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Iomega REV 120 GB

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18:10 - 14/08/2008 von Patrick Schmid, Achim Roos

Der Ansatz von Iomega in Form des REV-Laufwerks, das bereits 2004 auf den Markt kam, gefällt uns gut. Iomega hatte von jeher diverse Laufwerks- und Anschlussoptionen im Angebot, was sich auch bei der aktuellen Generation nicht geändert hat. Wir haben uns das externe USB-2.0-Laufwerk angesehen, der mit Sicherheit vielseitigsten Backup-Lösung. Zudem gibt es eine interne Version mit SATA/150-Interface. UltraATA ist hingegen nicht mehr erhältlich. Jedoch können sowohl USB 2.0 als auch SATA mit PCs und MACs verwendet werden.

Performance

Das REV 120 GB kann 70 GB REV-Medien lesen, kommt allerdings mit der ersten 35 GB-Generation nicht zurecht. Auch die Handhabung ist ansprechend: Solange Sie die Treiber nicht installieren, verhält sich das REV wie ein optisches Laufwerk (nur Lesen). Aber sogar mit installierten Treibern konnten wir keinerlei Benchmarking-Tools ausführen, die zum Testen von nicht partitioniertem Speicherplatz benötigt werden. Laut Datenblatt beträgt die durchschnittliche Suchzeit beim Lesen und Schreiben 12 bzw. 13 ms, was für die Datensicherung sicherlich genügen dürfte.

120 GB sind zwar nicht viel, reichen aber für die Datensicherung in kleinen Unternehmen sicherlich aus.

Statt der magnetischer Senkrechtaufzeichnung (PMR – Perpendicular Magnetic Recording) verwendet Iomega EPRML-Recording (Extended Partial Response/Maximum Likelihood). Das Unternehmen gibt Übertragungsgraten von bis zu 35 MB/s an, obwohl wir bei unseren Tests nur maximal 24 MB/s erreichten. Allerdings lag die von uns gemessene Leistungsaufnahme unter den Angaben auf der Iomega-Webseite: Unser Testmuster nahm gerade einmal 1,0 W im Ruhezustand und 4,5 W bei maximaler Auslastung auf, während Iomega hier 1,9 W im Leerlauf und bis zu 6,35 W bei höchster Belastung angibt. Unser Voltcraft VC940 nimmt die Leistungsaufname über eine bestimmte Zeit hinweg auf, konnte dabei aber keine derartige Spitze feststellen. Schlussendlich ist die Leistungsaufnahme des Gerätes natürlich gering.

Geräte der ersten REV-Generationen waren schwarz, das REV 120 GB ist blau.


Zuverlässigkeit

Während es für das Gerät nur eine einjährige Garantie gibt, gilt für die Speichermedien eine Garantie von fünf Jahren. Iomega gibt 15.000 Wechselzyklen für die Laufwerke und 2.000 Wechselzyklen für die Medien an. Selbst wenn Sie an jedem Tag des Jahres vier verschiedene Medien verwenden würden sollte die Robustheit mehr als zehn Jahre gegeben sein. Wir halten allerdings eine durchschnittliche Lebensdauer solcher Produkte von zwischen zwei und fünf Jahren für in der Praxis wahrscheinlicher. Die Zuverlässigkeit hängt eben größtenteils von der angemessenen Behandlung des Laufwerks und der Medien ab.

Die REV-Disks werden wie Video-Kassetten eingeführt. Mit ein wenig Druck rastet das Steckmodul ein. Die Auswurf-Taste funktioniert als Akivitäts-LED.Auf der Rückseite sieht man nur den Strom- und USB 2.0-Anschluss.

Alles, was Sie brauchen, wird mitgeliefert: Ein Handbuch, das 5 V-Netzteil und ein USB 2.0-Verbindungskabel.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 14/08/2008 22:30
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-0+

Wir setzen keine REV-Drives mehr ein, die gehen einfach zu oft kaputt.
Sobald ein Medium auf den Boden gefallen ist läuft die Scheibe im Inneren der Cartridge "unrund" und beschädigt somit auch das das Laufwerk.
Originale Aussage von Iomega: Runtergefallene Medien nicht mehr nutzen und einschicken. Absolutes Killerkriterium für das REV-Drive.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 07:23
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-0+

Hmm, lass mich mal überlegen wie oft meine externe Festplatte runtergefallen ist...
Genau, zum Glück noch kein einziges mal!
Auf ne gefallene Festplatte würde ich mich nicht mehr verlassen.

Glaubst du ne Festplatte läuft noch 100% rund, wenn se runtergefallen ist?

MfG Chris

Anonymer Nutzer 15/08/2008 10:49
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-0+

Vieleicht hätte man noch die Technologie der Tandberg-Data Laufwerke "RDX" mit in den Artikel aufnehmen sollen.
http://www.tandbergdata.com/emea/d [...] 23&ref=166

Sie basieren auch auf 2,5" Festplatten, ähnlich der GoVoult. Auch diese sind gegen Stöße geschützt. Schaut man sich das innen leben der Gehäuse an, indem die Festplatten sitzen, erkennt man das diese freischwingend gelagert sind. Ich denke aber das sie einen richtigen Sturz von einem Tisch nicht überleben.
Zu den REV Laufwerken kann ich auch aus Erfahrung sagen das diese teile oft defekt sind (netzteil, gerät usw). Ist zwar eine günstige lösung, nur man hat oft ärger damit.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 12:51
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Empfehlung: einfach ein paar externe Festplatten kaufen, kostet ja mittlerweile auch nix mehr und ist eigentlich das selbe.
Ich kenne mittlerweile einige Firmen, die einfach jeden Abend eine 2.5" Platte anstöpseln.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 16:07
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-0+

@ Chriiissss

eine runtergefallene externe Festplatte zerstört mir aber nicht meinen USB-port oder das Board. ein runtergefallenes REV-Medium macht das Laufwerk kaputt.
Die Tandberg RDX sind übrigens richtig genial.

Anonymer Nutzer 16/08/2008 20:29
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-0+

Thomasssss ...
Hoffentlich bezahlt dich Genie keine Firma ....

Enay 19/08/2008 05:53
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-0+

Beim REV gab es zum. eine Zeit lang Probleme mit dem Netzteil. 2 Defekte an 2 Geräten innerhalb 12 Monate.

Anonymer Nutzer 19/08/2008 11:21
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-0+

Benutzt jemand eines der Geräte unter Windows NTBackup ?

Anonymer Nutzer 20/08/2008 22:48
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-0+

"Allerdings ist eine solide Speicherlösung kein Ersatz für durchdachte Backup-Strategien, da redundater Speicher in Form von Backups nicht vor Katastrophen, menschlichen Fehlern, digitalen Schädlingen, absichtlicher Schädigung oder einfach nur vor Pech schützt."

Diesen Absatz hab ich überhaupt nicht verstanden. Solide Speicherlösungen SIND durchachte Backup-Strategien. Und jegliche Backup-Strategien können beschädigt werden.

Anonymer Nutzer 25/08/2008 22:17
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-0+

Backup-Strategie bezieht sich auf die Art des Backups - inkrementell, vollständig etc.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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