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Fazit: LEDs erzeugen effizientes Licht - bald universell im Einsatz

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18:00 - 18/01/2006 von Frank Völkel

Die Vorteile von LED-Licht gegenüber herkömmlichen Glühlampen oder Xenon-Scheinwerfern liegen auf der Hand: Sie bieten bei deutlich geringerem Bauvolumen eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn. Hinzu kommen die wesentlich geringere Leistungsaufnahme, die längere Lebensdauer, die niedrige Betriebsspannung und die Möglichkeit der Variation des Lichtstroms . Gerade mit letzterem lässt sich ein Kurvenlicht ohne Mechanik einfach durch Zuschaltung weiterer LEDs ermöglichen. Der hohe Wirkungsgrad von Leuchtdioden trägt zu einer positiven Energiebilanz bei. Während bei herkömmlicher Beleuchtung eine Leistungsaufnahme von zirka 300 Watt anfällt, sind mit LED-Technik deutlich geringere Werte zu verzeichnen. Zusätzlich bieten LEDs mehr Gestaltungsfreiraum und tragen zur Unterstreichung des Charakters eines Fahrzeugs bei. Schließlich weckt homogenes Licht von LEDs eher Emotionen als flackerndes und diffuses Licht von Glühlampen. Mittelfristig ist zu erwarten, dass der Marktanteil von LED-Scheinwerfern den von Xenon-Licht verdrängt. Letzterer fällt heute mit 25 Prozent bei den Neufahrzeugen nicht gerade hoch aus.

Derzeit müssen noch einige technische Feinheiten geklärt werden: Die maximale Betriebstemperatur einer LED beträgt 120 Grad Celsius . Um höhere Temperaturen zu verhindern, setzen die Hersteller wie Hella auf speziell geformte Kühlkörper , die wiederum recht hohe Kosten verursachen. In Prototypen wie dem Audi Allroad kommen sogar kleine Lüfter zum Einsatz. Die derzeitigen Spitzen-LEDs arbeiten mit bis zu 4 Volt und mit Strömen bis zu 500 mA.

Die ersten Schritte sind bereits getan: Viele Hersteller verbauen im Heckbereich nur noch LED-Leuchten. Im Frontbereich setzt derzeit nur Audi beim A8 W12 und S8 mit weißen LEDs auf das Tagfahrlicht . Dieses wird durch fünf weiße 1-Watt-LEDs mit speziellem Reflektor realisiert.

Mit der Vorstellung des VW Phaeton in der Luxusklasse debütierte gleichzeitig LED-Licht im Heckbereich. Daraufhin wurde es in nahezu allen Fahrzeugklassen ausgedehnt.

Der Aston Martin Vanquish S bietet mit Xenon-Licht eine gute Fahrbahnausleuchtung. Der Luxus-Autobauer plant beim neuen Viertürer Rapide den Einsatz von LED-Leuchten - mindestens im Heckbereich.

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Kommentare zum Beitrag
Pivo 31/05/2008 12:06
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-0+

"LED-Rückleuchten verkürzen den Bremsweg"

Bei Dunkelheit - d'acor.

Bei Tageslicht, insbesondere bei Sonneneinstrahlung ist die Leuchtkraft der meisten LED-Rücklichteinheiten (Bremsleuchten genauso wie Fahrtrichtungsanzeiger) derart gering, daß sie von anderen Verkehrsteilnehmern oft kaum wahrgenommen wird.
Mir selbst ist schon ein paar mal in die LED-bewährten Hintern dieverser Mietwägen fast einer reingedonnert und viele meiner Kollegen berichten dasselbe.

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