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Das GoVault basiert ebenfalls auf magnetischen Disks, verwendet aber herkömmliche Festplatten statt des besonderen Designs an Speichermedien, das bei Iomega zum Einsatz kommt. Was die Kostensenkung im Festplattensegment angeht hat Quantum etwas ganz Einleuchtendes gemacht: Das Unternehmen hat eine Backup-Lösung entwickelt, die Serial-ATA-Festplatten im 2,5-Zoll-Format in ein Kassettenmodul einbettet und so bessere Robustheit bietet. Quantum gibt an, dass die Module den Sturz auf eine harte Oberfläche aus einem Meter Höhe aushalten. Das Laufwerk erscheint wie jedes andere auch im Windows Geräte-Manager. Quantum unterstützt keine MACs, sondern ausschließlich PCs mit Windows oder Linux.
Produktversionen
Wir haben uns das Data Protector 800 Tabletop Dock angesehen; ein externes Gerät, das via USB 2.0 angeschlossen wird. Es gibt auch eine interne Version für Serial ATA und zahlreiche Bundles dieser Laufwerke mit zwei Kassetten mit einer Kapazität von 40, 80, 120 oder 160 GB. Da die allesamt auf 2,5-Zoll-Festplatten basieren, kann Quantum die Kapazität theoretisch jederzeit auf bis zu 500 GB erhöhen.
Zuverlässigkeit
Quantum spezifiziert nicht die gleiche Zuverlässigkeit wie Iomega und erreicht 300.000 und 375.000 Stunden MTBF verglichen mit 400.000 Stunden beim REV 120 GB. Zudem hält es gerade einmal 5.000 Wechselzyklen durch, was am Serial ATA-Stecker liegen könnte, der nicht für eine derartige Anwendung entwickelt worden ist. Allerdings scheint uns das Gerät robust genug.
Performance
Quantum bietet gutePerformance: Wenn Sie die interne Serial ATA-Version nutzen, sollte das GoVault-Laufwerk nur durch die Performance der verwendeten 2,5-Zoll-Festplatten limitiert sein. Bei unserem Testexemplar stieß das Gerät an seine Grenzen, als nämlich der USB-2.0-Durchsatz zum Flaschenhals wurde. Allerdings hat sich herausgestellt, dass der Sicherungsvorgang auf dem schnelleren Quantum-Laufwerk länger dauert, da es die Dateien direkt speichert und dabei so genannte Entduplizierungstechnologie von Quantum einsetzt, mit der klugerweise verhindert wird, dass Dateien redundant gespeichert werden.
Handhabung
Während GoVault-Module eigentlich nichts anderes als aufgemotzte 2,5-Zoll-Festplattengehäuse sind, ist das GoVault-Laufwerk schon mehr als “nur” eine herausnehmbare Lösung: Das GoVault kennt selbst bei fehlender SATA Hot Plug-Unterstützung keine Probleme– die ist nämlich für den fliegenden Wechsel der Festplatten erforderlich. Die Laufwerke bleiben selbst nach dem Entfernen im Windows-Gerätemanager verfügbar.
Nicht billig trotz günstiger Speichermedien
Die GoVault-Laufwerke sind günstig – wir entdeckten die interne SATA-Version im Bundle mit einem 40 GB-Modul für weniger als 180 Euro und die USB 2.0-Version für 190 Euro. Allerdings sind die Bundles mit hoher Kapazität und entsprechenden Modulen leider ziemlich teuer. Sie sollten darauf gefasst sein, für 80 GB etwa 70 Euro, 100 Euro für 120 GB und 130 Euro für 160 GB-Module auf den Tisch legen zu müssen. Bedenkt man die Kosten für ein 2,5-Zoll-SATA-Laufwerk mit 160 GB für 45 bis 70 Euro scheint das umso mehr überzogen.






Wir setzen keine REV-Drives mehr ein, die gehen einfach zu oft kaputt.
Sobald ein Medium auf den Boden gefallen ist läuft die Scheibe im Inneren der Cartridge "unrund" und beschädigt somit auch das das Laufwerk.
Originale Aussage von Iomega: Runtergefallene Medien nicht mehr nutzen und einschicken. Absolutes Killerkriterium für das REV-Drive.
Hmm, lass mich mal überlegen wie oft meine externe Festplatte runtergefallen ist...
Genau, zum Glück noch kein einziges mal!
Auf ne gefallene Festplatte würde ich mich nicht mehr verlassen.
Glaubst du ne Festplatte läuft noch 100% rund, wenn se runtergefallen ist?
MfG Chris
Vieleicht hätte man noch die Technologie der Tandberg-Data Laufwerke "RDX" mit in den Artikel aufnehmen sollen.
http://www.tandbergdata.com/emea/d [...] 23&ref=166
Sie basieren auch auf 2,5" Festplatten, ähnlich der GoVoult. Auch diese sind gegen Stöße geschützt. Schaut man sich das innen leben der Gehäuse an, indem die Festplatten sitzen, erkennt man das diese freischwingend gelagert sind. Ich denke aber das sie einen richtigen Sturz von einem Tisch nicht überleben.
Zu den REV Laufwerken kann ich auch aus Erfahrung sagen das diese teile oft defekt sind (netzteil, gerät usw). Ist zwar eine günstige lösung, nur man hat oft ärger damit.
Empfehlung: einfach ein paar externe Festplatten kaufen, kostet ja mittlerweile auch nix mehr und ist eigentlich das selbe.
Ich kenne mittlerweile einige Firmen, die einfach jeden Abend eine 2.5" Platte anstöpseln.
@ Chriiissss
eine runtergefallene externe Festplatte zerstört mir aber nicht meinen USB-port oder das Board. ein runtergefallenes REV-Medium macht das Laufwerk kaputt.
Die Tandberg RDX sind übrigens richtig genial.
Thomasssss ...
Hoffentlich bezahlt dich Genie keine Firma ....
Beim REV gab es zum. eine Zeit lang Probleme mit dem Netzteil. 2 Defekte an 2 Geräten innerhalb 12 Monate.
Benutzt jemand eines der Geräte unter Windows NTBackup ?
"Allerdings ist eine solide Speicherlösung kein Ersatz für durchdachte Backup-Strategien, da redundater Speicher in Form von Backups nicht vor Katastrophen, menschlichen Fehlern, digitalen Schädlingen, absichtlicher Schädigung oder einfach nur vor Pech schützt."
Diesen Absatz hab ich überhaupt nicht verstanden. Solide Speicherlösungen SIND durchachte Backup-Strategien. Und jegliche Backup-Strategien können beschädigt werden.
Backup-Strategie bezieht sich auf die Art des Backups - inkrementell, vollständig etc.