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Das Intel NAS Performance Toolkit kann kostenlos unter der Adresse http://softwarecommunity.intel.com/articles/eng/1474.htm unter Angabe der E-Mail Adresse heruntergeladen werden. Die etwa 60 MB große ZIP-Datei enthält neben dem eigentlichen Programm noch das Microsoft .NET Framework 2.0, ohne welches das Intel NAS Performance Toolkit nicht funktionsfähig ist. Weiterhin setzt die Verwendung des Intel NAS Performance Toolkit einen Computer mit Intel-Prozessor voraus. Anwender die das Programm auf einem Computer mit AMD Prozessor installieren möchten haben das Nachsehen – Punktabzug gleich zum Start, denn notwendig ist das freilich nicht.
Installation
Die Installation wird wie unter Windows gewohnt ausgeführt. Damit das Programm allerdings voll funktionsfähig ist, muss nach der Installation das Installationsverzeichnis im Windows Explorer aufgerufen werden. In diesem Verzeichnis befindet sich die Datei OfficeProductivity.zip, welche in das Unterverzeichnis app_traces entpackt werden muss. Damit ist der Installationsvorgang abgeschlossen.
Auf dem Desktop befinden sich nun Verknüpfungen zu den Programmen NASPT Excerciser und NASPT Analyzer. Das Programm NASPT Excerciser führt die einzelnen Benchmarks aus. Mit dem NASPT Analyzer können die Benchmark-Ergebnisse im Detail betrachtet werden.
Vorbereiten eines Benchmarks
Vorausgesetzt, das NAS-Gerät ist bereits im Netzwerk verfügbar ist das Durchführen eines Benchmarks mit dem Intel NAS Performance Toolkit denkbar einfach. Wir richten unter Windows eine Freigabe auf dem NAS-Gerät als Netzlaufwerk ein (zum Beispiel als Laufwerk Y:) und starten das Programm NASPT Excerciser. Nun öffnen wir den Menüpunkt "Configure". Im Feld Target Directory geben wir den Pfad zu unserem so eben verbundenen Netzlaufwerk an (hier: y:) sowie optional noch ein Verzeichnis, in welches die für den Benchmark benötigten Dateien geschrieben werden. Den Pfad sowie das Verzeichnis in dem die Benchmark-Ergebnisse gespeichert werden sollen geben wir im Feld "Output Directory" an und bestätigen unsere Eingaben mit einem Klick auf "Save". Verzeichnisse die noch nicht existieren werden dabei vom Programm angelegt.
Kopieren der Benchmarkdateien
Nachdem Ausfüllen der Felder "Manufacturer", "Model", "Number of Drivers" sowie "RAID" wählen wir noch die gewünschten Benchmarks durch setzen eines Hakens im entsprechenden Kästchen aus. Nun setzen wir noch den Schieberegler bei "Multiple I/O" auf den Wert 8 und klicken auf „Prepare“. Das Setzen von "Multiple I/O" veranlasst das Programm NASPT Excerciser dazu, mehrere ausstehende Transaktionen gleichzeitig auszuführen.
Nach dem Klick auf "Prepare" werden alle für die ausgewählten Benchmarks benötigten Dateien auf das NAS-Gerät in den von uns ausgewählten Pfad geschrieben. Je nach Geschwindigkeit des Netzwerks und des NAS-Geräts kann dieser Vorgang bis zu zwei Stunden dauern. Der eigentliche Benchmark-Vorgang nimmt nochmal mindestens ebenso viel Zeit in Anspruch. Ist der Kopiervorgang erfolgreich abgeschlossen worden, meldet uns dies NASPT Excerciser mit einer Zusammenfassung des Vorgangs.
Benchmark starten und Ergebnisse

Das endgültige Starten des Benchmarks erfolgt entweder über einen Klick auf den Button "Run" oder über "Batch Run". Entscheidet man sich für "Run" wird jeder ausgewählte Anwendungstest einmal ausgeführt und die Ergebnisse angezeigt. Bei einem "Batch Run" hingegen ist das Ergebnis der einzelnen Benchmarks der Mittelwert aus drei Durchläufen die automatisiert vorgenommen werden. Für unsere Tests verwenden wir immer letztere Option.
Nachdem der Benchmark beendet wurde, können die Ergebnisse in einem Unterordner unseres zuvor definierten "Output Directory" eingesehen werden. Wurde ein "Batch Run" gestartet finden sich die Ergebnisse der Datenübertragungsgeschwindigkeit der einzelnen Test in der Datei "BATCH_RUN_RESULTS.txt". Weitere Informationen zum jeweiligen Benchmark können den dementsprechenden XML-Dateien über das Programm NASPT Analyzer oder der Datei NASPerf-APP.csv entnommen werden.


Intel-Tool-Download:
- zumindest laden und entpacken konnte ich es ohne Emailadresse (oder wird diese zum Starten nötig)
- leider ist das Tool N U R für Windows (zumindest für mein OS-X kann ich es nicht testen) = schade(!)
Grüße, w_ing
NUR für Intel-Prozessoren, NUR für Windoofs.... Ausschlusskriterium. Wird sich gar nicht weiter angeschaut. Was soll so ein Schrott. Erst recht die Prozessorbeschränkung. Als ob das für die Ausführung des Programmes von Belang wäre... Das man es hoffentlich (!) bisher nur für eine Plattform programmiert hat, kann ich ja noch nachvollziehen.. aber das mit dem Prozessor? Da kann man nur mit dem Kopf schüttlen
@hoFFy:
"naja", das die Firma INTEL eine kostenloses Tool auf INTEL-Prozis beschränkt, das leuchtet mir ein (zumintest EHER ALS die OS-Einschränkung!).
Aber RECHT HAST DU: So what - dann eben nicht! Und tschöö...
Na tolle Scheisse... es wäre schön gewesen, wenn das mit dem INTEL-ONLY mal ein paar Seiten früher beim Download gestanden wäre... Gut, dass ich nur AMDs im Haus hab... Ich geh jetzt mal die Files bereinigen, die das Programm auf meinem NAS verstreut hat...
Na so was, es funktioniert doch! Trotz AMD-Prozessor!
Allerdings kann ich das reproduzierbar nicht nachvollziehen, die Overall-Performance schwankt zwischen 50 und 80MB/s. Ich habe festgestellt, dass bei den Tests, die weniger gut abschneiden, EIN Kern meines Prozessors am lokalen Rechner voll ausgelastet war. Ich vermute, dass daher die Nichtnutzung des zweiten Kerns bzw. die dadurch eingeschränkte Leistungsfähigkeit meines lokalen Rechners ein falsches Ergebnis von der Leistungsfähigkeit des NAS reproduziert.
Wünschenswert wäre ein last-ärmerer Test gewesen, der die theoretische Leistungsfähigkeit des NAS repräsentiert.
@hoFFy:"naja", das die Firma INTEL eine kostenloses Tool auf INTEL-Prozis beschränkt, das leuchtet mir ein (zumintest EHER ALS die OS-Einschränkung!).Aber RECHT HAST DU: So what - dann eben nicht! Und tschöö...
Also ich sehs genau umgekehrt. Die OS-Beschränkung leuchtet mir mehr ein. Ich mein, Vllt. wollte man erst einmal die größte Zahl der potentiellen Anwender erreichen und sich danach aus Intel-Sicht um die Nischen-Betriebssysteme kümmern. Klar, CUDA gibt es auch nur für Nvidia... aber die Beschränkung einer solchen Software, welche ja nun, so vermute ich mal, keinen Nutzen aus irgendwelchen Merkmalen zieht, die eine Intel-CPU liefert... das kann ich nicht verstehen.