Ausstattung

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07:50 - 15/04/2009 von Benjamin Kraft

Ausstattung

Hardware

Beide Modelle setzen auf Intels Centrino-2-Plattform mit vPro-Features. Im X200 kommen dafür der GM45-Chipsatz, ein Core 2 Duo P8600 mit 2,4 GHz und 2 Gigabyte DDR2-Speicher zum Einsatz, der mit 533 MHz läuft. Eine Scorpio-Festplatte von Western Digital stellt 320 GB Speicherplatz zur Verfügung. Ein optisches Laufwerk sucht man allerdings vergebens. Dafür kann das X200 mit einem analogen Modem, einem Card-Reader und einem ExpressCard/54-Slot aufwarten. An der Unterseite befindet sich außerdem ein Anschluss für eine Docking-Station.

Das X301 ist stärker aufs Stromsparen ausgelegt und nutzt daher den GS45-Chipsatz, einen langsamen Intel Core 2 Duo SU9400 (1,4 GHz) mit FSB800 und ebenfalls 2 GB DDR2-Arbeitsspeicher, hier mit 400 MHz getaktet. Energieeinsparungen kombiniert mit hoher Leistung verspricht eine 128 GB große SSD von Samsung. DVDs und CDs liest und brennt ein optisches Laufwerk von Matshita. Ungewöhnlich und eigentlich unpassend ist das Fehlen eines Docking-Anschlusses. So bleibt nur die Nutzung eines USB-Port-Replicators.

In der übrigen Ausstattung unterscheiden sich die zwei kleinen Chinesen nur wenig. Sie nutzen den integrierten GMA 4500MHD Grafikkern des Chipsatzes, den aktuellen Intel Wireless WiFi Link 5300 AGN für schnelles Draft-N-WLAN sowie das kabelgebundene Pendant Intel 82567LM, das Gigabit Ethernet bietet. Des Weiteren können sie per Ericsson-UMTS-Modem funken und dabei mit 7,2 Mbit/s empfangen. Nebenbei lässt es sich auch zur GPS-Ortung nutzen.

Das ThinkPad X301 lässt sich mit zwei RAM-Riegeln ausrüsten. Die WLAN-Karte kann bei Bedarf auch ausgetauscht werden.Ein TPM v1.2 gehört in einem Gerät der seriösen Business-Klasse zum guten Ton und sichert in Verbindung mit einem Fingerprint-Scanner die Notebooks und die darauf befindlichen Daten. Bluetooth und Webcam bieten ebenfalls beide. Die Tastatur wird von einer kleinen LED beleuchtet, die sich im oberen Displayrahmen befindet.

DisplayPort ja, HDMI und DVI nein - damit wird nicht jeder glücklich.Die Anschlussfreudigkeit der ThinkPads hält sich in Grenzen. Beide bieten nur 3 USB Ports, die aber Dank ausreichendem Abstand selbst bei breiteren USB-Steckern voll genutzt werden können. Firewire glänzt dafür mit Abwesenheit. Externe Monitore finden per VGA-Buchse Anschluss. Der DisplayPort, den das X301 als Alternative trägt, ist zwar zukunftsweisend aber noch wenig verbreitet. Mit einer HDMI- oder DVI-Buchse hätte Lenovo seine Kunden vermutlich glücklicher gemacht. Schlimmer ist das X200 dran: Es bietet keine der digitalen Anschlussoptionen.

Software

Lenovo installiert auf den ThinkPads Windows Vista in der Business Variante, zeitgemäß mit SP1. Wiederherstellungsmedien liegen nicht bei, stattdessen nutzt man die ThinkVantage Tools - entweder direkt unter Windows, oder beim Systemstart per Knopfdruck. Überhaupt ist die ThinkVantage Suite gut gelungen und umfasst neben der Wiederherstellungsfunktion noch verschiedene Assitenten und Einstellungen.

Netzsuche - mit solchen Assistenten vereinfacht Lenovo die Bedienung.Auf der Festplatte bzw. SSD finden sich darüber hinaus auch der PC Doctor 5, ein Präsentationsdirektor, der ThinkPad Energie Manager, der MS SQL Server 2005 und Mobile Broadband Connect. Eine Testversion von Microsofts Office 2007 Suite lässt sich 60 Tage lang nutzen. Der Adobe Reader in Version 8.1.2 rundet die kostenlosen Beigaben ab. Beim X301 sind passend zum optischen Laufwerk noch InterVideo WinDVD in Version 5 sowie die Business Edition des Roxio Creator installiert.

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Kommentare zum Beitrag
sasfan 15/04/2009 13:35
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-0+

Das X200 ist ein feines Gerät, aber es fehlt im ein 1440er LED-Display (gibts nur in der Tabletversion, die aber wieder einen schwachen Prozessor hat) sowie HDMI/Displayport am Gerät selber (an der Dockingstation gibts das).
Oder das Display des X301 im X200. Denn am Display ist der Rahmen aussenrum schon arg breit; das X60/X61 nutzen den Rahmen viel besser aus.

Anonymer Nutzer 15/04/2009 16:15
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-0+

Irgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. Bitte beachtet doch dass dies 2 komplett unterschiedliche Notebookreihen sind. Z.B hat das normale X200 die Leistungsstarken P Prozessoren von Intel eingebaut, während das X200s auf die LV Varianten (zB. SU9400) zurück greift.

@sasfan: das X200s gibt es mit 1440er LED Display, hab selber eines, und muss sagen dass es ein Top Gerät ist. Ich arbeite auch viel mit VM-Ware auf dem Gerät und mir fällt der LV-Prozessor hier nicht merklich negativ auf, im gegenteil, bin von der guten Performance überascht. Und mit dem 9Cell Akku komm ich im Schnitt auf 8 Stunden Akkulaufzeit! Zum Rahmen kann ich nur sagen: ja könnte dünner sein, aber angeblich ist das wegen dem LED Display so, daher hast im X200s auch keinen Platz für ne Web-Cam oder die WWAN Antennen (in den X200(s) ohne LED Display ist beides möglich)!

fruechtetee 15/04/2009 16:31
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--1+

Muhahaha Schnäppchen!

sasfan 15/04/2009 17:26
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-0+

Naja, für Officeanwendung ist der LV-Prozessor sicherlich ok (hab in der Arbeit selber ein X61s), aber in meinem Fall müsste es auch öfters mal H.264 codieren und ne Oracle-Datenbank in einer Virtual Machine fahren.

Schade, dass es die von Lenovo nicht mehr in Form eines X62 (4:3) gibt,
denn das 200er ist bei weitem nicht mehr so kompakt wie das X6x.
Auch die kleinere X60-Tastatur ist mir ehrlichgesagt lieber.
Aber die 60er gibts wieder nicht mit HDMI/DVI... *mist* und der VGA-Ausgang ist am 1680er-TFT zu schlecht.

benkraft 15/04/2009 17:27
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-0+

manii :
Irgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. ...



Das stimmt - es handelt sich tatsächlich um ein X200.

sasfan 15/04/2009 17:28
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-0+

fruechtetee :
Muhahaha Schnäppchen!



Keiner erwartet bei solchen Geräten Aldi/MM/Lidl/Penny-Preise.
Und die Qualität ist eine andere! Einmal Thinkpad X oder T-Klasse,
immer Thinkpad. (zumindest solang die Qualität nicht weggespart wird)

fruechtetee 16/04/2009 17:50
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-0+

Was heißt AldiPreise: Die dinger kosten soviel wie ein Thinkpad 6161 - und das hat Tabletop, Touchscreen, ausreichend Leistung und hält mit Undervolting leicht 10 Std. im Office!

Von daher kein atraktives Angebot für mich.

sasfan 16/04/2009 19:08
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-0+

Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner
kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse. Das ist für diese Geräteklasse relativ günstig!

Gehe davon aus, das Großfirmen die Dinger noch deutlich günstiger bekommen (Mwst natürlich berücksichtigt).

Zugegeben teurer als das gleiche Modell in USA, aber man muss ja auch
noch Transport, Einfuhrumsatzsteuer (19%!) und Zoll berücksichtigen.

fruechtetee 16/04/2009 22:27
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-0+

Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse.


Ein X61s kostet 900€, hat zwar schwächeren Prozessor, aber ist sonst einfach besser.

Anonymer Nutzer 19/04/2009 01:06
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-0+

Da ich letztes Jahr über meine Uni günstig an ein X301 (Modell 2774 LEG) gekommen bin, möchte ich auch gerne meinen Senf dazugeben:
Schöner Test, dem fast vollinhaltlich zustimmen kann: die Kritik am Displayport-Anschluss kann ich allerdings nicht nachvollziehen, da ein Adapter auf DVI um ~11€ zu haben ist und im Gegensatz zu den exotischen Anschlüssen einer gewissen Obstfirma nicht direkt beim Hersteller bezogen werden muss.
Die SSD kann zwar ihre Vorteile auf Grund der schwächeren CPU nicht ganz ausspielen, allerdings glaube ich stellenweise schon Gewindigkeitsvorteile zu merken (Stichwort OpenOffice-Start). Auch die Virtualisierung von Windows XP läuft unter Ubuntu Jaunty sehr flüssig.
Gestört hat mich, dass Lenovo auch bei den mageren 64 Gb Speicher seine Recoverypartition raufgepackt hat, wenn man auf ThinkVantage verzichten will ist die überflüssig.
Es ist möglich das DVD Laufwerk durch einen Zusatzakku zu ersetzen, leider ist das nicht im laufenden Betrieb möglich. Außerdem muss zur Montage eine Befestigungsschraube gelöst werden weswegen man besser einen kleinen Schraubenzieher unterwegs mithaben sollte. Das hätte man mit einer Verriegelung besser lösen können.
Positiv hat mich der Klang der eingebauten Boxen überrascht, die zwar klanglich sicher nicht mit vernünftigen Aktivspeakern mithalten können, dafür aber genug Leistung bringen ohne auf höchster Lautstärke zu scheppern.
Der Artikel erwähnt GPS-Funktionalität, allerdings ist diese (zumindest beim 2774 LEG) nur in der amerikanischen Version verfügbar.


Alles in allem bin ich recht zufrieden mit meinem Gerät weil es meine Bedürfnisse als Softwareentwickler und für die Uni (Office, Mobilität, Keyboard, Bildschirm) voll abdeckt. Wer allerdings mehr Wert auf Multimedia, Leistung oder Akkulaufzeit legt, sollte sich den Kauf vielleicht überlegen.

sasfan 21/04/2009 00:02
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-0+

Ich tendiere auch eher zum X61-Format; das X200(s) ist zu ausladend geworden und nicht mehr so viel kleiner wie ein T400. Einzig noch signifikant leichter. Mit ist sogar die etwas schmälere Tastatur des X6x
lieber als die normalbreite der T-Serie. Das Widescreen-Format ist fürs
Business nicht mal so toll....
Aber die Dinger gibts nicht mit digitaler Monitorschnittstelle. Und für 1680*1050 am ext. TFT ist der VGA-Ausgang zu schlecht, da gibts kein scharfes Bild. Vom Prozzi mal ganz abgesehen.

Anonymer Nutzer 01/05/2009 22:26
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-0+

Das x200s gibt es auch mit hoch auflösendem LED-Display (siehe hier: http://www.thinkpad-forum.de/forum [...] 1095-eur/)
Leider fehlt bei den Modellen Mit LED-Display die Möglichkeit UMTS nachzurüsten.

Think

Anonymer Nutzer 05/06/2009 17:58
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-0+

Ich hab ein X200s gekauft und richte es gerade ein.

Von einem LE-Display hab ich mir aber mehr erhofft. Die Blickwinkel sind gerade zu beschissen, wenn man es mit einem X60 vergleicht.

Bei meinem Tablet Lappi kann ich von allen Seiten super drauf gucken. Bei dem X200s ändern sich bei kleinsten Kopfbewegungen sofort die Farbwerte und die Kontraste.

Also sowas muß man nicht schön reden. Da hat Lenovo echt Scheiße eingebaut. Sowas darf bei so teuren Geräten nicht sein.

Der Lappi ist zwar schön, aber ich werde übers Wochende entscheiden, ob ich den gegen ein anderes Modell wechsel. Die Blickwinkel sind nicht toll.

Vor allem der Blick von oben ist eine Katastrophe. Das bleicht dermaßen schnell aus. Man muß ja fast von unten gucken, um optimalen Kontrast zu erreichen.

Der Lappi ist zwar schön, aber das Dislay überzeugt mich im Moment nicht wirklich.

Anonymer Nutzer 05/06/2009 18:10
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-0+

Aber es könnte auch sein, daß es einfach ein falsches Empfinden ist.

Ich hab hier 3 Lappis im Moment stehen.. und alle Displays auf die selbe Position geneigt. Dann ist das Bild bei selber Sitzposition eigentlich in Ordnung.

Es wirkt vielleicht auch etwas anders, weil die Form des Displays vom X60 abweicht.

Das kleine Samsung Netbook NC10 hat als optimale Display-Position die selbe Neigungsvorgabe, an der es stoppt.

Es sieht beim X200s nur etwas extremer aus, weil das Display schmaler wirkt und das ganze dann schräger wirkt.

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