40 Jahre Miniaturisierung: Vom Hippie zum Hippo
Die neuesten Notebooks aller großer Hersteller nebst Prototypen gab es zu sehen. Intel feierte mit den Großen der Branche sein 40-jähriges Bestehen in Feldkirchen bei München. mehr lesen
Intel: Wachstum durch Zukäufe
Quelle : Financial Times – Kategorie : Prozessoren
Tags: Intel, Aquisition, Übernahme 12 Kommentare
Der weltgrößte Chiphersteller geht auf Einkaufstour. Pat Gelsinger kündigt Firmenübernahmen an, will aber die Eigenständigkeit der übernommenen Firmen erhalten.
In einem Interview mit der Financal Times kündigt Intel-Manager Pat Gelsinger vermehrte Firmenübernahmen an. Vor allem im Bereich Unterhaltungselektronik will Intel nach Angaben des General Manager von Intels Digital Enterprise Group wachsen. Auch in den Bereichen Visualisierungstechnik, Embedded Devices, Low-Cost-Computing und Wimax wird sich Intel nach geeigneten Firmen umsehen.
Als »Fehler« bezeichnet Gelsinger Intels bisherige Strategie, in Unternehmen aus der »zweiten, dritten Reihe« zu investieren, um die Kosten möglichst niedrig zu halten. Gut möglich also, dass sich der Chipgigant demnächst etwas größere IT-Brocken einverleibt. Eines hebt Gelsinger ganz besonders hervor: Die Eigenständigkeit der Zukäufe soll gewahrt bleiben. Intel gebe solchen Unternehmen »mehr Raum zum Atmen«, auch würde man nur in Firmen investieren, deren Strategie bereits ausgereift sei anstatt sich eine Strategie dafür erst nach dem Kauf zu überlegen. »Wir haben unsere Lektion gelernt«, so Gelsinger.
Als Positiv-Beispiel eines erfolgreich übernommenen Unternehmens nennt er das Softwareunternehmen Havok: Das Entwicklerteam der Havok-Engine ist ein unabhängiges Intel-Tochterunternehmen und sei in dieser Rolle laut Gelsinger zum Schlüssel-Element von Intels Grafikstrategie gediehen.
Reagieren Zurück zur News-Übersicht

Abwarten, uns muss es sowieso egal sein was die machen. Hauptsache die CPU´s sind schnell und günstig.
kein ding immernoch günstiger als die Apple Produkte die in 10 Jahren dann zum Schnäppchenpreis von 10.000€ geben wird. Aber eine echte Alternative wirds wohl wieder nicht sein xD
Außerdem hätte das nVidia-Managment ganz sicher was dagegen, denn zwichen beiden Firmen scheint es zur Zeit etwas zu knistern...
Sicherlich wird sich Nvidia dagegen wehren. Die Frage ist nur, können die das auch? Und bei Fusionen spielt immer das Geld eine Rolle. Wer erinnert sich noch an den furiosen Kampf von D2 Mannesmann gegen Vodafone? Der war in dem Augenblick zu Ende, als genug "Handgeld" gezahlt wurde.
Bei Nvidia siehts gut aus. Starke 8xxx Generation, mit der 9xxx und dem billigeren Fertigungsprozess wird Geld gespart und der G200 sorgt für gute Zukunftsprognosen. OnBoard Grafik wird immer bedeutender und kann die Zukunft bedeuten (siehe neue 780 Mainboards).. da fehlt Nvidia aber ein großer Carrier.
Bei Intel alles supi.. stärkste Position bei OnBoard Grafik. Geht AMD/ATI down wird Nvidia zur größten Gefahr. Mit einer frühzeitigen Übernahme könnte man
a) Geld sparen bei Übernahme
b) Konkurrenz frühzeitig loswerden
c) OnBoard Grafik einen Boost verpassen und auch im High Performance Bereich Fuß fassen
d) rechtzeitige Entwicklungen beginnen
also eine potentielle Übernahme erscheint mir durchaus denkenswert
Desweiteren muss man sagen, dass die AMD Chipsätze, denen von Intel weit voraus sind! Wenn es AMD gelingt, mit den neuen CPUs ordentlich Dampf zu machen, dann gibts auch ein Comeback von AMD.
Wenn ATI dieses Jahr was gutes erwirtschaftet, dann kommt das schließlich beiden Firmen zugute.
Sollte mal die Gefahr bestehen, dass AMD untergeht, dann gründe ich ne "Rettet AMD" Organisation!