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Knol: Google startet Wissensplattform

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11:20 - 24. Juli 2008 von Thomas Kretschmann

Google hat seine Wiki-Konkurrenz Knol freigegeben. Anders als bei Wikipedia stehen die Artikelverfasser im Mittelpunkt, was die Qualität der Informationen erhöhen soll.

»Knol is open to everyone«, titelt das offizielle Google-Blog. Mit Knol versucht der größte Suchmaschinen-Betreiber, einen weiteren Bereich des Webs für sich zu erschließen und mit der offenen Enzyklopädie Wikipedia zu konkurrieren. Bereits im Dezember 2007 wurde Knol — als Kürzel für »Knowledge« — angekündigt (siehe »Google plant Wiki-Konkurrenz«).

Ryan Moulton gibt auf Knol Tipps für Camping-UrlauberAnders als Wiki stellt Knol jedoch nicht die schiere Info-Flut sondern die jeweiligen Verfasser der Artikel in den Vordergrund. Damit will Google bei der Qualität der Informationen punkten: Nur angemeldete User können Artikel posten, anonyme Einträge gibt es nicht. Wer einen Artikel erstmals anlegt, wird samt Foto vorgestellt und entscheidet zudem, welche Änderungen am jeweiligen Thema vorgenommen werden. Google zielt so auf qualifizierte (Erst-)Autoren, die auch etwas Geld verdienen können: Zu den Artikeln sind Google-AdSense-Anzeigen zu schalten. Klickt der Leser drauf, verdient der Autor.

Die ersten Einträge stammen auch überwiegend aus dem Bereich Medizin: Anne Peters aus Los Angeles berichtet über Diabetes, Jessica Donington informiert über Lungenkrebs und der Bostoner Noshir Mehta zeigt im Artikel »Tooth Pain« vergleichsweise unappetitliche Bilder von Gebissen.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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f1delity 24/07/2008 12:15
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-0+

[qoute]Wer einen Artikel erstmals anlegt, wird mit Foto und vorgestellt und entscheidet zudem, welche Änderungen am jeweiligen Thema vorgenommen werden.[/quote]
Mit Foto und was?

Nette Idee, aber ich glaube Wikipedia ist zu sehr in den Leuten die Infos suchen und Google zu sehr als die einzig wahre Suchmaschine.

Anonymer Nutzer 24/07/2008 12:16
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-1+

Google will die Weltherrschaft, überall wollen sie mitmischen!

SonOfNyx 24/07/2008 12:20
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-3+

Google wird mir immer unsympathischer - die ständigen Versuche sich in jede Niesche zu drängen gehen mir einer Seits auf den Zeiger anderer Seits beunruhigen sie mich auch, denn die unglaubliche Flut an Informationen die da zentral von einer Firma verwaltet werden bringen auch Missbrauchsgefahren mit sich. Google will ins Mobiltelefongeschäft einsteigen und hätte somit potenziell Zugriff auf Gespräche, Reiseverhalten, etc. Google bietet einen Mailservice an. Google erstellt mit der Toolbar Surfprofile. Wenn das so weiter geht gibts von Google in einiger Zeit auch intelligente Kühlschränke, die als Freisprecheinrichtung fürs Google Handy funktioniert und darüber mein Konsumverhalten via RFID Chips noch zu meinem Nutzerprofil in der Googledatenbank speichert. Ich mag diese Zukunftsaussicht gar nicht.

momo2k 24/07/2008 12:24
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-2+

Meinetwegen kann "Knol" verrecken...

Wikipedia ist eine Plattform, die für OpenSource, die Netzgemeinschaft und den Gedanken "Wissen ist kein Eigentum, sondern für alle da" trägt. (Auch, wenn hinter der Wiki-Foundation sicher einige prominente Geldgeber stehen, aber ganz von Luft und Liebe funktioniert sowas auch nicht.)

Dieses Knol von Google ist ein kapitalistisches Stück Scheiße.
Die Namen der Erstautoren, ach gottchen ~.~ Fein menschlich-Egoistisch.
Und dann damit Geld verdienen. Na Halleluja.

jehaa 24/07/2008 13:51
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-0+

seh ich genauso, wenn ehh nur der erstautor abgebildet wird, hab ich als bearbeitender zweit/dritt...-autor irgendwie recht wenig anreiz was zu schreiben bzw. die dinge des verfassers richtig zu stellen wenn trotzdem dem erstautor gehuldigt wird egal wie gut sein beitrag is,

naja ich warte sowieso auf die freie brockhausenzyklopädie (online), zwar nicht immer aktuell aber dafür auch anner uni als quellenangabe verwendbar

checkmate 24/07/2008 14:21
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-0+

Ich seh das ebenfalls genau so. Mit registrierten Usern allein wird man nie die Quantität vin Wiki erreichen. Also man sucht in Knolle irgen dein Thema und findet nichts, zumindest im deutschsprachigen Teil von Knolle. Ich selbst bilde mich nur in Uncyclopedia und in Kamelopedia weiter, viiieeel sachlicher die 2 Seiten!!! :ouch:

Arhey 24/07/2008 17:49
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-0+

Also ich finde google auch unsympatisch überall mischen die sich ein, verklagen alle und so weiter.

Allerdings wenn die Platform wirklich bessere Informationen bieten wird werde ich lieber die nutzen als Wikipedia.

Sehr viele werden weiterhin Wikipedia nutzen da die kA haben dass es Alternativen gibt. (wie bei IE viele nutzen es weil die nicht wissen , dass es was anderes gibt)

Mittlerweile mag ich sogar M$ mehr als Google xD

Basdi 24/07/2008 22:30
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-0+

Wenn ich das richtig verstehe, kann ich mich bei Knol anmelden, mit ein Haufen schlaue Artikel aus den Fingern Saugen und damit noch Geld verdienen???

Tolle Idee!

Ich bin auch eher auf den Online Brockhaus gespannt.

mooep 25/07/2008 15:12
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-0+

momo2k :
Meinetwegen kann "Knol" verrecken...Wikipedia ist eine Plattform, die für OpenSource, die Netzgemeinschaft und den Gedanken "Wissen ist kein Eigentum, sondern für alle da" trägt. (Auch, wenn hinter der Wiki-Foundation sicher einige prominente Geldgeber stehen, aber ganz von Luft und Liebe funktioniert sowas auch nicht.)Dieses Knol von Google ist ein kapitalistisches Stück Scheiße.Die Namen der Erstautoren, ach gottchen ~.~ Fein menschlich-Egoistisch.Und dann damit Geld verdienen. Na Halleluja.



Tja, über das 'Geld verdienen' kriegen sie aber auch ihre Erstautoren.
Ich habe tatsächlich die Befürchtung, dass da Leute drauf reinfallen...

Anonymer Nutzer 27/07/2008 10:50
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-0+

Hm, wenn ich das richtig verstehe, dann kann ich da - sofern es noch keinen Artikel "Google" gibt - einen anlegen, hineinschreiben, dass es ein Drecksladen ist, damit unheimlich Kohle verdienen und alle Änderungsversuche abblocken? Geile Idee.....

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