Erstens der umständliche Weg: Wir identifizieren die MAC-Adresse des Besucher-Laptops und schalten sie im Access Point frei.
Zweitens Leih-WLAN-Karte: Wir ziehen die frei geschaltete Cisco-Karte aus der Hosentasche und leihen Sie dem Gast für die Dauer seines Aufenthaltes. Das ist bequemer und geht schneller. Immerhin wird die Cisco-Karte von jedem normalen XP-Laptop spontan ohne Treiber-Installation erkannt und ist dann binnen weniger Sekunden im Funknetz eingeloggt. So ähnlich könnte auch ein kleines Hotel, Cafe oder Restaurant ein paar leicht installierbare und kompatible WLAN-Karten wie die Cisco 350 oder Lucent Gold Card im AccessPoint freischalten und für die Gäste leihweise bereithalten. Der Vorteil: Nur die Besitzer der freigeschalteten WLAN-Karten kommen in des Wirtes Funknetz, alle anderen müssen draußen bleiben. Nachteil: Wer solche WLAN-Karten in größerem Umfang ohne Kaution herausgibt, weiß ein Lied davon zu singen, dass die WLAN-Karten von vergesslichen Gästen aus Versehen mitgenommen werden.
Drittens Gast-Access-Point: Wir setzten für Gäste einen gesonderten Access Point ein - ohne Zugangssperren für den völlig freien WLAN-Internet-Zugriff für Gäste und Nachbarn. Natürlich sind die beiden Netze sowohl funk- als auch kabelseitig weitgehend voneinander getrennt.

Windows XP zeigt uns sogar die MAC-versperrte Funkzelle mit der SSID "Karchers D-Link 900+ 4x" an, kann aber nicht erkennen, dass wir diese Funkzelle nicht betreten können, weil wir die zugehörige MAC-Adresse nicht frei geschaltet haben.
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