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Test: 19-Zoll-Monitore für Bildbearbeitung
7 - NEC 1990FXP - In der Ruhe liegt die Kraft
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Wie Samsung hat sich auch NEC im Hinblick auf die Latenz für ein eher altmodisches Panel entschieden. Die Reaktionszeit des Geräts ist nicht die beste. Mit mehr als 60 ms Remanenz im schlimmsten Fall kann man wirklich keinen Blumentopf gewinnen!
Übersteuerung
Kein Overdrive = keine Übersteuerung. Der 1990FXP erweist sich hier also als Musterschüler und bekommt dafür eine glatte Eins.
In der Praxis
Für Büroanwendungen ist der Monitor standardmäßig etwas zu hell eingestellt. Wer stundenlang mit dem Gerät arbeiten will, sollte an dieser Einstellung etwas feilen. Die außergewöhnliche Ergonomie des Geräts kann man jedoch sofort genießen.
Für Bildbearbeitung eignet sich das Gerät wirklich gut, so dass es sehr schwer fällt, sich aufgrund der Leistung für einen der beiden vorgestellten Monitore zu entscheiden. Der Kontrast ist gleich, die Farbtreue ähnlich. Der NEC Monitor erfüllte unsere Anforderungen ohne Einschränkung, und selbst heikle Bilder machten keine Probleme. Auch hier erweist sich die Dynamik in den dunkleren Bereichen als fantastisch. Da geht absolut nichts verloren.
Bei Videos ist es mit der Dynamik allerdings nicht so weit her. Da ist man sicherlich mindestens ein Jahr im Rückstand. Den Bildern fehlt es in den Bewegungen an Schärfe. Hinter bewegten weißen Objekten bilden sich ziemlich oft Schlieren. Das kann man eigentlich vergessen.
Auch bei Filmen sieht es schlecht aus. In diesem Duell begegnen sich also zwei Video-Nullen. Die Latenzzeit ist extrem, und hier und da gibt es sogar etwas Rauschen. Das ist einfach schlecht, was soll man anderes sagen?
Zusammenfassung
Der NEC 1990 FXP ist ein ausgezeichneter Monitor für die Bildbearbeitung. Er erfüllt alle Ansprüche, und man kann verstehen, warum NEC sich diesen Ausnahme-Monitor so teuer bezahlen lässt. Wen das Design des Samsung kalt lässt, der findet mit diesem Gerät eine sehr gute Alternative.
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Zitat:
"Wenn auch die Homogenität nicht perfekt ist (immerhin fehlte nicht viel), so ist das Gerät dennoch schlicht und einfach der beste Monitor für Bildbearbeitung, den wir je getestet haben."
Wo steht "Abgesehen vom NEC Reference 21"?
Wieso wurden nun eigentlich 19" für Bildbearbeitung getestet? Die neuen Topmodelle sind meistens größer.
Bei mir steht z.B. ein NEC 2690WUXi. 12bit LUT und eine so außergewöhnliche Homogenität, daß nur der NEC Reference21 mithalten bzw diese noch übertreffen kann.
Ja, das ist eine andere Preisklasse und eine ganz andere Größenklasse, aber wenn professionelle Monitore getestet werden sollten, warum dann 19-Zöller, die eh aussterben? Welcher Profi belastet sich damit, wenn ein solcher Monitor schon heute zum alten Eisen gehört?
Man sollte dne Artikel wohl etwas umformulieren und abschwächen, da soetwas doch höchstens noch für Hobbygrafiker interessant ist.
Andere werden dann ehr zum NEC 2190UXi, 2690WUXi oder eben gleich zu den Spectraview-Modellen, die für den professionellen Einsatz Handverlesen werden, greifen.
Oder ein Modell eines anderen Herstellers wählen. LaCie [LaCie = NEC mit neuem label] und Eizo gibt es ja auch noch. Von Samsung gibt es inzwischen auch einen Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung in 20", der zumindest deutlich interessanter für (Semi-)Professionelle ist als diese 19" Geräte. Letztendlich sind die Geräte immer auch auf sRGB Kalibrierbar. Ohne Kalibration helfen einem die technisch oder theoretisch möglichen Darstellungsqualitäten der Geräte eh nichts.