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Sony Bravia KDL-40W4500 Sony Bravia KDL-40W4500

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Fünf 32” Fernseher ab 800 Euro: 100 Hz wird erschwinglich

17:55 - Freitag, 21. September 2007 von Benoît Dupont
Kommentare
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4 - Sony KDL-32V2500: nur wenig Neues

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Auch hier hätte Sony uns mit einem revolutionären 100 Hz-Modus und einer Reaktivität überraschen können, gegen den jedes andere Modell alt ausgesehen hätte. Leider muss man sich jedoch mit einer eher traditionellen Latenzzeit zufrieden geben. Um genau zu sein, ist sie für heutige Verhältnisse sogar fast schon überholt.

LCD Fernseher Sony

Noch einmal zur Erinnerung:

Diese Kurve gibt die unterschiedlichen Latenzwerte entsprechend dem zu erreichenden Grauwert an. Ein Schwarz-Weiß-Wechsel wird in der Kurve als Punkt mit dem x-Wert 255 angegeben, ein Schwarz-Grau-Wechsel ergibt auf der x-Achse einen Punkt bei 125, und ein Wechsel von Schwarz nach Dunkelgrau wird durch einen Wert von 50 anzeigt usw.

Die offizielle Latenz nach ISO, die der Hersteller angibt, betrifft nur den Schwarz-Weiß-Wechsel (0/255). Wenn der gemessene Wert hier mit der Angabe des Herstellers übereinstimmt, hat das keine große Bedeutung für die Reaktionsfähigkeit des Panels in der Praxis.

Mit 27 ms im schlimmsten aller Fälle und vor allem mit 19,7 ms im günstigsten Fall kann sich der Monitor in dieser Hinsicht nicht gerade rühmen. Trotzdem gibt er Filme ordentlich wieder, so dass eigentlich nur die ganz eingefleischten Spieler hier etwas zu meckern finden. Bei FPS-Spielen fallen die Schwächen noch am ehesten auf.

In der Praxis

Videoqualität

In hoher wie in niedriger Auflösung (DVD, DVB-T usw.) sind die Ergebnisse sehr gut. Es zeigt sich nur wenig Aliasing und vor allem fast kein Rauschen in den einfarbigen Flächen. Es ist nur schade, dass Sony nicht etwas mehr Zeit für die Kalibrierung seines Fernsehers geopfert hat. So muss man nach der Installation schon etwas Aufwand betreiben, um die Einstellungen, die standardmäßig viel zu gesättigt sind, optimal zu regeln. Der Kontrast hingegen ist fantastisch, und auch das Schwarzniveau zeigt eine beeindruckende Tiefe. Wenn die Farbanreicherung einmal aktiviert ist, kann die Show losgehen! Die Wiedergabe ist ebenso emotionsgeladen wie beim zuvor getesteten V2000. Farbfilmen wie "Tiger and Dragon" oder Zeichentrickfilme wie "Prinzessin Monoke" kommt dieses Plus an Stimmung sehr zugute.

Auflösung

In hoher Auflösung zieht sich das Gerät ganz gut aus der Affäre. Die Farbqualität ist ebenso gut wie in der niedrigeren Auflösung. Auch die Bildschärfe ist tadellos. In niedriger Auflösung lässt die Bildverarbeitung ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Endlich einmal ein Modell von Sony mit guter Rauschunterdrückung bei Filmen und einer mehr als korrekten Skalierung in der Standardauflösung. Das ist heutzutage selten geworden. Der MPEG2-Rauschfilter war besonders angenehm, vor allem wenn man sich gerade einen lang gehegten Traum erfüllt und die komplette Woody Allen-Sammlung gegönnt hat, dann aber leider feststellen muss, dass die Master auch schon einige Jährchen auf dem Buckel haben.

Neben der Verzögerung spielt bei Filmen auch die Rauschintensität eine Rolle. Außerdem sind für Multimedia-Anwendungen gute Blickwinkel entscheidend.

Videospiele

Beim Spielen ist die Latenzzeit etwas störend. Die Bilder in hoher Auflösung sind besonders scharf, weisen aber ein ziemlich störendes Aliasing auf, was sich vor allem bei Rennspielen bemerkbar macht, wo die Begrenzung der Rennstrecke regelrecht am Horizont verschwimmt. Um ehrlich zu sein: Für Videospiele macht das Gerät im Vergleich zu einem 100 Hz-Fernseher keine gute Figur.

Für die Bewertung der Spieletauglichkeit stehen 5 Punkte zur Verfügung. Dafür werden die Panels mit verschiedenen Spielen getestet: FPS, RTS, RPG usw. An erster Stelle steht die Reaktionszeit des Panels, aber auch die Qualität der Farben ist bei bestimmten Titeln wichtig. Natürlich werden auch PC-Spiele bewertet, aber Konsolspiele sind für einen Fernseher entscheidender.

PC-Modus

Der PC-Modus ist durchaus akzeptabel. In VGA erreicht das Gerät ohne Probleme eine native Auflösung von 1360 x 768.

Klangqualität

Was den Klang angeht, sind die Leistungen anständig. Der Ton ist sehr gut ausbalanciert. Auch hier ist man weit von dem entfernt, was 32-Zoll-Geräte sonst so an Schändlichkeiten zu bieten haben.

Die Bewertung des Preis-Leistungsverhältnisses ist der Bewertung des Verhältnisses von Qualität zu Preis vorzuziehen. Was den Unterschied ausmacht? Die wahrnehmbare Qualität eines LCD-Fernsehers hängt vom Betrachter ab. Die Leistungen hingegen sind messbar. Diese Note repräsentiert also in synthetischer Form die Leistung des Bildschirms gemäß der Benchmark des digitalen Zeitalters.

Zusammenfassung

Angesichts der kürzlich erfolgten Preissenkung schneidet der Monitor in diesem Vergleich wirklich gut ab. Allerdings ist es etwas enttäuschend, wie wenig Verbesserung das Gerät im Vergleich zur vorherigen Serie zu bieten hat. Im Grunde muss man die Leistungen dieses Fernsehers jedoch anerkennen, vor allem wenn man die enttäuschenden Ergebnisse der Hersteller im Bereich der Großbildfernseher betrachtet. Dieses Gerät arbeitet mit ausgereiften Technologien, was einem immerhin ein gutes Gefühl gibt, wenn man schon mehr als 1200 Euro für einen Fernseher ausgibt. Der einzige wirkliche Schwachpunkt angesichts des Preises liegt im Spielebereich. Die Fans werden sich hier wohl eher auf ein 100 Hz-Modell konzentrieren, das bei Konsolenspielen eine wesentlich bessere Leistung bringt.


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Kommentare zum Beitrag
ovaron 22/09/2007 12:00
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ovaron

Der Sony KDL-32V2500 ist bei Geizhals schon ab 800€ gelistet ... wo habt ihr die 1200€ her?

Tenner 23/09/2007 09:08
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Tenner

Warum wurde bei dem Philips ein Kontrast von 7800:1 angegeben ist das korrekt???

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