Im Jahre 1997 erschien der Pentium II, eine Pentium-Pro-Version für die breite Öffentlichkeit. Es gibt zwar kaum Unterschiede, aber der Cache-Speicher ist anders: Cache und Prozessor haben nicht die gleiche Taktrate (kostspielig), die Frequenz des L2-Cache mit 512 KB ist vielmehr halb so hoch wie die Frequenz des Prozessors. Außerdem gibt es beim Pentium II nicht mehr den klassischen Sockel, sondern eine Cartridge, in der der Prozessor und der L2-Cache enthalten sind (in der Cartridge und nicht mehr auf dem Motherboard oder im Prozessor). Im Vergleich zum Pentium Pro zeichnet er sich durch MMX-Unterstützung (SIMD) aus und verfügt über einen doppelt so großen L1-Cache. Der erste Pentium III (Katmai) war dem Pentium II sehr ähnlich: Er erschien 1999 und unterschied sich vom Pentium II lediglich durch seine SSE-Unterstützung (SIMD-Befehle).
| Core | Klamath (Pentium II 0,35µ), Deschutes (Pentium II 0,25µ), Katmai (Pentium III) |
| Erscheinungsdatum | 1997, 1998, 1999 |
| Architektur | 32bit |
| Datenbus | 64bit |
| Adressbus | 36bit (32bit für PIII) |
| maximaler Speicher | 64 GB (4 GB sur le PIII) |
| Cache L1 | 16 kB + 16 kB |
| Cache L2 | extern, 512 kB (1/2 Frequenz CPU) |
| Frequenz | 233 - 300 MHz (Klamath), 300 - 450 MHz (Deschute), 450 - 600 MHz (Klamath) |
| FSB | 66 - 100 - 133 MHz |
| FPU | integriert |
| Befehlssatz | MMX (SSE) |
| Prozesstechnik | 350 nm (Klamath), 250 nm (Deschutes, Katmai) |
| Transistoren | 7 500 000 + cache (Pentium II), 9 500 000 + cache (Pentium III) |
| Stromverbrauch | 25 - 35 W |
| Volt | 2,8 V (0,35µ), 2 V (0,25µ) |
| Fläche | 204 mm² (0,35µ), 131 mm² (0,25µ), 128 mm² (PIII) + cache |
| Sockel | Slot1 |
Beide verfügen über einen L2-Cache mit 512 KB (31 Millionen Transistoren). Bei einem Pentium II, und zwar beim Mobile Dixon, ist der L2-Cache direkt in der CPU integriert. Mit 180 nm ist dieser Prozessor deutlich leistungsstärker als die anderen Pentium II-Prozessoren.
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Auch interessant: Der 386 war erstmals "Multi-Tasking"-fähig... Wer mehr lesen möchte, unter pc-erfahrung.de gibt es eine sehr gute Zeitkette mit Erscheinungsdatum aller Prozessoren, sowie weiteren Infos zu den einzelnen Chips

Und übrigens... 2004 war eine deutsche Pharma-Gesellschaft auch sehr froh, noch gebrauchte Pentium-1 Prozessoren von mir zu bekommen, da ebenfalls keine mehr von Intel erhältlich waren
ich finde die gewichtung des artikels iritierend:
die wichtigsten schritte hin zur modernen IA sind nicht klar genug herausgestellt.
beispielsweise findet sich die immens wichtige feststellung nicht, dass der pentium der erste superskalare prozessor war. und out of order und damit prinzipiell tiefes pipelining beim pentium pro kommt einmal als "ooo" vor. das kann ein laie nicht verstehen.
genauso sollte sich beim pentium pro die prinzipiell gravierend veränderte architektur, man sagt dazu mittlerweile microops, die nicht mehr x86-er befehle berechnet, sondern diese in kleinere befehle zerlegt, die dann parallel in die ausführung gehen, wiederfinden, schließlich ist diese idee absolut wegweisend gewesen, der p4 und der athlon haben hier viel gelernt, vom c2 ganz zu schweigen. (ich will nicht behaupten, dass die idee von intel ist, nur, dass sie hier zur wirkung kommt)
insgesamt macht der artikel für mich leider den eindruck eines kurzen wiki-verschnitts.
Es sei gesagt, dass es den P3 Tulatin auch mit 1,4 Ghz 512kb L2 Cache und Fsb 133 Mhz gab...
hehe bei seite 9 hab ich dann auch an den p3 mit 1400mhz gedacht^
hab mich grad gewundert, wenn die den Hubble erst 1990 in den orbit geschossen haben, wo sind die restlichen 5 Jahre hin?
mal nachgeschlagen und fündig geworden...
der start war schon für 1986 vorgesehen...
war auch schon lang her =)
Da hat jemand die wenig Populären, aber dennoch aus Technologischer Sicht interessanten Itanium-CPU's vergessen...
In der Übersichtstabelle steht 80846DX4 besser 80486DX4
hm, warum nicht gleich teil 3?

Die Power PC warn ja auch nicht grad ohne geschichte...
da könnte man doch auch paar seiten zusammenfassen, so habt ihr in der Redaktion bissi arbeit
habt ihr manche Teile aus dem Französischen übersetzt?? Als kleine Beispiel dazu, "Sur le". Dann steht noch geschrieben, dass der Pentium 4 sich noch gut am Markt halten konnte bis der C2D kam. Mit aggressiver Verdrängungspolitik des Konkurrenten halte ich mich auch am Markt. Es wäre schön wenn es zu AMD auch so eine geschichte hier gäbe, immerhin ist diese nicht weniger interessant. Denn: Erster 1Ghz Prozessor, Speichercontroller integriert, K5 - K6 und K6-2 leistungstechnisch über den Pentiums aber schlechte Chipsätze, Sockelkompatibilität des K5 zum Pentium, 1999 - 2006 durchgehend die schnellsten und technisch wesentlich bessere CPu's als Intel....
nur so zur info AMD kommt noch
was noch wichtig wäre, der intel80386 DX wurde bis 40 MHZ hergestellt, nicht nur 33MHZ ....
der 80286 auch bis 16Mhz
Im übrigen war der 80286 der erste von Intel mit Hardware-Multitasking. Ohne Paging, das erst der 80386 bekam, hatte dies jedoch nur eingeschränkten Nutzen.
Den 80286 gab es sogar mit 20 und 25 Mhz, die seinerzeit sogar in Komplettsystemen bei V..bis und E..com zu erhältlich waren.
"zu kaufen" oder "erhältlich waren"...nicht "zu erhältlich waren"...*g*
Hmm, ein Prozessor fehlt aber. Es gab auch den 80168 von Intel.
Auszug aus Wikipedia:
Der Intel 80186 und der Intel 80188 sind Weiterentwicklungen der 8086- und 8088-CPUs von Intel. Die Unterschiede zwischen den beiden CPUs sind analog zu den Unterschieden zwischen 8086 und 8088: Der 80186 hat einen externen 16-Bit-Datenbus, der 80188 nur einen 8 Bit breiten. Beide wurden – im Gegensatz zu den übrigen Prozessoren der x86-Reihe – nur sehr selten in PCs eingesetzt, da Intel Funktionen in den Chip integriert hatte, die eher für einen Mikrocontroller typisch sind und die sich beim Bau eines IBM-kompatiblen PCs keinen Vorteil boten.
Ein schöner, liebevoll aus den einezelnen Wikipedia-Artikeln der Prozessoren zusammengetragener Artikel.
Aber nicht von euch:
"maximaler Speicher 64 GB (4 GB sur le PIII) "
Na, wer hat da von der französischen THG-Seite abgekupfert?
Kleine PC-Kiddies, die diese Ära nicht mehr miterlebt haben, und sich sonst auch eher für ihre ulta krasse GF8800GTX deluxe großpenis interessieren, als für Geschichte, können aus diesem mundgerecht zusammengetragenen Artikel mit ihrem kleinen Geist ein paar Informationen über Intel's Geschichte (und achja, seit Core 2 gilt ja: INTEL = COMPUTER!!!111) aufsaugen und bei gegebener Gelegenheit klugscheißend wieder von sich geben, und werden ihn deshalb zu schätzen wissen.
Danke, THG!
Einige Poster verweisen auf das Fehlen einiger CPUs:
286: 20 und 25MHZ
386: DX-40
Waren das nicht ausschließlich AMD-Nachbauten? so war doch AMDs Strategie damals: schauen was Intel rausbringt, und besser und schneller nachbauen. Daher verließ doch Intel die x86er Namensgebung und schützte den Begriff "Pentium", damit AMD nicht mehr davon nutznießen konnte. Immerhin führte dies zu AMD-eigenen Entwicklungen, die ab dem K6 auch endlich bessere Leistung zeigten... bis halt C2D kam, seit dem schwächelt AMD ja vor sich hin, aber vielleicht kommen sie mit den CPUs genauso aus dem Quark, wie mit den Grafikkarten.
AMD hat(/te) als einzigster eine offizielle Lizenz von Intel... im Gegensatz zu Cyrix
"Stromverbrauch 2 W (33 MHz) "
Die Maßeinheit von Strom ist Ampere, Watt ist die Maßeinheit von Leistung.