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Test: 19-Zoll-Monitore für Bildbearbeitung

20:00 - Montag, 13. August 2007 von Benoît Dupont
1 Kommentar
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3 - Samsung 971P - Noch mehr Kontrast geht nicht...

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Betrachten wir direkt und ohne Umwege die Wiedergabetreue des Monitors. Beim Test ergaben sich folgende Messergebnisse:

lcd, monitor, samsung

Da gibt es wirklich nichts zu meckern, das Ergebnis ist perfekt. Der Monitor weist eine sehr gute Farbtreue auf. Nahezu 100 % der Farben werden bereits in der Standardeinstellung perfekt wiedergegeben. Das Gerät ist sehr gut eingestellt, auch wenn das Bild auf den ersten Blick etwas zu warm erscheint.

Schwarzwert Weißwert Kontrast
0.1 182 1820:1

Damit hat Samsung wirklich alle Grenzen gesprengt. Bei einem Schwarzniveau von 0,1 cd/m2 sind zumindest für unsere Testgeräte die Grenzen erreicht! In dieser Hinsicht steht der 971p einer Kathodenstrahlröhre in nichts nach. Bei gut dosierter Helligkeit explodiert der Kontrast nahezu auf nie gesehene 1800:1!

Das Gretag Eye-one Display 2 zeigt beim 971p keine größeren Überraschungen. Man muss sich hier mit dem sRGB-Standard begnügen.

lcd, monitor, samsung

Der Gammut stellt den Reichtum der dargestellten Farben dar. Die Ecken des Dreiecks bilden die Primärfarben (natürlich bei additiver Farbmischung). Folglich steht die Fläche des Dreiecks für die Gesamtheit der darstellbaren Farben, die durch die Kombination der drei Primärfarben mit jeweils mehr oder weniger Intensität dargestellt werden können. Je größer also die Fläche des Dreiecks ist, umso reicher sind die Farben.

Räumliche Homogenität

Für alle, die die Tests nicht kennen, wiederholen wir hier kurz das Verfahren:

Helligkeit und Kontrast des Panels werden auf 50 % eingestellt. Dann wird die Homogenität der Beleuchtung bei einem weißen Bild, das in 64 gleich große Rechtecke eingeteilt ist, gemessen. Der hellste Punkt wird als 100 % betrachtet, der zuvor gemessene Schwarzwert als 0 %, die anderen gemessenen Werte werden entsprechend verteilt.

Die Homogenität des Panels ist in Ordnung, man kann jedoch deutlich sehen, dass die obere rechte Ecke etwas dunkler ist. Das ist aber nicht gravierend. Die Werte liegen insgesamt innerhalb eines Bereichs von 20 % der Gesamthelligkeit, was durchaus in Ordnung ist, aber im Endeffekt doch etwas enttäuscht.

lcd, monitor, samsung

Wenn auch die Homogenität nicht perfekt ist (immerhin fehlte nicht viel), so ist das Gerät dennoch schlicht und einfach der beste Monitor für Bildbearbeitung, den wir je getestet haben.


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Kommentare zum Beitrag
derGhostrider 15/08/2007 14:55
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derGhostrider

Zitat:
"Wenn auch die Homogenität nicht perfekt ist (immerhin fehlte nicht viel), so ist das Gerät dennoch schlicht und einfach der beste Monitor für Bildbearbeitung, den wir je getestet haben."

Wo steht "Abgesehen vom NEC Reference 21"?


Wieso wurden nun eigentlich 19" für Bildbearbeitung getestet? Die neuen Topmodelle sind meistens größer.

Bei mir steht z.B. ein NEC 2690WUXi. 12bit LUT und eine so außergewöhnliche Homogenität, daß nur der NEC Reference21 mithalten bzw diese noch übertreffen kann.
Ja, das ist eine andere Preisklasse und eine ganz andere Größenklasse, aber wenn professionelle Monitore getestet werden sollten, warum dann 19-Zöller, die eh aussterben? Welcher Profi belastet sich damit, wenn ein solcher Monitor schon heute zum alten Eisen gehört?

Man sollte dne Artikel wohl etwas umformulieren und abschwächen, da soetwas doch höchstens noch für Hobbygrafiker interessant ist.
Andere werden dann ehr zum NEC 2190UXi, 2690WUXi oder eben gleich zu den Spectraview-Modellen, die für den professionellen Einsatz Handverlesen werden, greifen.
Oder ein Modell eines anderen Herstellers wählen. LaCie [LaCie = NEC mit neuem label] und Eizo gibt es ja auch noch. Von Samsung gibt es inzwischen auch einen Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung in 20", der zumindest deutlich interessanter für (Semi-)Professionelle ist als diese 19" Geräte. Letztendlich sind die Geräte immer auch auf sRGB Kalibrierbar. Ohne Kalibration helfen einem die technisch oder theoretisch möglichen Darstellungsqualitäten der Geräte eh nichts.

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