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Keine Panik bei Platten-Crash: Iomega REV vs. Quantum GoVault

18:10 - 14/08/2008 von Patrick Schmid, Achim Roos

Meistens verläuft alles normal. Über den Tag hinweg oder abends speichern Anwender ihre persönlichen Daten und Geschäftsdateien auf einem Server und nehmen morgens ihre Arbeit damit wieder auf. Die Daten sind scheinbar gut gesichert; immerhin wissen zahlreiche Verantwortliche und Anwender, dass eine einzelne Festplatte jederzeit kaputt gehen kann und legen ihre Dateien daher auf RAID-Arrays ab, die Daten zur Sicherheit auf mehrere Festplatten verteilen. Allerdings ist eine solide Speicherlösung kein Ersatz für durchdachte Backup-Strategien, da redundater Speicher in Form von Backups nicht vor Katastrophen, menschlichen Fehlern, digitalen Schädlingen, absichtlicher Schädigung oder einfach nur vor Pech schützt. Ein Datenverlust kommt nicht oft vor, aber wenn es soweit ist, sollten Sie vorbereitet sein.

Zuverlässige Lösungen zur Datensicherung sind nicht teuer: Iomega und Quantum bieten Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Wichtigkeit der Datensicherung wird unterschätzt

Für Unternehmen sind zuverlässige Datensicherungen unerlässlich. Dabei klingt es noch einleuchtend, dass funktionierende Sicherungskopien Ihrer Schlüsseldaten das A und O für den Betrieb sind. Allerdings lassen immer noch viel zu viele Anwender weiterhin andere Faktoren außer Acht, die beim Backup eine wichtige Rolle spielen. In erster Linie wird auf Kosten und Kapazität geachtet, obwohl ordentliche Strategien zur Datensicherung bereits mit der Zuverlässigkeit der Backup-Lösung anfangen – und hier insbesondere mit dem Wiederherstellungsvorgang.

Was die Kapazität angeht, läuft nichts ohne entsprechende Backup-Performance; immerhin verkürzen wachsende Datenmengen das Zeitfenster, das Ihnen zur Datensicherung zur Verfügung steht, teils erheblich. Etwas genauer gesagt: Reicht die nächtliche Zeitphase für eine zuverlässige Sicherung all Ihrer Daten wirklich aus? Wird das auch bei weiterhin steigender Datenmenge der Fall sein?

Das Fundament für die Datensicherung muss eindeutig mit der gründlichen Auswertung Ihrer Anforderungen gelegt werden, gefolgt von einer Prognose dessen, was Sie künftig von Ihrer Speicherlösung erwarten. Erst dann sollten Sie sich nach der passenden Lösung für Ihr Budget gemäß Ihrer Anforderungen umsehen.

Iomega und Quantum als Retter in der Not

Wir haben uns umgesehen und sind dabei auf zwei Backup-Lösungen gestoßen, die zwar nicht gerade Platz für größte Datenmengen bieten, dafür aber auf Bedürfnisse kleiner Unternehmen mit kleinen bis mittleren Datenmengen zugeschnitten sind. Iomega hat bereits 2004 das REV-Laufwerk auf den Markt gebracht und bietet derzeit eine aktuelle Version mit mehr Speicherkapazität an. Das Quantum GoVault basiert auf ähnlichen Speicher-Cartridges und erreicht etwas höhere Kapazitäten. Anders als herkömmliche Lösungen zur Datensicherung für den Unternehmensbereich, die oftmals auf Bandtechnologie basieren, verlässt man sich bei Iomega und Quantum auf Festplatten bzw. zumindest auf ähnliche Technologie.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 14/08/2008 22:30
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-0+

Wir setzen keine REV-Drives mehr ein, die gehen einfach zu oft kaputt.
Sobald ein Medium auf den Boden gefallen ist läuft die Scheibe im Inneren der Cartridge "unrund" und beschädigt somit auch das das Laufwerk.
Originale Aussage von Iomega: Runtergefallene Medien nicht mehr nutzen und einschicken. Absolutes Killerkriterium für das REV-Drive.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 07:23
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-0+

Hmm, lass mich mal überlegen wie oft meine externe Festplatte runtergefallen ist...
Genau, zum Glück noch kein einziges mal!
Auf ne gefallene Festplatte würde ich mich nicht mehr verlassen.

Glaubst du ne Festplatte läuft noch 100% rund, wenn se runtergefallen ist?

MfG Chris

Anonymer Nutzer 15/08/2008 10:49
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Vieleicht hätte man noch die Technologie der Tandberg-Data Laufwerke "RDX" mit in den Artikel aufnehmen sollen.
http://www.tandbergdata.com/emea/d [...] 23&ref=166

Sie basieren auch auf 2,5" Festplatten, ähnlich der GoVoult. Auch diese sind gegen Stöße geschützt. Schaut man sich das innen leben der Gehäuse an, indem die Festplatten sitzen, erkennt man das diese freischwingend gelagert sind. Ich denke aber das sie einen richtigen Sturz von einem Tisch nicht überleben.
Zu den REV Laufwerken kann ich auch aus Erfahrung sagen das diese teile oft defekt sind (netzteil, gerät usw). Ist zwar eine günstige lösung, nur man hat oft ärger damit.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 12:51
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Empfehlung: einfach ein paar externe Festplatten kaufen, kostet ja mittlerweile auch nix mehr und ist eigentlich das selbe.
Ich kenne mittlerweile einige Firmen, die einfach jeden Abend eine 2.5" Platte anstöpseln.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 16:07
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@ Chriiissss

eine runtergefallene externe Festplatte zerstört mir aber nicht meinen USB-port oder das Board. ein runtergefallenes REV-Medium macht das Laufwerk kaputt.
Die Tandberg RDX sind übrigens richtig genial.

Anonymer Nutzer 16/08/2008 20:29
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Thomasssss ...
Hoffentlich bezahlt dich Genie keine Firma ....

Enay 19/08/2008 05:53
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Beim REV gab es zum. eine Zeit lang Probleme mit dem Netzteil. 2 Defekte an 2 Geräten innerhalb 12 Monate.

Anonymer Nutzer 19/08/2008 11:21
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Benutzt jemand eines der Geräte unter Windows NTBackup ?

Anonymer Nutzer 20/08/2008 22:48
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-0+

"Allerdings ist eine solide Speicherlösung kein Ersatz für durchdachte Backup-Strategien, da redundater Speicher in Form von Backups nicht vor Katastrophen, menschlichen Fehlern, digitalen Schädlingen, absichtlicher Schädigung oder einfach nur vor Pech schützt."

Diesen Absatz hab ich überhaupt nicht verstanden. Solide Speicherlösungen SIND durchachte Backup-Strategien. Und jegliche Backup-Strategien können beschädigt werden.

Anonymer Nutzer 25/08/2008 22:17
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Backup-Strategie bezieht sich auf die Art des Backups - inkrementell, vollständig etc.

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