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Auch Exoten wie der Bugatti Veyron 16.4 sind mit LED-Leuchten am Heck ausgestattet.
Die auf dem Markt verfügbare LED-Technik, die zahlreiche Autohersteller bei den Rückleuchten verwenden, sorgt für deutlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Sie verkürzt den Bremsweg des nachfolgenden Fahrzeugs, denn im Gegensatz zu normalen Glühbirnen sprechen die LEDs bis zu zehnmal schneller an. Benötigt eine Glühbirne 150 bis 220 Millisekunden, ehe sie dem nachfolgenden Fahrzeug den Bremsvorgang signalisiert, so braucht die LED nur 15 Millisekunden . Bei einer Autobahngeschwindigkeit von lediglich 100 km/h bedeutet das einen Sicherheitsgewinn von rund sechs Metern.

LED-Leuchteneinheit beim Audi S8.

Für den aktuellen 7er BMW hat Hella Module zum Nachrüsten im Angebot - ab Werk gibt es seit dem Facelift auch eine LED-Lösung.
Unter anderem sind der Audi A8 W12 und S8 (2003 und 2005), Audi S4 und RS4 (2005), Audi A6 (2005), VW Phaeton (2002), VW Passat (2005), VW Golf Plus (2005), Lancia Thesis (2004), Lexus RX300 (2005), BMW 3er, BMW 5er und BMW 7er (2004) sowie Mercedes Maybach 57S mit LED-Rückleuchten ausgestattet. Gegenüber herkömmlichen Glühbirnen haben sie eine deutlich längere Lebenserwartung - während Glühbirnen regelmäßig gewechselt werden müssen, sind Leuchtdioden auf mindestens 10.000 Betriebsstunden ausgelegt. Auch auf der energetischen Seite ergibt sich eine Ersparnis von 80 Prozent.


"LED-Rückleuchten verkürzen den Bremsweg"
Bei Dunkelheit - d'acor.
Bei Tageslicht, insbesondere bei Sonneneinstrahlung ist die Leuchtkraft der meisten LED-Rücklichteinheiten (Bremsleuchten genauso wie Fahrtrichtungsanzeiger) derart gering, daß sie von anderen Verkehrsteilnehmern oft kaum wahrgenommen wird.
Mir selbst ist schon ein paar mal in die LED-bewährten Hintern dieverser Mietwägen fast einer reingedonnert und viele meiner Kollegen berichten dasselbe.