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Nvidia: Intels Preise sind »unfair«

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12:10 - 20. Mai 2009 von Thomas Kretschmann

Nvidia hackt wieder einmal auf Intel herum: Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang – ohnehin nicht besonders gut auf den Chipgiganten zu sprechen – findet Intels Preispolitik bei der Atom-Plattform »ziemlich unfair«.

Nur wenige Tage nach der von der EU-Kommission verhängten Milliardenstrafe (siehe »Milliardenstrafe für Intel«) schließt sich Nvidia dem Kreis der Intel-Kritiker an. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters hackt Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auf der Preispolitik des Chipmarktführers herum. Er bemängelt, dass Intel seine Bundles aus Atom-CPU und Chipsatz – so wie sie in Massen in Netbooks verbaut werden – günstiger verkauft, als nur den Prozessor allein.

Laut Huang verlangt Intel für eine CPU-Chipsatz-Kombination 25 US-Dollar, der Atom-Prozessor alleine soll auf 45 US-Dollar kommen. Dadurch fühlt sich Nvidia benachteiligt: Wer sich ein System zusammenstellt und dafür zwar eine Atom-CPU nutzen will, jedoch auf Intels Chipsatz verzichten und Nvidias Geforce 9400 nutzen will (siehe »Chipsatz-Duell: Ist GeForce 9400 besser als Intels G45?«), muss demnach deutlich mehr Geld für die Komponenten ausgeben. »Das erscheint ziemlich unfair. Wir müssten eigentlich in diesem Markt konkurrenzfähig sein und ihn bedienen können«, so Jen-Hsun Huang.

Intel hat auf die Vorwürfe sofort reagiert: »Wir betreiben fairen Wettbewerb«, so ein Intel-Sprecher, »wir zwingen PC-Herstellern keine Bundles auf, und unsere Kunden können den Atom einzeln oder als Teil des Bundles kaufen. Wenn man das Bundle kaufen will, gibt es natürlich bessere Preise«.

Mit seinem Vorwurf verbessert Nvidia sein Verhältnis zu Intel wohl kaum. Die beiden IT-Größen fechten derzeit ohnehin einen Gerichtsstreit aus: Noch immer geht es um Intel-Patente zur Fertigung von Chipsätzen für Nehalem-/Core-i7-CPUs, die Nvidia nutzen will – was Intel bislang nicht erlauben möchte (siehe »Chipsatz-Streit: Nvidia verklagt nun Intel«).

Quelle: Reuters

Kommentare zum Beitrag
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Weltenspinner 20/05/2009 12:24
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-0+

So ein sch*** Laden! Die können es echt nicht lassen! -,-

Wie so soll ein Konkurrent ein wettbewerbsfähiges Produkt
auf dem Markt bringen, wenn allein ein Bauteil schon fast doppelt
so viel kostet wie das Komplettset von Intel?

Außerdem ein Atom für 45$? Geht es noch?
Das Ding ist keine 20$ wert. Das ist eine winzige,
schwache 45nm CPU. Herstellungskosten inkl. Entwicklungskosten
heruntergerechnet auf derzeitige Stückzahl sicher keine 4 $!

Die Preise dienen nur einem: Dem Verdrängen von Mitbewerbern!
Ich wünschte, AMD hätte sich dazu entschieden, etwas vergleichbares
auf dem Markt zu werfen. Aber sie werden wohl ihr Gründe haben,
es nicht zu tun. Vielleicht wussten sie, wie Intel auf diesem Markt agiert.


Von mir aus könne sie wieder verklagt werden:
http://blog.laptopmag.com/Intel-co [...] mbrace-ion

I-LoVeRaP 20/05/2009 12:30
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--1+

Naja das ist nicht Unfair^^. Ganz normale Werbetechnik, nimm 2 zahl 1. Nimm 1 zahl mehr ;). Aber langsam reichts wieder, Intel hat genug auf die Fresse bekommen, wenn jetzt alle Firmen auf Intel rummreiten, muss das Volk 100% darunter leiden.

Weltenspinner 20/05/2009 12:36
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-2+

Nimm zwei zahl eins. Nimm eins zahl zwei? Ziemlich blöder Vergleich, sorry.

Och, jetzt lass den Mörder doch in Ruhe, der hat schon wegen Vergewaltigung
eins auf den Deckel bekommenn und ist auch noch schuldig.
Was hältst du von dem Vergleich?

Wieso soll darunter bitte das Volk leiden?
Der Atom mit nichtsnutzigen Chipsatz kostet dann eben 10 EUR mehr,
dafür der Atom mit brauchbarem Chipsatz 20 EUR weniger.

Wenn Intel die Preise erhöht um Strafen zu zahlen,
anstatt sowas aus ihrem 10Mrd. Vermögen zu kratzen,
kauft man eben die Konkurrenz, die eh besser ist.
So what?

Schon aufgefallen, dass seit Monaten fast alle Netbooks und Nettops
mit Atom und den 7 Jahren alten Nichtskönner-Chipsatz laufen?
Warum? Bestimmt weil die soooo toll sind, oder?

I-LoVeRaP 20/05/2009 12:38
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-2+

@ Weltenspinner

Jeder weiß, das Atom ein Billig-Prozessor ist, aber was dagegen machen? Ist doch immer das gleich, allein wegen der Marke muss man 15$ mehr zahlen^^. Alle die eine so dominierende Marke unterstützt wie Intel, trägt zu dieser Situation bei.
Vorallem so dumme ältere Herrschaften (ich mein nicht alle Älteren, nur die die eben Intel als die Besten ansehen!), die meinen Intel ist das Beste. Ich krieg da sooo Aggresionen, wenn ich jemanden sehe der mir sagen will, das ohne Intel die IT-Welt zusammenbricht oder das Intel die beste Qualität hat.... oh man, geht doch kacken (sry für die Wortwahl).

mrsonguku 20/05/2009 12:54
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-0+

Dem CPU-Markt fehlt halt an Wettbewerber. Es gibt außer Intel und AMD keine anderen Hersteller, die da mitmischen können. Und seitdem Apple dem PowerPC den Rücken gekehrt hat, werden bei Applecomputern auch nur Intel-CPUs verbaut.Apple hat doch kürzlich angekündigt, eigene Chips zu entwickeln. Hoffentlich wird das ein wenig Bewegung in diese Branche bringen. Im Gegensatz zum Markt für Betriebssysteme, wo die Dominanz von MS aufgrund von Umstellungskosten für Kunden schwierig zu brechen ist, ist es im CPU-Markt doch leichter, für mehr Konkurrenz zu sorgen.

robbi82 20/05/2009 12:56
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-0+

Intel verkauft ein Produkt - Intel darf natrülich selber bestimmen zu welchem Preis.
Mal ehrlich, wenn ich Bäcker bin darf ich für meine Brötchen auch verlangen was ich will. Und wenn die Brötchen von Kamps günstiger sind, gehen die Leute halt zu Kamps. Um dann weiterhin mein Geld zu verdienen muss ich also entweder günstiger sein als Kamps, oder meine Brötchen müssen so gut sein, dass Kunden bereit sind mehr als bei Kamps zu bezahlen. Den Preis bestimme aber ich, und niemand anderes.

Intel kann für sein Produkt den Preis aber natürlich selbst bestimmen, das hat mit Wettbewerbsverzerrung nichts zu tun.

I-LoVeRaP 20/05/2009 12:56
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--1+

Das mit den Werbetechnik war auch Ironie ^^, der einzig wahre Satz war der Danach.

suit 20/05/2009 13:09
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-4+

Was hindert eigentlich die OEMs daran, das Intel-Bundle zu kaufen und einen Nvidia-Chipsatz dazuzubauen? Die Chipsätze könnte man fein malen und als Deko-Sand verkaufen - dabei könnte man sogar noch Gewinn machen :p

Anonymer Nutzer 20/05/2009 13:10
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-1+

Einige scheinen hier nicht wirklich Ahnung von wirtschaflichen Dingen zu haben. Als Quasimonopolist kann man eben seine Preise nicht einfach so händeln, wie man es will. Gerade im Bereich AtomCPU (also billig CPU) besitzt Intel sogar ein richtiges Monopol (der von VIA ist ja nicht der rede wert). Somit darf der Preis nicht nach gutdünken gewählt werden, gerade im Bereich von Verdrängungsstrategien und billigen Bundles.
Bäckerargumente sind absolut nicht übertragbar, da hier ein Wettbewerb besteht.

Hier ist die Aufsichtsbehörde gefragt, doch die ist meist ein Papiertiger und bevor es da zu Entscheidungen kommt, hat die Verdrängungsstrategie meist funktioniert.

Genauso wie ich nicht verstehe, wie immernoch die Koppelung von Betriebssystem+NeuPC erlaubt ist, wäre dies schlicht verboten, wäre das der beste Weg zu einer Berriebssystemvielfalt, denn dann würden die Menschen sich 2 mal überlegen kostenlos Linux zu nutzen oder viel Geld für Windows auszugeben.

XxPvtPaulaxX 20/05/2009 13:14
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-0+

natürlich ist das mist das die das so machen. würde mich auch freuen wenn die ion plattform günstiger wäre. will mir nämlich auch einen mini PC mit ion zulegen aber naja ist ihr gutes recht die preise zu bestimmen. wenn ich intelchef wäre würde ich es nicht anders machen. und von euch wohl auch niemand...

aber an Nvidia`s stelle würde ich lieber mal über eine kooperation mit VIA im netbooksegment nachdenken anstatt ständig über intel zu schimpfen. wenn sich die VIA CPU`s dann besser verkaufen würde auch intel vielleicht ihre preispolitik bei den atom CPU`s überdenken...

Weltenspinner 20/05/2009 13:18
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-1+

Ja robbie!

Wie willst du deine Brötchen günstiger anbieten wenn
du schon für das Mehl fast doppelt so viel zahlst,
wie dein Mitbewerber für die fertigen Brötchen verlangt
und dieser der einzige ist, der Mehl verkaufen kann?

Lasti 20/05/2009 13:34
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-0+

Also so schlecht find ich den Bezug zum Bäcker gar nicht:D
Es stellt sich halt eine wichtige Frage...

Der Bäcker X bietet das Rosinenbrötchen für 1 Euro an, holst du jedoch das Rosinenbrötchen und das Brot von vor 7 Tagen zusammen musst du nur 50 Cent bezahlen.
Die Frage ist muss ich um den günstigen Preis zu bekommen das Brot auch essen oder darf ich es in die nächste Mülltonne werfen?

Weltenspinner 20/05/2009 13:37
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-1+

Das Rosinenbrötchen läuft auch ohne Brot. ;)
Der Atom braucht jedoch einen Chipsatz.

formosa 20/05/2009 14:16
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-1+

Also der Vergleich mit der Bäckerei ist voll bescheuert.
Kauf ich ein Brot, kostet es mich vielleicht 1 Euro. Kauf ich davon aber zwei, dann kommt mir der Bäcker evtl. entgegen und verkauft es mir für 0.80 Cent. Alles in allem also 1.80 Euro.

Wuerd ich das Brot bei Intel kaufen bekäm ich die zwei fuer 0.60 Cent?

Wenn Der Atom halt 40$ kostet und der Chipsatz 20$, dann kann das Zeug doch nicht plötzlich weniger kosten.

Und bestimmt hat sich Intel abgesichert und der "Rabatt" gilt nur sofern auch beide eingebaut sind. Andernfalls wuerden ja die Hersteller evtl. auf die Idee kommen und den Atom einbauen, den Chipsatz aber dort hin befördern wo er hingehört, nähmlich auf die Halde, und einen besseren benutzen.

Ist doch egal wen durch die Busse der EU die Endpreise etwas steigen. Aber immerhin weiss ich dann das es einen fairen Wettbewerb gibt.

f1delity 20/05/2009 14:28
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-2+

@robbi
Chipsatz + CPU 25$
CPU 45$
Ist ja wohl eindeutig nicht logisch, es hätte sich ja keiner Beschwert, wenn Intel die CPU für die 45$ verkaufen würde und im Bundle halt kleinen Rabatt gibt z.B. Chipset+CPU statt 65$ dann 55$ oder sowas.

Das jetzige dient nur dazu, nV keinen Kunden zu überlassen, allerdings hat Intel ja gelernt, dass im Vertrag nicht mehr stehen darf §1 Verkaufe keine Konkurrenz.

saulus 20/05/2009 14:30
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-2+

Los nVidia klagen! Und zwar in der EU. Um so weniger Steuern müssen wir abdrücken. Am liebsten wäre mir wenn die gesamte EU nur noch mit Strafzahlungen von US Firmen finanziert werden würde.

Nur dafür muss das Gericht mal schneller urteilen, pro Tag ein Milliarden urteil und es reicht schon fast.

tonictrinker 20/05/2009 16:05
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--3+

@Weltenspinner
Deine Vergleiche hinken nicht minder. Die Brötchen sind schon da, das Mehl spielt in diesem Falle keine Rolle.

Ansonsten ist das genau die Situation, die jahrelang vorangetrieben wurde. Freiheit des Marktes nennt sich das. Wenn nVidia keinen eigen prozessor zu den Chipsätzen hat, hat es eben Pech. Das Gejammer und der Schrei nach Regulierung kommt immer nur, wenn es irgendjemandem nutzt. Geht es um Steuern und Verpflichtungen am Sozialstaat, soll sich der Staat schön raushalten.
Dieser brutale Wettbewerb ist fester Bestandteil euer heißgeliebten Freiheit. Also nicht rummaulen, wa! ;)

sip 20/05/2009 16:54
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-2+

Aber freie Märkte funktionieren oftmals nicht. Siehe z.B. die Finanzmärkte. Jahrelang gings gut und nun darf die Gemeinschaft dafür zahlen.
Nicht direkt vergleichbar aber ähnlich läuft es mit den Chipsätzen. Die Gemeinschaft will Konkurrenz um günstig an bessere Produkte zu kommen.
Und jedes Unternehmen will natürlich keine Konkurrenz um mit so wenig Aufwand wie möglich den maximalen Gewinn zu schöpfen.
Wenn wir die Märkte und Unternehmen sich selbst überlassen würden, hätten wir zustände wie in den letzten Jahrhunderten.

Casi 20/05/2009 22:23
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--1+

Naja, die "Kritiker" hier kann ich nicht verstehen und sie überzeugen mich auch nicht. Jeder bestimmt den Preis eben doch nach eigenem Willen. Solange bis die Behörden einschreiten. Wenn ich ein Monopol habe und es nutze, ist das vielleicht moralisch verwerflich, aber wirtschaftlich rein logisch. Ich lass mir doch nicht vom Mitbewerber sagen wie ich meine Preise mache. Für viele Produkte (z.B. Drucker) sind Ersatzteile oder Reparaturen auch teurer wie Neu- oder Einzelware. Oder kauf mal die Elektronik deines Handys "einzeln", da zocken dich die Hersteller mehr ab als bei Neukauf des Geräts. Somit sinnfrei hier außer mit Fairnessargumenten zu argumentieren.

Wenn die anderen verpennt haben, was eigenes auf die Beine zu stellen, kann der Marktführer doch nichts dafür. Wer regt sich denn über die Quasi-Monopolstellung von SAP auf? Was ist mit den Monopolen auf Sport? Beispielsweise kann ich keine Rennserie ohne die FIA auf die Beine stellen, Klagen ist zwecklos. Ähnlich beim Fussball. Da zahlen auch alle "Beteiligten" für die WM, auch wenn sie nicht dabei sind oder die Infrastruktur in Südafrika katastrophal ist und es außer Gerechtigkeitsvorstellungen keine Legitimation dafür gibt? Bei der GEZ zahl ich auch für Angebote, die ich nicht sehen will.

Und dass freie Märkte eben ausgenutzt werden ist auch normal. Ich kann nicht nach völliger Freiheit schreien und mich dann über die Konsequenzen beschweren. Ich kann immer nur Eins, entweder so oder anders. Sonst muss man eben Regeln festlegen und vor allem diese auch kontrollieren und Verstöße bestrafen. Solange dies nicht gegeben ist: Weiter so!

snooze 21/05/2009 10:45
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-0+

Nvidia soll klagen (am besten weltweit) - dies hätte sicherlich einen positiven Einfluss auf Intels Beschwerde gegen die kürzliche Strafe.

Außerdem gibt es eine gute Chance, dass ein nettes Sümmchen oben drauf kommt.

Weltenspinner 21/05/2009 12:16
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-1+

@tonictrinker:

In meiner Ergänzung zum Vergleich ist das Mehl der Atom
und die Brötchen das komplette, laufende System
und das ist eben nicht fertig, sondern muss zusammengestellt werden.
Bisher hat nur Intel eine CPU wie den Atom.
Das ist auch okay so. Was sie dafür verlangen,
ist auch Intels Sache. Genau so können sie Rabatte
auf das Bundle geben. Gern, ist alles in Ordnung soweit!
Was nicht mehr in Ordnung ist, ist dass sie als einziger Anbieter
diesen Typs CPU die Bundle deutlich billiger verkaufen,
als die einzelne CPU. Welchen Sinn macht das, bitte?
Soweit kann doch jeder nichtf****ende Intel-Fanboy denken,
der mir hier negative Punkte für sachlich Kritik vergibt.
Das dient einzig und allein dem Aushebeln des freien Marktes,
weil es so unmöglich ist, ein preislich konkurrenzfähiges Produkt
auf dem Markt zu bringen. Selbst, wenn nVidia ihren Chipsatz
verschenken würde, was mal gar keinen Sinn macht, wären sie
immer noch 20 $ teuer als das Bundle mit Intels 7 Jahre alten Chipsatz.

"Dann heißt es, ja nVidias ION ist zwar deutlich besser, kostet aber viel mehr,
dann doch lieber Intels billig Zeug. Werde ich nicht so krass von nVidia abgezockt."
Durch diese Preispolitik zahlt man bei ION immer 30 EUR drauf und da ist die
Mehrleistung für bessere Komponenten noch nicht drin.
Das ist Wettbewerbsverzerrung und nichts anderes.

Desweiteren kann man mal nicht so einfach eine eigene CPU auf dem Markt bringen.
Wie man sieht, arbeitet nVidia schon daran, wird es aber erst in ca. 2 Jahren schaffen.


Ja, jetzt war ich nicht mehr völlig sachlich. Aber es reichte mir! :P

Aetius 21/05/2009 12:35
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-0+

Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. Atoms mit Intel-Chipsatz will keiner, also ist der Preis niedrig. Atoms mit nVidia-Chipsatz wollen alle, deshalb ist der Preis hoch. Die Preise werden eben angepasst, bis ein Gleichgewicht entsteht.
So war es schon immer und letztendlich sind die Verbraucher in gesättigten Marktwirtschaften definitiv nicht die Opfer, also sollten sie sich nicht beschweren.
Wer die neueste Technologie haben will, muss eben dafür bezahlen. Es hindert einen ja keiner daran, eine 25€-CPU von AMD auf ein 780G-Mainboard zu setzen. Das ist billiger als eine ION-Plattform.

Aetius

PS @ Weltenspinner: Vielleicht ist es Wettbewerbsverzerrung, aber es ist weder illegal noch moralisch verwerflich. Jedes neue Produkt auf dem Markt verzerrt zwangsläufig den Wettbewerb. Wettbewerbsverzerrung ist nicht per se schlecht.

Anonymer Nutzer 21/05/2009 14:01
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-0+

Nur wenige Tage nach der von der EU-Kommission verhängten Milliardenstrafe ("1,06 Milliarden Euro muss der Chipgigant wegen Wettbewerbsverzerrung zahlen")

...

Intel hat auf die Vorwürfe sofort reagiert: »Wir betreiben fairen Wettbewerb«

...

hihi^^

Denken 22/05/2009 08:10
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-0+

Wenn das Bundle weniger kostet als der Kern alleine, kann von besseren Preisen keine Rede mehr sein.

Aliencow 22/05/2009 09:58
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-0+

noteingang :
Genauso wie ich nicht verstehe, wie immernoch die Koppelung von Betriebssystem+NeuPC erlaubt ist, wäre dies schlicht verboten, wäre das der beste Weg zu einer Berriebssystemvielfalt, denn dann würden die Menschen sich 2 mal überlegen kostenlos Linux zu nutzen oder viel Geld für Windows auszugeben.



Würden sie nicht.... Wir verkaufen neben Fertig-Systemen auch selbstgebaute (werden auch beworben, ohne Betriebssystem) und in 99,9% der Fälle wenn ein Betriebssystem gewünscht wird, ist es Windows (XP).

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