Der Konstrukteur hat einen glänzenden Bildschirm gewählt, dessen Farbregler nicht ganz auf der Höhe sind. Als Standard ist viel zu viel Grün eingestellt, auch wenn die Farbtemperatur richtig ist. Kurz, ein manuelles Einstellen ist unumgänglich. Tatsächlich beträgt die "warm"-Einstellung 6600 K, was als solches nicht abwegig ist. Es ist nur zu viel Grün eingestellt. Die "kalt"-Einstellung beträgt 9000 K. 9300 K wäre besser gewesen. Und das ist schon alles! Acer ist mit den Einstellungen immer noch geizig, das bestätigt sich hier wieder. Der Vorschlag zur manuellen Einstellung, um 6500 K zu erreichen, lautet wie folgt: Rot = 94, Grün = 75, Blau = 100. Mit einem Kontrast von 50 % und einer Helligkeit von 85 % erzielt man folgendes Ergebnis.
Das ist gar nicht mal so schlecht. Wenn auch nicht alle Farben perfekt sind, so sind sie doch zumindest kalibrierbar. Man sieht hier auch, dass trotz allen manuellen Einstellens der Kalibrator noch nützlich ist, um die Farbtreue zu verbessern.
| Schwarzwert | Weißwert | Kontrast |
|---|---|---|
| 0,4 | 310 | 778:1 |
| 0,2 | 160 | 800:1 |
Die Helligkeit ist standardmäßig viel zu hoch, selbst für ein 24"-Gerät. Acer hat 400 cd/m² eingestellt, wozu? Eine begnügsamere Einstellung von 160 cd/m² wäre vorzuziehen. Um das zu erreichen, muss man nur die Helligkeit auf 27 % senken. Das ermüdet die Augen nicht so, und man tut etwas für die Umwelt.
Bei der Messung mit dem Gretag Eye-one Display 2 hält Acer eine tolle Überraschung parat. Wenn auch die Farbtreue wie bereits erwähnt nicht so berauschend ist, so ist das Farbspektrum zumindest breiter als der Durchschnitt. Das fällt besonders beim Grün auf.
Der Gammut bezeichnet das Spektrum aller von einem Gerät darstellbaren Farben. Die Ecken des Dreiecks entsprechen den drei Primärfarben (natürlich bei additiver Farbmischung). Somit entspricht also die Fläche des Dreiecks allen darstellbaren Farben, die durch Kombination der drei Primärfarben mit unterschiedlicher Intensität erzeugt werden. Je größer also die Fläche des Dreiecks ist, desto reicher ist das Farbspektrum.
Helligkeitsverteilung
Insgesamt ergibt sich hier ein ziemlich gutes Ergebnis, auch sind keine Lichtlecks zu beklagen. Allerdings muss man dieses Ergebnis ins rechte Licht rücken. Der Konstrukteur legt nämlich Sichtwinkel von 160° in der Vertikalen und in der Horizontalen fest. Eingeweihte wissen, dass das nichts Gutes bedeutet. Der vertikale Sichtwinkel erweist sich nämlich als sehr eingeschränkt. Und wenn man sich nicht genau vor seinem Bildschirm befindet, sieht man deutlich, dass es Ungleichmäßigkeiten der Beleuchtung im oberen oder unteren Bereich des Bildschirms gibt. Das ist dem glänzenden Panel zu verdanken, welches das Phänomen noch verstärkt indem es hie und da ein paar Reflexe setzt. Das ist umso schädlicher, da der Bildschirm keine Höheneinstellung hat.
Bis hierhin gibt es an diesem Monitor trotz seines glänzenden Panels überhaupt nichts auszusetzen. Die Standard-Farbwiedergabe ist beklagenswert, da sie den Anwender nötigt, das OSD durchzugehen, um die Wiedergabe zu optimieren. Dennoch hat der Bildschirm Potential. Der Kontrast ist gut, das Farbspektrum ist breit und die Helligkeitsverteilung ist korrekt, wenn man sich direkt vor dem Bildschirm befindet. Schade aber, dass sich Acer nicht etwas mehr Zeit genommen hat, sein Gerät einzustellen.
- 1 / 2
- Weiter
-
- omega treiber windows 7
- xfx hd4870
- ubcd usb
- pc schaltet sich einfach aus
- esata festplatte anschließen
- setup.exe funktioniert nicht mehr
- windows 7 32 bit auf 64 bit upgraden
- xfx hd4870
- port 28960
- lame acm download
- win 7 erkennt festplatte nicht
- hd502hi
- nvlddmkm fehler beheben
- vista minianwendungen kalender google
- omega treiber x1950
- amd phenom ii x4 955 lufter
- supremefx
- beste mobile grafikkarte
- partition wiederherstellen
- bestes notebook unter 500 euro




Hallo
Bin auf der Suche nach einem 24'' TFT und da kommt euer Test gerade recht.
Meine Anwendungsbereiche wären Spiele, Arbeit und Blu-Ray.
Wäre da der Acer P243W für mich geeignet?
Eigentlich wäre mein Hauptkandidat der T240, den ihr kurz im Fazit des anderen Samsungs erwähnt habt.
Werdet ihr in ebenfalls noch testen?
Dann muss ich wohl auf den Test warten...
Oder kann mir jemand bei meiner Wahl helfen?
Gruss
Hi,
weiss jemand, ob der Samsung 2493HM den gleichen Fuß wie der 245B hat? Da konnte man im Fuß ne Schraube lösen und ihn pivot-fähig machen. Wenn es der gleiche Fuss ist würd ich mir wohl eher den Samsung als den Acer kaufen.
Viele Grüße
Was ist denn "Kriseln"?
Das Wort gibt es nicht.
Habt ihr ein Deutsch!
hab ich das jetzt nur überlesen, oder wo habt ihr den acer P243W für 283€ her???
http://geizhals.at/eu/a265679.html
Ich stand letzte Woche auch plötzlich da und musste mir nen Monitor kaufen. Ich war unachtsam und ließ auf meinen guten alten 21 Zoll CRT etwas auf die Mattscheibe fallen. Ein risesn Kratzer von oben bis unten war drin, also arbeiten war damit nicht mehr möglich.
Preislich waren 24 Zoll aber leider etwas zu viel für mein Budget. Die hohe Auflösung der 24" Kandidaten hätte mir gefallen.
Ich habe mir dann einen Samsung SyncMaster 2253BW für 199€ gekauft. Mit dem Monitor bin ich absolut zufrieden. Grade bei alten Spielen belässt er es beim alten 4:3 Format. Diese werden nicht verzerrt dargestellt, link und rechts ist dann ein schwarzer Streifen! Das Umschalten erfolgt völlig problemlos und automatisch zwischen Breitbild und dem alten Format.
Shooter spielen sich gut mit dem Monitor. Bei Crysis Warhead erkennt man keine Schlieren oder sonstiges. Auch mit kleineren Auflösungen (bei ner 8800 GT ja notwendig) konnte ich keinen großen Unterschied zum CRT erkennen. Die Interpolation scheint der Monitor ganz gut zu beherrschen.
Hallo,
ich suche ein TFT primär für Spiele und hin und wieder Filme. Wie verhält es sich mit den TFTs aus den älteren Tests? Wie schneidet der Hyundai W24D oder Iiyama B2403WS gegen den hier getesteten Benq V2400W ab?
Spielt es eine Rolle, ob man ein Gerät kauft, dass schon 1 Jahr auf dem Markt ist oder zum neusten Gerät greift?
Hallo THG und Forumsleser!
Da ich selbst zwei der hier getesteten Monitore getestet habe, ergeben sich für mich ein paar merkwürdige Fragen...
z.B. beim Samsung 2493HM:
Sensortasten unter spiegelglattem Kunststoff in Klavierlackoptik sind erfühlbar???
Das soll mir mal jemand erklären!
Hier eine Detailaufnahme der "Tasten":
http://www.prad.de/images/monitore [...] eibung.jpg
Wer DAS erfühlen kann, der ist hypersensitiv. Die Sensoren sind definitiv nicht ertastbar und die Schrift ist bei schwacher Beleuchtung nichtmal mehr erkennbar. Beleuchtet sind die Tasten nebenbei bemerkt auch nicht.
Eine bitte WAS? Hintergrundbeleuchtungen sind heute entweder weiß oder aus RGB-LEDs zusammengesetzt. Letzteres i.d.R. bisher nur bei den etwas teureren Modellen. Was soll denn bitte eine "farbige" Hintergrundbeleuchtung sein?
Außerdem wundert es mich, daß kein Wort über die Blickwinkel verloren wird! Sowohl der V2400W als auch der 2493HM haben TN-Panel. Alle TN-Panel haben starke Blickwinkelabhängigkeiten und sind somit automatisch für Grafiker ehr ungeeignet. Wer nur mal gelegentlich die Bilder seiner 99Euro Kompaktknipse betrachtet, den wird es nicht stören, aber wer anspruchsvollere Grafikbearbeitung versucht, der wird schnell merken, was ich damit meine.
Der 2493HM neigt außerdem dazu Schwarztöeine zu verschlucken, was bei dunklen Videosequenzen auffällig ist, da dann Details verloren gehen.
Nunja, ist schon interessant so einen Test zu lesen, wenn man selbst die Geräte vor sich stehen hatte und auf Herz und Nieren getestet hat.
----------------
Nachtrag:
Der Samsung 2493HM kann Full-HD Inhalte bei Zuspielung über eine PS3 nur auf 16:10 verzerren oder so strecken, daß das Seitenverhältnis stimmt, dann jedoch die Ränder rechts und links abgeschnitten werden. Eine Seitengerechte Darstellung, also 16:9 mit schmalen Balken oben und unten, ist nicht möglich.
Für "Cineasten" wohl schon ein guter Grund das Gerät nicht zu kaufen.
Hallo,
gemeint ist mit Sicherheit das fehlende erweiterte Farbspektrum. Hier hat sich THG etwas unglücklich ausgedrückt. Ansonsten hat der Test doch relativen Tiefgang.
greywolf
Haben der Acer und der NEC etwa kein TN?
Das wär bei der Preisklasse ja außergewöhnlich...
Finde Schade, dass S-PVA so selten sind und eben so selten getestet werden.
Ich kennen keinen Menschen, der noch mit einem TN klar kommt,
nach dem er mindestens 2 Wochen lang einen VA genutzt hat.
Ich bin froh, wenn mein TN endlich weg ist und hier ein schöner FullHD S-PVA steht.
Kostet zwar mindestens 350 EUR, aber das ist es mir wert.
Hallo weltenspinner,
das hängt doch ganz klar vom Einsatzzweck ab. PVA-Displays sind träger, teuerer und bauen tiefer.
Gruß
greywolf
Warum ist Zocken denn der Haupteinsatzzweck?

Office, Film und Bildbearbeitung haben doch ihre Berechtigung.
Bei der Bildqualität und der Handhabung sind den TNs überlegen.
Einsatzzweck hin - Einsatzzweck her...
Monitore mit Einblickwinkeln von 160° bezeichne ich als untauglich,
egal für welchen Einsatzbereich sie gedacht sein mögen. Ohne richtig Knete Plätzchen backen ist auch für professionelle Hersteller schwer.
Da wird gespart bis zum letzten, und bereits auch bei abgefoderten hauseignenen Standarts ueber manches hinweggesehen.
Großes Bild für kleines Geld: Wer für maximal 300 Ocken, lieber natürlich nur 150, wenns geht auch gern weniger - nen optischen Rolls Royce will, mag sich schwertun, hier voll zufrieden zu sein - besonders dann - wenn's um die letzten kaufentscheidenden 20 Euro geht, die Gerät A VOR B im Preis liegt. Von Produktkontinuitaet und Guete verwendeter Platinen mal ganz zu schweigen. Displaytechnik: Qualitaet vie MVA, (Super) PVA, etc. hat auch hier Ihren Preis, und es gibt auch in diesem Bereich Anbieter, die nicht nur am dummen Kunden Geld verdienen wollen, sondern - gerade wie NEC - dem professionellen Kunden, dem es nicht auf die letzten 1,50 ankimmt, gute P/L und auch nachhaltigen Gegenwert - siehe Wettbewerbsvergleich - für sein Geld bieten koennen. Fazit: Tests bieten dem Kunden die Chance, dich ueber Maerkte und Produkte zu informieren. Doch es ist wie bei Pepsi Cola:
Nur Dein Geschmack entschidet.
Nur Dein Geschmack entschidet.
Amen
Ist halt bei was allem so
ich vermisse in dem test den aktuellen lg 2452t (2452"v" variante nur mit hdmi, wers braucht, ist dann aber knappe 60€ teurer)... auf prad wurde er für gut befunden. warum stellt man ihn hier nicht mit im verlgeich auf ? der preis liegt bei amazon bei 265€ für den "2452T"....
Hier ein Test mit mehr Infos und Bildern vom BenQ V2400W, http://www.prad.de/new/monitore/te [...] 2400w.html
Der Test hier ist ja wohl Grotten schlecht und spiegelt die schlechte Qualität von Tomshardware Wieder glaube lese hier nur noch selten Artikel.
Das halte ich für schlicht falsch. Für den Bereich <1000€ gilt das auf jeden Fall nicht. Da hat Asus ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Zu den Notebooks >1000 € kann ich nichts sagen.
Davon mal abgesehen. Durchaus informativ.
Eine Anmerkung: Die Angabe des verwendeten Panel-Typs in den "Fakten-Boxen" wäre ganz hilfreich.
@ THG :
Ihr macht euch die Arbeit mit den Farbwertmessungen etc. - DANKE
Jedoch: WARUM scheibt Ihr nichts zu der Bauart? (ich hatte ein TN-Panel mal im Vergleich zu einem aktiven - dazwischen liegen Welten - ich schreib´s nochmal groß: WELTEN!).
Habe jetzt nicht nachgeschaut - sind es ALLE TNs? (Preisbezogene Vermutung).
@Crunky:

Ich hoffe Dir hat der Test auf PRAD gefallen.
------------
@Greywolf:
Relativer Tiefgang. Ja, das stimmt. RELATIV. Also für einen oberflächlichen Test ist das schon ganz gut. Vor allem ist es nunmal nicht so einfach zeitnah eine ganze Reihe von Monitoren miteinander zu vergleichen. Ein gründlicher Test dauert nunmal auch dementsprechend viel Zeit. Wenn man da sechs oder mehr Monitore gründlich testen wollte, dann würde das recht lange dauern.
------------
@bwolf:
Es gibt auch "billige" Monitore mit VA-Panel. Der Yuraku ist ein Beispiel für unter 300 Euro. OK, mehr ist der auch nicht wert, aber trotzdem geht es in diesem Preissegment.
Andererseits verstehe ich einfach nicht, warum man sich super billige Monitore mit TN kauft, wo man bereits für ca 500Euro einen wirklich guten Monitor mit S-IPS Panel bekommen kann, der alle hier getesteten Geräte in die Tasche steckt.
Ich rede vom HP LP2475w.
Es gibt natürlich auch andere Hersteller, die in dieser Preisregion liegen und wirklich gute Monitore produzieren. Das war also nur ein Beispiel.
Die Leute stecken wer weiß wie viel Geld in kurzlebige Hardware (Grakas oder so), kaufen sich teure Mobiltelefone, etc... Aber bei dem einzigen Gerät am Computer, was normalerweise 5 Jahre oder länger TÄGLICH die schnittstelle zwischen Mensch und Computer darstellt, wird gespart was das Zeug hält.
... und anschließend beschweren sich die Leute über Kopfschmerzen oder, wenn sie ein paar Bilder online entwickeln lassen, daß die ganz anders aussehen als auf dem Computer, oder daß sie irgendetwas nur schlecht erkennen können, etc.
------------
@Weltenspinner:
Ich verstehe es auch nicht, warum sich anscheinend so viele Leute Monitore primär zum Spielen kaufen. Da werden teilweise Meßwerte im ms-Bereich herangezogen um dann festzulegen, ob ein Monitor insgesamt gut oder weniger gut wäre, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, daß es bei einem Monitor doch eigentlich auf die Darstellungsqualität ankommt.
Tja, dann kaufen diese Leute einen Monitor, der angeblich suuuuper schnell ist, aber dafür dunkle Farbwerte absaufen lässt, so daß sie in ihren schnellen Shootern ständig abgeknallt werden, da es dunkle Bereiche auf der Map gibt, wo sie nichts mehr sehen können. *grinsel* Hauptsache keine Latenz und eine rekordverdächtige Reaktionszeit. Wer muß da schon noch etwas sehen?!
Mir egal. Bei mir kommt zuerst die Bildqualität und dann der Rest. Dafür sind meine Monitore aber auch immer etwas teurer.
Ich habe es noch nie bereut einen guten (und auch teuren) Monitor gekauft zu haben!
[Ausnahme war der erste 20" zu Zeiten von Doom. 320x200 Pixel machen auf 20" nicht wirklich viel Spaß, aber zum Glück sind die Auflösungen in den Spielen ja auch angestiegen...]