Stattdessen müssen Sie schrittweise zunächst nForce, dann nForce Serie 7 und letztlich nForce 730i/GeForce 9400/9300 auswählen. Für Anwender ohne umfangreiche Kenntnis der Nvidia-Produktpalette ist diese ein nicht lösbares Problem.

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Kommentare zum Beitrag
nobbivm 04/05/2009 20:25
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-0+

Für mich ist der nVidia Chipsatz klar der bessere, schon alleine wegen CUDA und weil damit auch, richtiger Video Codec (CoreAVC Pro) vorausgesetzt, HD MKVs beschleunigt werden, das kann der Intel nicht :-/

aber trotzdem käme für mich eine Onboardgrafik nicht in Frage, wenn überhaupt als HTPC, aber dafür nehme ich lieber nen dual Core Atom mit ION ;-)

M1n1m3 05/05/2009 08:07
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-0+

also
nvidia 9400 ist über 120 euro und G45 80 euro aufwärts.
das ist für mich preislich ein zu großer unterschied.

wer ein office rechner will, wird keine 40 euro mehr für 3d-spiele- oder hd-fähigkeiten zahlen.
für 120 euro bekommt man auch eine P43 oder P45 motherboard und dazu ein HD4650 und diese bieten einen höheren performance, und stromverbrauch wird auch nicht viel mehr sein.

Peter_Shaw 05/05/2009 10:04
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-0+

Seite 5: "Das LANParty GF9400-T2RS von DFI verfügt nicht über nur drei, sondern vier Spannungsregler-Phasen, wodurch das Motherboard zusätzlich zu den anderen Core 2-Modellen sogar die leistungshungrige Core 2 Extreme Edition betreiben kann. Pentium Dual Core- und Celeron-Modelle sucht man auf der DFI-Webseite allerdings vergeblich."

Falls damit gemeint ist, dass man auf der DFI-Website keine Dual Core- und Celeron- Prozessoren ordern kann, trifft dies zu. Wollen die Autoren damit jedoch darauf hinweisen, das Board unterstütze die genannten Modelle nicht, so liegen sie falsch. Das DFi LANParty GF9400-T2RS unterstützt alle gängigen Sockel 775 CPUs.

Nachzulesen auf der DFI-Website unter "http://eu.dfi.com.tw/portal/CM/cmproduct/XX_cmproddetail/XX_WbProdsWindow?itemId=581&downloadFlag=false&action=e&windowstate=normal&mode=view" --> "Cpu Supports"

jo-82 06/05/2009 11:14
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-0+

Sorry, aber die PC Mark Vantage Schaubilder sind komplett fürn Popo, weil keinerlei angaben über Auflösung, Antialiasing usw. enthalten sind.

black widowmaker 08/05/2009 15:17
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-2+

Ich persöhnlich finde das Ganze einen sehr unfairen Vergleich, wenn bei einer Gegenüberstellung von Chipsätzen lediglich nur einige Aspekte aufgezeigt werden die nicht maßgeblich sind.

Diese Chipsätze sind für foldende Funktionen verantwortlich:

- SATA(-RAID) Kontroller,
- LAN,
- USB,
- Grafik,
- Sound,
- Speicherinterface,
- CPU-Interface,
- PCI/PCIe-Schnittstellen

Unbestritten, daß der NVidia-Chipsatz in Punkto Grafik eventuell auch Energieeffienz (wenngleich nicht so deutlich wie beim Punkt Grafik) überlegen ist. Meine eigene Erfahrung (und auch frühere Tests hier) zeigen jedoch, daß in puncto Netzwerk, SATA- und RAID-Leistung aber auch USB-Leistung, der Intel-Chipsatz die Nase nicht nur ein bisschen, sondern weit vorn hat.

Vorallem die SATA-Leistung sollte man für integrierte Grafik-Lösungen besonderes Augenmerk widmen, denn wer solch ein MB kauft will nicht zocken sondern anwenden oder das Ding als HTPC verwenden. Für viele Anwendungsbereiche stellt heute die Festplatte DEN Flaschenhals überhaupt da. Wo bleiben bitte ernsthafte praxisorientierte Praxistests wie z.B.:

- Kopieren einer 10GB Datei im Explorer,
- Kopieren einer ganzen Partition im nativen Modus (DOS),
- Installation von Windows (möglichst Full-Unattented),
- HDD per USB an Rechner A anschließen, davon an Rechner B per LAN 10GB-Datei, oder "i386"-Ordner kopieren.

Hier zeigt sich oft ein eklatanter Unterschied, der nicht im Bereich von 10% oder so liegt, sondern teilweise im Bereich einiger hundert %!

Stattdessen werden nur Anwendungen getestet wie z.B. WinRar die so gut wie nie Unterschiede zwischen MBs aufzeigen.

Für eine Büro-Lösung, oder für Anwender die NIE zocken ist daher der Intel-Chipsatz die eindeutig bessere Wahl, zudem ist er in der Praxis die eindeutig stabilere Wahl. Wer auf das LAN oder RAID maßgeblich angewiesen ist, dem bleibt hier eigentlich keine Wahl. Was hier schon auf dem MB kostenlos mitgegeben wird (Intel LAN- und RAID-Kontroller) kostet separat gekauft teilweise mehr als das MB.

Für einen HTPC sind aber andere Dinge wichtig, die hier leider nur ungenügend Erwähnt werden. Inwiefern z.B. die neuen HD-Audio-Formate unterstützt werden, oder wie die Tonqualität ist würde mich mehr interessieren, als zu überprüfen wie die CPU-Auslastung eines Quads (der z.Z. sicherlich fast keine Anwendung bei HTPCs findet) ist.

Sorry THG, ich finde da gehört nachgebessert!

Trotzdem ein Lob und Dank, das es Euch gibt, Ihr euch all die Mühe macht zu testen (damit ewige Nörgler wie ich was zum kritisieren haben) und Euer Wissen und Erfahrung mit uns Usern (und Nörglern) teilt!

MfG

Black Widowmaker

Anonymer Nutzer 28/05/2009 19:50
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-1+

man sollte bei dem Test vielleicht noch erwähnen, dass sich bei dem G45-Chipsatz die ClearVideo-Beschleunigung für H264 unter Windows XP nicht nutzen lässt. Dies ist meiner Meinung nach ein sehr großer Nachteil, da es noch viele Leute gibt die noch XP einsetzen.

lavagiant 22/10/2009 17:55
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-0+

kann blackwidowmaker nur beistimmen, endlich mal relevanz! ausserdem fahren wir privat wie beruflich zuverlässig mit intel, was ich von amd und den anderen dazugehörigen konsorten nicht behaupten kann, schon gar nicht im dauer oder min. büroalltag. unsere intel machen das locker 5 jahre mit da träumen amd-systeme von...die darf ich bei kunden nach 2 bis 3 jahren ausmotten weil die den geist aufgeben! oder weshalb sonst ist intel mit über 80% der marktriese, speziell bei firmen? skalierbarer, stabiler, ect...

Weltenspinner 22/10/2009 19:07
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-0+

Intel ist hauptsächlich durch Marketing und Bestechung so weit.
Das Intel länger hält als AMD, wage ich doch stark zu bezweifeln.
Für die Lebensdauer sind hauptsächlich Mainboard und Netzteil
verantwortlich, beide haben mit Intel/AMD nichts zu tun.
Stabiler halt ich für ein Gerücht. Mir ist, Eigenverschulden ausgeschlossen,
in den letzten 8 Jahren kein AMD-System auch nur abgestürzt,
ohne dass man den Fehler bei der Software finden und eliminieren konnte.

Skalierbar? Da geben sich bei rein gar nichts.

*kopfschüttelt*

lavagiant 24/10/2009 13:08
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--1+

wenn du da aus eigener erfahrung sprichst, mag das für dich gelten. ich rede aber von erfahrung aus langjähriger it-dienstleistung. ausserdem hat Intel mich oder meinen partner nie bestochen, soviel zu dieser aussage. und seit wann hat ein mainboard mit intelchipsatz nichts mit Intel zu tun? mainboardschäden haben wir noch keine zu verzeichnen gehabt, im gegensatz zu platten noder netzteilen. verwechsel nicht einzelerfahrungen im privaten bereich mit massenerfahrung aus beruflicher sicht... des weiteren verkauf mal nem kunden, dass er für nen spritschlucker wie die AMD x2 6000+ oder gar 6400+ mit bis zu 165 watt consumption geld ausgeben soll, während jeder core2duo mit 2.66 ghz die stehen lässt in wichtigen benchs,und dabei mit 100 watt tdp klarkommt. strom ist bei firmen ( und auch bei mir selber ) kein zu gering zu erachtendes thema. und die interessiert es ausserdem nicht im geringsten, ob die intelgrafik ein wenig schwächer ist. wer da bumms haben will kommt eh um ne steckkarte nicht herum. insofern bleibt es bei dem was blackwidowmaker schrieb. und solange ich fremdsysteme, die nicht von uns sind, nach teilweise knapp 3 jahren aussondern muss bei kundschaft, während die Intel 5 jahre aufwärts im dauerbetrieb schaffen, werd ich den teufel tun und den kram anbieten. den ärger habe nämlich ich und nicht AMD. übrigens nehmen zocker, die pure power wollen, meist Intel...das muss ja auch nen grund haben, und das sind keine firmen!privat durfte ich 2 AMD zu grabe tragen nach nur knapp 3 jahren, während mittlerweile fast 5 jahre intels hier immer noch klaglos laufen. was leistung anbetrifft, so bin ich eher ein fan von suiten wie z.b. Spec CPU2006, zumindest im professionellen bereich, für heimanwender leider ( u.a. aus lizenzrechtlichen gründen )ungegeignet. denen empfehle ich als notnagel den cinebench von der firma maxon, sofern es um CPU-leistung geht. der wohl allseits beliebte 3dmark vantage hat auch so seine tücken;da nvidiatreiber einen teil der cpurechenlast über den physx-treiber auf die grafikkarte auslagert, ist das ergebnis nicht vergleichbar z.b. mit atigrafikchipsätzen... da wird es wohl immer ausreisser geben.

lavagiant 24/10/2009 13:11
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-0+

berichtigung : "t 2.66 ghz die stehen lässt in wichtigen benchs,und dabei mit 100 watt tdp klarkommt" da fehlt "weniger"...auskommt., sorry.

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