Kabelmodem (Koaxial)

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19:00 - 21/10/2005 von Felix Laufer


... bringt uns nicht nur Fernsehbilder: Das Koaxialkabel.

Kabelmodems nutzen als Technologie (meist) die Koaxialkabel des Kabelfernsehennetzes. Man spricht hier von einer Punkt-zu-Punkt Verbindung, da das Modem immer mit derselben Gegenstelle verbunden ist. Der aktuelle Standard lautet hier Docsis 2.0, bzw. EuroDocsis.

Da allerdings die meisten deutschen Kabelnetzstandorte bislang für bidirektionalen Datenverkehr nicht geeignet waren ist das Kabelmodem hier - im Gegensatz zu den USA - eher eine selten gebliebene Zugangstechnik. Von Sonderfällen wie Uni-Wohnheimen oder dergleichen abgesehen sind Kabelmodems meistens noch auf die städtischen Gebiete beschränkt.

Trotzdem lohnt es sich, die regionalen Angebote einzuholen, denn die technischen Möglichkeiten der Kabelmodems sind sehr interessant: Sehr schnelle Ping-Zeiten (12-15 ms), z.T. feste IP-Adressen, wenig Wirkungsverlust durch Leitungs-Overhead und teilweise sehr hohe Bandbreiten bei günstigen Preisen.

Technisch sind auf koaxialen Kabeln derzeit bis zu 30 MBit/s im Download und 8 MBit/s Upload möglich - beeindruckende Werte. Angebote sind in Österreich und der Schweiz bis 12 MBit/s, in Deutschland auch bis zu 20 MBit/s Download-Bandbreite zu bekommen.

Da der Osten Deutschlands technikbedingt bei DSL unterversorgt ist (siehe Folgeseite) ist der Ausbau mit Kabelmodems hier eine gute Alternative - die Anbieter ewt/Blue-Cable oder Primacom haben sich speziell dieser Region gewidmet. Andere Anbieter in Deutschland sind z.B. IESY, ISH, Kabel BW, Kabel Deutschland oder Wilhelm.Tel.

Links:

www.ewt.de www.blue-cable.de www.primacom.de www.iesy.de www.ish.de www.kabelbw.de www.kabeldeutschland.de www.wilhelmtel.de

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