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Chipsatz-Duell: Ist GeForce 9400 besser als Intels G45?
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Intel oder Nvidia? Schnelle integrierte Chipsätze für Office und HTPC
- 2 – Intel G45 Express Chipsatz
- 3 – Intel Desktop Board DG45ID
- 4 – Nvidia GeForce 9400 mGPU
- 5 – DFI LANParty GF9400-T2RS
- 6 – Vergleichstabelle & Testkonfiguration
- 7 – 3D-Benchmarks
- 8 – Audio/Video-Benchmarks
- 9 – Performance-Benchmarks
- 10 – Synthetik-Benchmarks
- 11 – Videowiedergabe, Leistungsaufnahme
- 12 – Effizienz
- 13 – Nvidia-Plattformen: Aktivieren Sie Advance Path!
- 14 – Fazit
- 15 – Mehr zum Thema
Für den Core 2 Prozessor gibt es zwei beliebte Antriebe mit integrierter Grafik: einen Intel- und einen Nvidia-Chipsatz. Nvidia beherrscht das Grafiksegment durch hohe 3D-Leistung. Doch reicht das zum Sieg?
In vergangenen Jahren ging es beim Vergleich von Chipsätzen hauptsächlich um Performance. Während das bei High-End-Produkten, bei denen die Logik Konfigurationen mit mehreren Grafikeinheiten unterstützen muss, auch heute noch der Fall ist, reicht für Mainstream-Systeme eine integrierte Grafiklösung oft aus. Da die Basis-Performance ohne Betrachtung der 3D- oder Video-Fähigkeiten bei fast allen Chipsätzen ähnlich ist, müssen aktuelle Chipsätze anhand ihres Funktionsumfangs und der Leistungsaufnahme gemessen werden. Wir haben uns die beiden schärfsten Produkte angesehen: Den G45 von Intel und den GeForce 9400 mGPU von Nvidia.
Integrierte Chipsätze: Effiziente Alleskönner
Enthusiasten waren dem Begriff “integriert” wenig angetan, da dieser gleichermaßen lahme Performance und wenig Flexibilität mit sich brachte - ganz egal, ob der Chipsatz von AMD, Intel, Nvidia, SiS, VIA oder anderen Herstellern stammte. Allerdings gehört das schon länger zur Vergangenheit, da selbst der preiswerteste Desktop-Chipsatz mittlerweile schnell genug ist, um im Internet zu surfen, Büro-Dateien zu bearbeiten und Multimedia-Inhalte wiederzugeben. Die integrierten Chipsätze heutzutage beinhalten nicht nur flexible Grafikeinheiten, sondern sind zudem mit schnellen Netzwerk-Controllern, zahlreichen USB-Anschlüssen und Speicher-Interfaces sowie eingeschränkten, aber durchaus brauchbaren Upgrade-Optionen ausgestattet. Zahlreiche Modelle können sogar mit High-Performance-Prozessoren gepaart werden, wodurch aus diesen Systemen dann schnell High-End-PCs werden.
Genug Leistung auch für morgen
Integrierten Lösungen steht somit tatsächlich eine gute Zukunft bevor. Einerseits basiert die Mehrzahl aller PC-Systeme noch immer auf einer maximal integrierten Chipsatz-Einheit. Andererseits verschieben wachsende Integration und Flexibilität diese kompakten, integrierten Lösungen immer mehr in die Klasse vollausgestatteter ATX-Systeme – bei geringeren Platzanforderungen und Kosten. Mit einem preiswerten Pentium Dual Core- oder Celeron-Prozessor, wenig RAM und einer schlichten 320-GB-Festplatte liegen unsere beiden Testsysteme im niedrigen Preisbereich von wenigen hundert Euro.
Im Gegensatz dazu wird aus einem derartigen System mit einem schnellen Core 2 Quad, 4 GB RAM und einem schnellen Laufwerk ganz leicht auch eine Plattform für Enthusiasten – solange Sie keine hohe Grafik-Performance benötigen. In einem solchen Fall hat Nvidia einen Vorteil gegenüber Intel, da die Hybrid SLI-Funktion die Zusammenarbeit von Motherboard-GPUs mit einer zusätzlichen preiswerten Grafikkarte ermöglicht. Damit steht Ihnen zwar keine wettbewerbsfähige 3D-Performance zur Verfügung, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn Nvidia die Unterstützung für Hybrid Power und Hybrid SLI auf OEM-Ebene reduziert hat.
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Für mich ist der nVidia Chipsatz klar der bessere, schon alleine wegen CUDA und weil damit auch, richtiger Video Codec (CoreAVC Pro) vorausgesetzt, HD MKVs beschleunigt werden, das kann der Intel nicht :-/
aber trotzdem käme für mich eine Onboardgrafik nicht in Frage, wenn überhaupt als HTPC, aber dafür nehme ich lieber nen dual Core Atom mit ION ;-)
also
nvidia 9400 ist über 120 euro und G45 80 euro aufwärts.
das ist für mich preislich ein zu großer unterschied.
wer ein office rechner will, wird keine 40 euro mehr für 3d-spiele- oder hd-fähigkeiten zahlen.
für 120 euro bekommt man auch eine P43 oder P45 motherboard und dazu ein HD4650 und diese bieten einen höheren performance, und stromverbrauch wird auch nicht viel mehr sein.
Seite 5: "Das LANParty GF9400-T2RS von DFI verfügt nicht über nur drei, sondern vier Spannungsregler-Phasen, wodurch das Motherboard zusätzlich zu den anderen Core 2-Modellen sogar die leistungshungrige Core 2 Extreme Edition betreiben kann. Pentium Dual Core- und Celeron-Modelle sucht man auf der DFI-Webseite allerdings vergeblich."
Falls damit gemeint ist, dass man auf der DFI-Website keine Dual Core- und Celeron- Prozessoren ordern kann, trifft dies zu. Wollen die Autoren damit jedoch darauf hinweisen, das Board unterstütze die genannten Modelle nicht, so liegen sie falsch. Das DFi LANParty GF9400-T2RS unterstützt alle gängigen Sockel 775 CPUs.
Nachzulesen auf der DFI-Website unter "http://eu.dfi.com.tw/portal/CM/cmproduct/XX_cmproddetail/XX_WbProdsWindow?itemId=581&downloadFlag=false&action=e&windowstate=normal&mode=view" --> "Cpu Supports"
Sorry, aber die PC Mark Vantage Schaubilder sind komplett fürn Popo, weil keinerlei angaben über Auflösung, Antialiasing usw. enthalten sind.
Ich persöhnlich finde das Ganze einen sehr unfairen Vergleich, wenn bei einer Gegenüberstellung von Chipsätzen lediglich nur einige Aspekte aufgezeigt werden die nicht maßgeblich sind.
Diese Chipsätze sind für foldende Funktionen verantwortlich:
- SATA(-RAID) Kontroller,
- LAN,
- USB,
- Grafik,
- Sound,
- Speicherinterface,
- CPU-Interface,
- PCI/PCIe-Schnittstellen
Unbestritten, daß der NVidia-Chipsatz in Punkto Grafik eventuell auch Energieeffienz (wenngleich nicht so deutlich wie beim Punkt Grafik) überlegen ist. Meine eigene Erfahrung (und auch frühere Tests hier) zeigen jedoch, daß in puncto Netzwerk, SATA- und RAID-Leistung aber auch USB-Leistung, der Intel-Chipsatz die Nase nicht nur ein bisschen, sondern weit vorn hat.
Vorallem die SATA-Leistung sollte man für integrierte Grafik-Lösungen besonderes Augenmerk widmen, denn wer solch ein MB kauft will nicht zocken sondern anwenden oder das Ding als HTPC verwenden. Für viele Anwendungsbereiche stellt heute die Festplatte DEN Flaschenhals überhaupt da. Wo bleiben bitte ernsthafte praxisorientierte Praxistests wie z.B.:
- Kopieren einer 10GB Datei im Explorer,
- Kopieren einer ganzen Partition im nativen Modus (DOS),
- Installation von Windows (möglichst Full-Unattented),
- HDD per USB an Rechner A anschließen, davon an Rechner B per LAN 10GB-Datei, oder "i386"-Ordner kopieren.
Hier zeigt sich oft ein eklatanter Unterschied, der nicht im Bereich von 10% oder so liegt, sondern teilweise im Bereich einiger hundert %!
Stattdessen werden nur Anwendungen getestet wie z.B. WinRar die so gut wie nie Unterschiede zwischen MBs aufzeigen.
Für eine Büro-Lösung, oder für Anwender die NIE zocken ist daher der Intel-Chipsatz die eindeutig bessere Wahl, zudem ist er in der Praxis die eindeutig stabilere Wahl. Wer auf das LAN oder RAID maßgeblich angewiesen ist, dem bleibt hier eigentlich keine Wahl. Was hier schon auf dem MB kostenlos mitgegeben wird (Intel LAN- und RAID-Kontroller) kostet separat gekauft teilweise mehr als das MB.
Für einen HTPC sind aber andere Dinge wichtig, die hier leider nur ungenügend Erwähnt werden. Inwiefern z.B. die neuen HD-Audio-Formate unterstützt werden, oder wie die Tonqualität ist würde mich mehr interessieren, als zu überprüfen wie die CPU-Auslastung eines Quads (der z.Z. sicherlich fast keine Anwendung bei HTPCs findet) ist.
Sorry THG, ich finde da gehört nachgebessert!
Trotzdem ein Lob und Dank, das es Euch gibt, Ihr euch all die Mühe macht zu testen (damit ewige Nörgler wie ich was zum kritisieren haben) und Euer Wissen und Erfahrung mit uns Usern (und Nörglern) teilt!
MfG
Black Widowmaker
man sollte bei dem Test vielleicht noch erwähnen, dass sich bei dem G45-Chipsatz die ClearVideo-Beschleunigung für H264 unter Windows XP nicht nutzen lässt. Dies ist meiner Meinung nach ein sehr großer Nachteil, da es noch viele Leute gibt die noch XP einsetzen.
kann blackwidowmaker nur beistimmen, endlich mal relevanz! ausserdem fahren wir privat wie beruflich zuverlässig mit intel, was ich von amd und den anderen dazugehörigen konsorten nicht behaupten kann, schon gar nicht im dauer oder min. büroalltag. unsere intel machen das locker 5 jahre mit da träumen amd-systeme von...die darf ich bei kunden nach 2 bis 3 jahren ausmotten weil die den geist aufgeben! oder weshalb sonst ist intel mit über 80% der marktriese, speziell bei firmen? skalierbarer, stabiler, ect...
Intel ist hauptsächlich durch Marketing und Bestechung so weit.
Das Intel länger hält als AMD, wage ich doch stark zu bezweifeln.
Für die Lebensdauer sind hauptsächlich Mainboard und Netzteil
verantwortlich, beide haben mit Intel/AMD nichts zu tun.
Stabiler halt ich für ein Gerücht. Mir ist, Eigenverschulden ausgeschlossen,
in den letzten 8 Jahren kein AMD-System auch nur abgestürzt,
ohne dass man den Fehler bei der Software finden und eliminieren konnte.
Skalierbar? Da geben sich bei rein gar nichts.
*kopfschüttelt*
wenn du da aus eigener erfahrung sprichst, mag das für dich gelten. ich rede aber von erfahrung aus langjähriger it-dienstleistung. ausserdem hat Intel mich oder meinen partner nie bestochen, soviel zu dieser aussage. und seit wann hat ein mainboard mit intelchipsatz nichts mit Intel zu tun? mainboardschäden haben wir noch keine zu verzeichnen gehabt, im gegensatz zu platten noder netzteilen. verwechsel nicht einzelerfahrungen im privaten bereich mit massenerfahrung aus beruflicher sicht... des weiteren verkauf mal nem kunden, dass er für nen spritschlucker wie die AMD x2 6000+ oder gar 6400+ mit bis zu 165 watt consumption geld ausgeben soll, während jeder core2duo mit 2.66 ghz die stehen lässt in wichtigen benchs,und dabei mit 100 watt tdp klarkommt. strom ist bei firmen ( und auch bei mir selber ) kein zu gering zu erachtendes thema. und die interessiert es ausserdem nicht im geringsten, ob die intelgrafik ein wenig schwächer ist. wer da bumms haben will kommt eh um ne steckkarte nicht herum. insofern bleibt es bei dem was blackwidowmaker schrieb. und solange ich fremdsysteme, die nicht von uns sind, nach teilweise knapp 3 jahren aussondern muss bei kundschaft, während die Intel 5 jahre aufwärts im dauerbetrieb schaffen, werd ich den teufel tun und den kram anbieten. den ärger habe nämlich ich und nicht AMD. übrigens nehmen zocker, die pure power wollen, meist Intel...das muss ja auch nen grund haben, und das sind keine firmen!privat durfte ich 2 AMD zu grabe tragen nach nur knapp 3 jahren, während mittlerweile fast 5 jahre intels hier immer noch klaglos laufen. was leistung anbetrifft, so bin ich eher ein fan von suiten wie z.b. Spec CPU2006, zumindest im professionellen bereich, für heimanwender leider ( u.a. aus lizenzrechtlichen gründen )ungegeignet. denen empfehle ich als notnagel den cinebench von der firma maxon, sofern es um CPU-leistung geht. der wohl allseits beliebte 3dmark vantage hat auch so seine tücken;da nvidiatreiber einen teil der cpurechenlast über den physx-treiber auf die grafikkarte auslagert, ist das ergebnis nicht vergleichbar z.b. mit atigrafikchipsätzen... da wird es wohl immer ausreisser geben.
berichtigung : "t 2.66 ghz die stehen lässt in wichtigen benchs,und dabei mit 100 watt tdp klarkommt" da fehlt "weniger"...auskommt., sorry.