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Fazit
Beide Lösungen sind sehr leicht zu handhaben: Suchen Sie einen sicheren Platz für das Backup-Gerät, schließen Sie Strom- und USB-Kabel an, installieren Sie die Software – und es kann losgehen. Im Paket von Iomega gibt es Retrospect Express 7.0 dazu; Quantum hat seine eigene Software. Die Zeit für die Sicherung und Wiederherstellung von 6,5 GB an Daten ging beim Iomega REV 120 GB flotter. Und das obwohl das Laufwerk von Quantum bedeutend besseren Durchsatz beim Lesen und Schreiben bietet.
Entduplizierung contra Wiederherstellung im Katastrophenfall
Die Entduplizierungsfunktion von Quantum, mit der nur veränderte Dateiblöcke bereits gespeicherter Dateien einer zuvor durchgeführten Datensicherung gespeichert werden, geht einen Schritt weiter als das Speichern veränderter Dateien bei inkrementellem Backup. Es handelt sich hierbei um ein hervorragendes Tool, mit dem sich die benötigte Backup-Kapazität für die tägliche Datensicherung desselben Daten-Pools verringern lässt und dadurch natürlich hilft, sich wiederholende Sicherungen eines bestimmten Datensatzes zu beschleunigen (z.B. Projektdateien auf einem Server).
Allerdings muss das Programm auch einige Vergleichsoperationen anstellen, was den ersten Sicherungsvorgang im Vergleich zum eigentlich langsameren Iomega REV 120 GB deutlich verzögert. Letzteres teilt Datensicherungen in 600 MB-Häppchen und ermöglicht die Erstellung eines CD-Satzes mit einer bootfähigen Disk für die Datenwiederherstellung, sollte der schlimmste Fall der Fälle doch mal eintreten. Quantum bearbeitet nur individuelle Backup-Sätze und benötigt ein betriebsfähiges Host-System.
Iomega proprietär, Quantum zu teuer
Wir sind uns noch nicht ganz sicher, welchen Weg man bei Iomega mit dem REV-Laufwerkskonzept weiter einschlagen wird. Die aktuelle Version bietet ausreichend Kapazität für die Datensicherung in kleinen Unternehmen und funktioniert dank der Retrospect-Software so zuverlässig wie ein Uhrwerk. Die Kosten pro Gigabyte sind mit 50 Euro-Cent pro GB noch immer ganz annehmbar, wenn Sie eine 120 GB-Disk kaufen bzw. 47 Euro-Cent pro GB für den Fünfer-Pack (280 Euro). Allerdings zählt dieses Produkt eher als geschlossene Lösung, da sich dessen auf 120 GB beschränkte Kapazität pro Medium nicht erweitern lässt. Wenn Sie sich also sicher sind, dass Sie in Zukunft keine größere Backup-Kapazität benötigen, dann passt dieses Produkt garantiert auf Ihre Bedürfnisse.
Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Dateien auf einem GoVault-Modul abzuspeichern, haben Sie es bei Quantum leichter, weil diese wie Festplatten behandelt werden. Die Entduplizierung ist eine schlaue Zugabe und verkürzt die fürs tägliche Backup anfallende Zeit von 21 Minuten auf ungefähr neun Minuten nach Wiederholung des Tests mit ein paar Veränderungen am 6,5 GB Daten-Pool. Dennoch liegt der größte Vorteil in der Skalierbarkeit des Produktes: Hier können Sie auf Module mit größerer Kapazität noch aufrüsten, da das Gerät auf herkömmlichen 2,5-Zoll-SATA-Festplatten basiert. Leider liegen die Preise mit 60 Euro für 80 GB und 130 Euro für 160 GB zu hoch. So kommt man auf 81 Euro-Cent pro Gigabyte. Hier wäre eine Preissenkung um 20 bis 30% durchaus angemessen. Wie empfehlen Ihnen aus Performance-Gründen auf jeden Fall eine SATA-Version.


Wir setzen keine REV-Drives mehr ein, die gehen einfach zu oft kaputt.
Sobald ein Medium auf den Boden gefallen ist läuft die Scheibe im Inneren der Cartridge "unrund" und beschädigt somit auch das das Laufwerk.
Originale Aussage von Iomega: Runtergefallene Medien nicht mehr nutzen und einschicken. Absolutes Killerkriterium für das REV-Drive.
Hmm, lass mich mal überlegen wie oft meine externe Festplatte runtergefallen ist...
Genau, zum Glück noch kein einziges mal!
Auf ne gefallene Festplatte würde ich mich nicht mehr verlassen.
Glaubst du ne Festplatte läuft noch 100% rund, wenn se runtergefallen ist?
MfG Chris
Vieleicht hätte man noch die Technologie der Tandberg-Data Laufwerke "RDX" mit in den Artikel aufnehmen sollen.
http://www.tandbergdata.com/emea/d [...] 23&ref=166
Sie basieren auch auf 2,5" Festplatten, ähnlich der GoVoult. Auch diese sind gegen Stöße geschützt. Schaut man sich das innen leben der Gehäuse an, indem die Festplatten sitzen, erkennt man das diese freischwingend gelagert sind. Ich denke aber das sie einen richtigen Sturz von einem Tisch nicht überleben.
Zu den REV Laufwerken kann ich auch aus Erfahrung sagen das diese teile oft defekt sind (netzteil, gerät usw). Ist zwar eine günstige lösung, nur man hat oft ärger damit.
Empfehlung: einfach ein paar externe Festplatten kaufen, kostet ja mittlerweile auch nix mehr und ist eigentlich das selbe.
Ich kenne mittlerweile einige Firmen, die einfach jeden Abend eine 2.5" Platte anstöpseln.
@ Chriiissss
eine runtergefallene externe Festplatte zerstört mir aber nicht meinen USB-port oder das Board. ein runtergefallenes REV-Medium macht das Laufwerk kaputt.
Die Tandberg RDX sind übrigens richtig genial.
Thomasssss ...
Hoffentlich bezahlt dich Genie keine Firma ....
Beim REV gab es zum. eine Zeit lang Probleme mit dem Netzteil. 2 Defekte an 2 Geräten innerhalb 12 Monate.
Benutzt jemand eines der Geräte unter Windows NTBackup ?
"Allerdings ist eine solide Speicherlösung kein Ersatz für durchdachte Backup-Strategien, da redundater Speicher in Form von Backups nicht vor Katastrophen, menschlichen Fehlern, digitalen Schädlingen, absichtlicher Schädigung oder einfach nur vor Pech schützt."
Diesen Absatz hab ich überhaupt nicht verstanden. Solide Speicherlösungen SIND durchachte Backup-Strategien. Und jegliche Backup-Strategien können beschädigt werden.
Backup-Strategie bezieht sich auf die Art des Backups - inkrementell, vollständig etc.