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Südkorea steigert Akku-Leistung um das Achtfache

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17:00 - 12. November 2008 von Thomas Kretschmann

Erneut wird ein Durchbruch bei der Akku-Technik gemeldet: An einer Südkoreanischen Universität wollen Forscher mit neuen Materialien die Leistung von Lithium-Ionen-Batterien um das Achtfache erhöhen.

Immer wieder berichten Forscher von Erfolgen bei der Verbesserung der Akku-Technik. So arbeitet etwa die Universität Stanford mit Nanometer-kleinen Siliziumdrähten, um die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus zu erhöhen (siehe »Zehnmal bessere Akkus in Aussicht«). Und erst kürzlich kündigte Toshiba seinen SCiB-Batteriesatz an, der in nur 10 Minuten aufgeladen ist und bis zu 6000 Ladezyklen aushält (siehe »Super-Akku von Toshiba«).

Zwar ist bisher noch keine der Erfolg versprechenden Techniken auf den Markt gekommen, doch erneut wird ein Durchbruch auf diesem Forschungsgebiet gemeldet; diesmal aus Südkorea: Forscher an der dortigen Universität Hanyang wollen die Leistung von Lithium-Ionen-Akkus um das Achtfache erhöhen.

Bei dem neuen Produktionsverfahren werden für die negative Elektrode des Akkus poröse Silizium- und Hydrogenfluorid-Partikel statt Graphit benutzt. Den sonst üblichen Kapazitätsverlust durch Ausdehnung bei der Lithium-Aufnahme während der Aufladung und der Schrumpfung beim Entladen wollen die Forscher durch den Einsatz der porösen Materialien unterbinden. In vier bis fünf Jahren soll die Technik auf den Markt kommen.

Bild: FareastGizmos.com

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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Soso 12/11/2008 17:44
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-0+

Vier bis fünf Jahre....
Das ist mir einfach zu viel, zwei Jahre wären noch akzeptabel... denn es scheint ja keine vollkommen neue Technologie zu sein sondern einfach eine Modifikation, was bedeutet, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss.

kowa 12/11/2008 17:46
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-0+

Ach wenn es das endlich geben würde, zu humanem Preis, problemlos herzustellen und zu recyklieren!
Endlich eine Auto ohne Zahnriemenfummel, Nockenwellensensor, defekten Injektoren, Luftmassenmesser, Lambdasonden, EGR-Ventilen, gerissenen Kopfdichtungen und demolierten Pleullagern.
Den Firmen muß man echt mal eine Strafe androhen, wenn die ihre Ankündigungen nicht wahr machen.

brosi 12/11/2008 17:56
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-0+

Wo liegt denn Sükorea? ;-)

tkr 12/11/2008 17:59
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-0+

@brosi: Danke für den Hinweis ;)

Levi88 12/11/2008 18:04
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--1+

so her kowa.. machst du den deine zahnriemen auch artig selbst? und den ganzen rest den du aufgeführt hast ebenfalls?

Dann weist du auch sicher, dass bis jetzt kein Elektromotor in Serie die Laufleistung eines normalen motors bringen muss. Zudem keine Sorge.
E-Motoren haben mindestens genausoviele Verschleißteile. Aber Klang haben die keinen mehr. Auskennen tut sich sowieso keiner damit..
bin schon sehr gespannt wieviele e-autos der ersten serien flachfallen.. und wieviele sich wünschen stattdessen einfach einen ausgereiften benziner gekauft zu haben.

Kurzum gesagt, ich möchte garkein e-auto.. zudem diese energie auch irgendwoher kommen muss ;), schonmal soweit gedacht?

robsn 12/11/2008 18:37
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-0+

Solarkraft, Wasserkraft, Windkraft :P

Anonymer Nutzer 12/11/2008 18:49
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-0+

Kohlekraftwerke, Atomstrohm, extreme Übertragungsverluste durch die Strohmleitungen, künstliche Gewichtserhöhung der Autos durch die Akkus, extrem teure Akkusätze mit sehr geringer Lebensdauer vonnöten,
keine ausgereifte Technik.

Was ist bitte daran effizient und umeltschonend?

Anonymer Nutzer 12/11/2008 18:50
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-3+

keine e-motoren in serie?
Levi schonmal an S U regional usw Bahnen gedacht? Ich glaube bessere laufleistungen kann man nicht vorweisen und erfahrungen gibt es damit auch schon sehr lange.
Außerdem ist ein elektromotor bei weitem verschleißunanfälliger, da man wenn man sie ohne bürstenabnehmer und mit entsprechenden fast frei lagernden achsen durch magneten so gut wie verschleißunanfällig machen kann =)

Weiterer vorteil ist, dass man für einen elektromotor kein getriebe braucht was verschleißen kann.
Und nicht außer acht zu lassen ist der extrem hohe wirkungsgrad (über 80% gegen ca 40% dieselmotor).
Desweiteren sind sie dadurch bedeutend kräftiger und haben ein extrem hohes drehmoment.
Ungenauer vergleich aber trotzdem aussagekräftig. 4 kleine Elektromotoren in der radnarbe eines Lancer evo mit 280 ps erzeugen etwa 700nm drehmoment - die benzinvariante unter 300 nm)
Einzige problem warum es die dinger noch nicht in autos gibt-
Elektrische Energie kann nicht soo praktisch gespeichert und übertragen werden wie die chemische aus dem ÖL. was sich aber hoffentlich bald ändert =)

Anonymer Nutzer 12/11/2008 18:58
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-1+

@levi88

So, und wieviele Verschleißteile hat denn ein Elektromotor deiner Meinung nach? Mir fällt auf Anhieb nur eins ein: Das Kugellager. Und das wars.

Wenn alle Menschen so denken würden wie du würden wir immer noch mit Kutschen durch die Gegend fahren.

Bubbleman 12/11/2008 19:04
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-1+

Zitat :Vier bis fünf Jahre....
Das ist mir einfach zu viel, zwei Jahre wären noch akzeptabel...


Ja so ist das mit der Vorfreude. Hätten wir erst in viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren davon erfahren hätte man sich auf das baldige Erscheinen gefreut. Erfährt man frühzeitig davon ist auch wieder nicht gut. Egal wie man es mit der Informationspolitik macht, es ist immer verkehrt.

Abgesehen davon ist das eine Riesenchance für arme aber sonnenreiche Länder mittels Solarenergie und Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen, der verflüssigt ein gut transportabler Energieträger ist und umweltfreundlich von uns Europäern verbrannt werden kann um daraus Elektrizität zu erzeugen. Damit meine ich nicht Brennstoffzellen.

Auric 12/11/2008 20:20
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-1+

Levi88 :
schonmal soweit gedacht?



Die Frage ist mir auch gekommen als ich Deinem Beitrag gelesen hatte....

Levi88 :

Dann weist du auch sicher, dass bis jetzt kein Elektromotor in Serie die Laufleistung eines normalen motors bringen muss.




wieso soll ER das wissen? DU weisst es ja auch nicht, Du hast von Elektromotoren absolut keine Ahnung

Levi88 :

Zudem keine Sorge.E-Motoren haben mindestens genausoviele Verschleißteile.




Stimmt, auf beiden Seiten des Rotors ein Lager, schliesslich gibt es da ja nur ein einziges bewegtes Teil. (fällt Dir was auf?)

Levi88 :

Aber Klang haben die keinen mehr.




Mein zweijähriger sagt "Auto" und nicht "brummbrumm", aber sei sicher das es synthetischen Motorlärm für die Fuchsschwanzfraktion geben wird.

Levi88 :

Auskennen tut sich sowieso keiner damit..




Wenn man die Werkstättentests so liesst ist das bei "normalen" Autos auch nicht anders.

Levi88 :

bin schon sehr gespannt wieviele e-autos der ersten serien flachfallen.. und wieviele sich wünschen stattdessen einfach einen ausgereiften benziner gekauft zu haben.Kurzum gesagt, ich möchte garkein e-auto..




Da hast Du ausnahmsweise recht, die viele verbaute für die Hersteller neue Technik wird kaum an Anhieb so zuverlässig funktionieren wie ein seit über 100 Jahren entwickelter "Schüttelhuber"

Levi88 :

zudem diese energie auch irgendwoher kommen muss , schonmal soweit gedacht?



Ja doch, die Leute die sich sowas ausdenken wissen dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt, aber selbst wenn man so bescheuert wäre die Fahrzeuge mit Strom aus einem Kraftwerk zu laden das man mit Benzin betreiben würde hätte man einen besseren Wirkungsgrad als der "Schüttelhuber" unter der Motorhaube.

Dass es noch keine grössere Stückzahl von el. angetriebenen Fahrzeugen auf den strassen gibt hat tatsächlich mit der Batterietechnologie zu tun, und somit ist diese Meldung (sofern sie stimmt) wirklich wichtig.

certhas 12/11/2008 20:21
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-0+

@bubbleman
und wieso nicht brennstoffzellen ? für den mobilen einsatz sind die doch ideal. auf jedenfall um welten besser als akkus oder irre ich mich jetzt da ?
die kombi aus brennstoffzelle mit wasserstoff und e-motor ist doch die zukunftträchtigste, zumindest sobald der wasserstoff mittels erneuerbarer energie hergestellt werden kann - oder auf ganz anderem wege zb. durch bioreaktoren und algen.

furi82 12/11/2008 20:27
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-0+

oh man leute... achtet mal bitte ein wenig auf eure rechtschreibung ^^ strom mit "h" also bitte....

egal... die entwiklung wird aber daraufhin aus gehen das wir e-autos haben und keine benziner oder diesel. ganz einfach aus dem grund weil es in 20 jahren kein öl mehr gibt. dann ist benzin luxus. ein vorgeschmack wie es im nächsten jahr mit den benzin preisen aussieht haben wir ja vor der finanzkrise bekommen.... deshalb ist es absolut positiv zu erfahren das es entlich akku entwiklungen gibt mit denen längere laufzeiten möglich sind. oder wollt ihr euren nigel nagel neuen intel I7 mit ner akkulaufzeit von 30min im notebook haben?? ^^

Launebaer 12/11/2008 20:29
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-0+

weil die brennstoffzellentechnologie noch schlechter entwickelt ist als die von Akkus UND Wasserstoff eine viel schlechtere Energiebilanz hat (atm) als Strom, weil er in einem Energiereichen Prozess aus Methan (na wer hat aufgepasst ... genau, fossiler Brennstoff =) ) hergestellt wird und momentane Brennstoff-test-Autos ca. 150% ihrer Diesel/Benzin- Pendanten verbrauchen und die Antriebe noch viel zu weit von der Serienreife weg sind ....

mit glück, wenn noch bessere Transportmöglichkeiten für Waserstoff (der sich nur unter sehr sehr hohem Druck und sehr sehr niedrigen Temperaturen wohl fühlt und so geringes Volumen einnimmt, dass er in nen Tank passt) findet und ordentlich an der Verfahrenstechnik forscht, dann haben wir mit Glück in 25 Jahren die erste Serie, allerdings ist das schon optimistisch

Anonymer Nutzer 12/11/2008 20:39
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-0+

Zum Thema ElektroAuto oder solider Benziner:

Bei der ganzen Diskussion über Verschleißteile, Laufleistung und Anfälligkeit der beiden Autotypen => Benziner werden immer noch mit Benzin betrieben und das wiederum wird aus Öl gewonnen. Und auch wenn das Barrel Öl im Zuge der Rezession und der damit verbundenen sinkenden Rohstoff Nachfrage (aktuell: 58$ -> zu 150$ vor 3Monaten) ist ÖL defintiv endlich und wird auch spätestens beim nächsten Wirtschaftsaufschwung deutlich mehr als $150 kosten. Sprich ein LiterPreis von 2Euro ist da nicht mehr utopisch. Sicher muss auch Strom bezahlt werden, aber im Vergleich zum Öl/Benzin sind Alternativen da, Strom über regenerative Energien zu erzeugen. (Wind,Solar,Wasser,Geothermie um nur mal ein paar zu nennen). Sicher ist es eine Hemmschwelle vom Benziner zum Elektro umzusteigen, aber die Kluft wird, je teurer das Öl wird, je besser und effektiver Elektro autos werden, kleiner und ein Wechsel auf Mittelfristige Sicht lässt sich nicht aufhalten. Deshalb halte ich es für gut und sinnvoll jetzt viel Geld in die Forschung von Elektroautos und deren Technologie so wie aber auch in die regenerative Energien zu investieren, damit sich Deutschland nicth von den asiatischen Autoherstellern den Schneid abkaufen lässt und Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. Den wie immer gilt, wer zu letzt lacht, lacht am besten ;)

HarriHunger 12/11/2008 20:40
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-0+

@gast24

Sie haben einen Denkfehler bei den Drehmomentangaben.
Ein Verbrennungsmotor mag nicht das Drehmoment eines E-Motors erbringen.
Allerdings gibt es bei allen Verbrennungsmotoren ein Getriebe und dieses erhöht das Drehmoment etwa um den Faktor 10 bis 14 im 1. Gang. Man hätte also bei einem Allradfahrzeug wie dem Lancer Evo dann etwa 1100Nm pro Rad. Das kann der E-Motor ohne Getriebe nicht und dabei hat er das Nachsehen. Weiterhin kann der E-Motor ohne Getriebe nicht auf die variablen Fahrwiderstände eingehen. Das bedeutet, eine gewisse Raddrehzahl kann nur mit einer maximalen Leistung aufwarten. Hätte man ein mehrstufiges Getriebe, dann kann man für eine Raddrehzahl unterschiedliche Leistungen anbieten -> diese Möglichkeit wird sehr häufig im Alltagsbetrieb genutzt. Über das Drehmoment geregelte Leistungsspreizungen sind nicht ausreichend. Weiterhin ist ein Radnabenmotor (es ist eine Nabe und keine Narbe) fahrdynamisch absoluter Schwachsinn und erhöht auch noch das Trägheitsmoment am Rad, was einen höheren Energieaufwand bedeutet.

Es wird also auch in Zukunft mit E-Motoren Getriebe geben, da sonst die Fahrbarkeit die nötig ist nicht gegeben ist.

Es ist schon sehr komplex ein Fahrzeug mit reinem E-Antrieb auszurüsten und bis 2020 wird es nur einige Kleinstwagen mit dieser Option geben. Mittelklassefahrzeuge sind nicht vor 2030 sinnvoll umzusetzen.

Es ist zwar schön, dass Fortschritte bei der Speichertechnik gemacht werden, aber für die Automobilproduktion ist das was hier vorgestellt wird ein Nullinger. Die hat extrem hohe Ansprüche, da die Kunden sehr hohe Ansprüche haben. Akkus mit der gewünschten Kapazität kann man wohl hinbekommen. Aber Masse und vor allem Kosten sind Lichtjahre entfernt von einem Großserieneinsatz im Fahrzeug.

Gruß

Master Snowman 12/11/2008 20:57
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-0+

> Immer wieder berichten Forscher von Erfolgen bei der
> Verbesserung der Akku-Technik.
müsste es nicht heissen: immer wieder berichten medien von miserfolgen der verschlechterung der akku-technik? z.b. diverse rückrufaktionen von sony-akkus, die auch heute noch nicht nur schlecht sind sondern auch sehr gefährlich (brandgefahr). ...naja, ich wäre schon zufrieden, wenn sie aktuelle akkus mal im griff hätten; ich will gar nicht wissen, wie heiss ein 8-10x stärkerer akku durchbrennt als aktuelle ^^

Anonymer Nutzer 12/11/2008 21:00
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-0+

@furi82
Das Rohöl wird uns so schnell nicht ausgehen. Im Herbst diese Jahres hat man das nun drittgrößte Erdölfeld bei Brasilien gefunden. Und am Nordpol befinden sich noch weitaus größere Erdöl- und Erdgasvorkommen.
Und es gibt sogar Wissenschaftler die behaupten das das Erdöl nach wächst(http://tinyurl.com/5c8zqe).

Zum Thema Benzinpreise: Im Juli dieses Jahres war der Preis für das "Light Sweet Crude Oil" bei sagenhaften 146.85 USD, heute, am 12.11.08 um 16:52 Uhr sind wir bei 58.35 USD ! Vergleicht mal die beiden Zahlen, merkt ihr was? Warum also schlägt dieser sagenhafte Preisverfall sich nicht auf die Preise der Tankstellen durch?

kowa 12/11/2008 21:09
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-0+

@Levi88: Du bist ein Troll, gell?
Ich wechsle das Zeug nicht selbst, gerade deswegen madet es mich so tierisch an, weil ich das alles schon bezahlen mußte, z.T. mehrfach.
Motorgeräusche haben tatsächlich ihren Reiz, aber die gängigen Fahrzeuge für Langstrecken sind von diesem Aspekt eh fast unhörbar durch die 6/8-Zylinder. Wind und Reifen wird man wohl auch bei E-Autos hören, evtl. ein Pfeifen wie bei einer Turbine, wenn der Motor bei 15.000 U/min das Auto wie ein Pfeil über die Autobahn schießt.
Laden kann man das Auto auch mit Nachtstrom, das sollte den Atombetreibern entgegen kommen :)

borizb 12/11/2008 21:30
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-0+

Super, in 5 Jahren. Das ist wie "Endlich ist Aids/Krebs/Dummheit heilbar" - in 10 Jahren. Warum steckt man Millionen und Milliarden in die Forschung und dann dauert das trotzdem so ewig? Und wozu soll man 5 Jahre Geld in R&D investieren, wenn die in 2 Jahren was entwickeln, das 20 oder 50 mal so gut ist, dass dann warscheinlich durch bessere Methoden in 3 Jahren fertig ist?

HarriHunger 12/11/2008 21:38
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-0+

@borizb

Sie haben scheinbar keinerlei Erfahrung aus dem Bereich R&D.
In diesem Bereich ist auch mit mehr Geld nicht unbedingt ein schnelleres Vorankommen möglich. Das braucht auch mal eine gewisse Zeit bis man sicheres Wissen generiert hat. Zum Produkt selbst ist dann auch noch eine aufwendige Arbeit notwendig - Forschungsergebnisse können da einfließen, aber schlussendlich ist die Forschung ein vorausschauendes Medium, was nichts mit der eigentlichen Entwicklung zu tun hat.

Versuchen Sie mal in einem Unternehmen zu arbeiten, welches große Forschungs- und Entwicklungsabteilungen hat. Sie werden es selbst erfahren wie komplex alles ist.

Gruß

Anonymer Nutzer 12/11/2008 21:42
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-0+

@ harriHunger

Das mit der Nm angabe ist mir nicht bekannt das diese sich durch die räder multipliziert - lasse mich aber gerne durchs gegenteil per link usw überzeugen =) ,da ich nichts sinvolles auf die schnelle zu dem thema finden konnte.

Jedenfalls habe ich endlich diesen besagten evo ausgbuddelt (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,371311,00.html) und korrigiere gleich mal die Nm angabe runter auf 518Nm - laut ihrer aussage mit dem getriebe gäbe es ja dann gar keine vergleichsmöglichkeit mehr für sämtliche autos?

Das mit der Fahrdynamik trifft in dem falle nicht ganz zu- durch die spezielle Konstruktion die sich dort bei dem motor erkennen lässt, scheint es so das nicht der Schwere teil des motors sich mitdreht, sondern nur der "leichte" , was dadruch das die konventionelle bremsscheibe wegfällt ungefähr auf den gleichen gewichtswert für die ungefederte masse kommen sollte =)
Weiterer vorteil für die 4 motoren pro rad- jedes kann seine einzellne drehzal, ja sogar gegen die fahrtrichtung drehen und sollte somit stark zur fahrdynamik beitragen. Heutige allradantriebe besitzen zwar schon ähnliche fähigkeiten, jedoch sind sie sehr schwer und schaffen meineserachtens nur einen leistungsunterschied von 70 zu 30 %
von vorderachse zu hinterachse - ( Steht bei dem normalem Lancer evo (mitsubishi fan ;) ) jedenfalls so in der spezifikation und ähnliches habe ich auch bei audi gelesen)
auch hier bitte ich um korrektur sollte etwas falsch sein

HarriHunger 12/11/2008 22:48
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-0+

@gast24-2

Sie können denken und meinen was Sie wollen.
Würden Sie in der Entwicklung tätig sein bzw. über das entsprechende Fachwissen verfügen, dann würden Sie sehr schnell erkennen, warum es so ist wie es ist. Ich habe geschrieben, dass mit einem Getriebe durch Übersetzung Drehmomente am Rad anliegen die mit einem Radnabenmotor (E-Maschine) so ohne Weiteres nicht möglich sind. cheinbar beachten Sie diese Aussage nicht. Die Verteilung des Drehmomentes (und damit der Leistung) bei mechanischen Allradantrieben ist frei wählbar. Man kann also auch nur ein Rad mit 100% versorgen oder sonstige Parameter wählen - im Fahrbetrieb. Ein Fahrzeug ohne mechanische Bremsen kann man im Übrigen in der EU nicht zulassen und es wird auch nicht so schnell dazu kommen. Sie können damit keine Notbremsung machen. Weiterhin ergibt sich ein enorm komplexer Regelaufwand, 4 E-Motoren zu synchronisieren und das in Echtzeit. Da braucht es mehr Rechenpower in Steuergeräteform als es heute üblich ist. Es werden immer größere Trägheiten durch Radnabenmotoren entstehen als durch einen zentralen E-Motor mit Getriebe und Antriebswellen entstehen. Es muss also zur translatorischen auch noch signifikant höhere rotatorische Energie aufgewandt werden.

Zu dem Lancer: In dem Spiegelartikel steht ein maximales Drehmoment von 518Nm und das an allen 4 Rädern. Also an einem Rad knapp 130Nm. Der Lancer mit Verbrennungsmotor hat im 1. Gang dann bei den von Ihnen vorgegebenen 300Nm pro Rad ein Moment von 1050Nm und im 2. Gang sicher auch noch 850Nm. Sehen Sie, die E-Maschinen haben keine Übersetzung, die bringen zwar ab Drehzahl Null (Theorie) die 130Nm, aber das ist nichts. Da hat jeder Fiat Panda mehr Drehmoment am Rad. Weiterhin besteht das Problem, dass für bestimmte Fahrmanöver die die Leistung nicht zur Verfügung steht. So hat der Lancer zwar insgesammt 200kW als Nennleistung, aber dafür müssen bestimmte Raddrehzahlen (E-Maschine) vorhanden sein. Stelen Sie sich vor Sie wollen einen Bergpass befahren. Dann benötigt man eine hohe Leistung die aber bei dieser Raddrehzahl nicht unbedingt zur Verfügung stehen muss. Oftmals steht sie bei solchen Konstruktionen auch nicht zur Verfügung oder man hat eine Beschleunigung die nahe bei 0 liegt. So einfach ist das alles nicht und das was jetzt gezeigt wird sind Studien, also Visionen oder auch Hirngespinste... Das ist in Serie nicht möglich - kein Kunde wäre damit zufrieden.

Gruß

Anonymer Nutzer 13/11/2008 09:03
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-0+

@ furi82

Beschwerst dich über die Rechtschreibung, aber selbst machst es nicht besser. Seit wann schreibt man "endlich" mit "t"? Ausserdem gehört Groß- und Kleinschreibung auch zur Rechtschreibung.

Anonymer Nutzer 13/11/2008 09:12
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-0+

Die News ist falsch bzw. es wird keinerlei Aussage getroffen was die Akkus eigentlich besser können.

Wenn das steht, dass es die 9-fache Leistung ist, dann denke ich spontan nur an einen kleineren Innenwiderstand und einen entsprechend größeren Entladestrom.

Für alle die es noch nicht wissen: Leistung = Arbeit(hier el. Strom) pro Zeit

Sinnig wäre sowas die Kapazität bzw. Energiedichte also Milliwattstunden pro Gramm...

Also das nächste Mal wenigsten "Leistungsfähigkeit" schreiben, dass ist wenigstens nicht direkt ne physikalische Größe!

hhk 13/11/2008 12:09
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-0+

Thema Drehmoment:
VW hat vor 6-8 Jahren mit einem Lupo herumexperimentiert. Die vier Radnabenmotoren hatten 500Nm - jeweils!!! Also gesamt 2.000 Nm!
Das entspricht einem Verbrenner mit Getriebe im ersten Gang (1:10) mit 200 Nm. Für einen Lupo mehr als ausreichend.
Allerdings wird das Drehmoment bei einem Verbrenner an der Kurbelwelle angegeben. Bis die Kraft mal an den Rädern ist, fressen Getriebe, Aggregate, Kardan- und/oder Gelenkwellen davon nochmal ordentlich mal was weg, sodaß am Ende vielleicht 80% auf der Straße ankommen. Bei Radnabenmotoren sind es dagegen die vollen 100%.


Gruß

HHK

kowa 13/11/2008 13:07
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-0+

Die Leistung eines Akkus bezeichnet umgangssprachlich die Kapazität, sonst würde sicher speziell auf den Parameter hingewiesen (Gewicht,Strom,Spannung). Die News ist etwas knapp gehalten, es fehlt ein kleiner Grundlagenabriß. Es geht im Grunde darum, daß bisher Eisen (wenn ich mich recht erinnere) als Komponente verwendet wird. Silizium ist verfügbarer und liefert die 10-fache Kapazität. Jedoch dehnt sich Si beim Laden mechanisch extrem aus. Dadurch wird das Si nach wenigen Zyklen zerpulvert und der Akku unbrauchbar.
Das Neue ist deswegen eine poröse Si-Komponente, die diese Belastung ausgleichen kann. Vor ein paar Monaten hatten auch schon Forscher einen Teppisch aus Si-Nano-Drähten erfunden, da diese mit dem Zwischenraum die Volumenänderung ausgleichen.
Zum Auto:
Radnabenmotoren haben den Vorteil, daß sie leicht zugänglich sind und ohne Getriebe geringe Verluste haben. Die Steuerung der Drehzahl halte ich für unproblematisch, da ist die Steuerung der Raddrehzahl beim ESP sicherlich anspruchsvoller. Die hohe Masse in den Rädern, einen Teil davon sogar rotierend ist fahrdynamisch sehr schlecht, zumindest bei hohen Geschwindigkeiten. Die Wärmeabfuhr könnte auch ein Problem sein. Und gibt extra LM-Felgen und Fahrzeuge, wo die Bremsscheiben am Getriebe und nicht im Rad sitzen, das hat seinen Grund.
Radnabenmotoren sehe ich am ehesten in großen Nutzfahrzeugfelden. Die drehen langsam, haben eine große Oberfläche und hier vergrößert es auch den Frachtraum.
Im PKW wird es eher einen Zentralmotor geben, der mit einer kleinen Übersetzung oder einem 3-Gang-Getriebe alle 4 Räder versorgt.

acer2k 13/11/2008 13:58
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-0+

Es wird die Zeit kommen wo wir wieder über Atomkraft nachdenken werden, sobald der Anteil der Stromautos wieder zunimmt. Es ist ebend eine saubere Energie und auch verdammt sicher, wenn neue Atomkraftwerke gebaut werden. Wir sprechen ja net von Tchernobyl welches schon in den 70er Jahren hier keine Zulassung bekommen hätte.

Elektromotoren haben bis zu 93% Effizienz.
Und mir persönlich reicht auch ein Auto welches 200-250 km weit kommt, das ist heute auch schon ohne weiteres machbar. Siehe Tesla Roadster.
Für längere Strecken kann man sich immer noch nen Benziner leihen oder ähnliches.



gscheitmeier 13/11/2008 19:03
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-0+

@acer 2k: Wobei eben genau die Langstreckentauglichkeit den Durchbruch bringen wird. Was bringt einem Vertreter im Außendienst oder einem Pendler ein Wagen bei dem er bangen muss ob er überhaupt eine einzige Tagesfahrt damit zurücklegen kann. Damit würden Kurzstrecken ev. mit E-Fahrzeugen (zB jährliche KM-Leistung bis 20.000), das große KM-Fressen wieder mit Mineralölmotoren zurückgelegt werden.... nicht sehr prosperativ so eine Aussicht.
Die E-Geschichte steht und fällt mit den Akkus (Ladezeit, Kapazität, Gewicht, Abmessungen, Haltbarkeit), ob jetzt Radnabenantrieb oder Zentralmotor ist reine Haarspalterei momentan.

7FUN 13/11/2008 19:12
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-0+

@Levi88:

solltest mal unter youtube follgendes eingen:

"who killed the electric car"

tja war wohl zu erfolgreich ...

ReneL 13/11/2008 19:49
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-0+

@acer2k:
Atomkraft ist auch weiterhin gefährlich, unnötig, und der Ausstieg von allen Beteiligten einstimmig seit 2001 beschlossen.

1 durch hohe Steuergelder finanziertes und abgeschriebenes Atomkraftwerk wirft für die fossile Lobby jährlich 300 Millionen EUR Gewinn ab, die nicht in regenerative Projekte fließen.

Die 3-4 Milliarden EUR für ein neues Atomkraftwerk und die 10 Jahre Bauzeit kann sich (nicht nur Deutschland) kaum ein Land erlauben.

Mit dem Geld kann man Energieeffizienz, Energieeinsparung, regenerativen Energien und dezentrale Blockheizkraftwerke (vorzugsweise auf Basis von Biomasse), die Strom und Nahwärme mit über 80% Gesamteffizienz erzeugen so ausbauen, daß gar keine fossilen Neukraftwerke mehr nötig sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Kraftwerk

Jeder kann mithelfen, indem er noch dieses Jahr zu zertifiziertem Ökostrom wechselt und dabei noch spart.
http://ecotopten.de/
Einfach PLZ, Jahresverbrauch und alten Anbieter zum Vergleich angeben und in wenigen Minuten den günstigsten Stromanbieter finden:
http://www.stromseite.de/

Wohnungsbaugesellschaften sollten dazu aufgefordert werden, Neubauten und Modernisierungen ausschließlich mit Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung auszustatten, am besten auf Basis von Holzpellets und Stirling-Motor, um praktisch die gesamte regenerative Energie in Strom und Wärme zu verwandeln:
http://www.baulinks.de/energiesparen/
http://de.wikipedia.org/wiki/Mikro-KWK

Lies mal das aktuelle Ökotest Spezial Umwelt & Energie 2008.


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