MAC Sicher: Security-Workshop für drahtlos vernetzte Notebooks und Organizer

19:00 - 06/04/2004 von Dr. Harald B. Karcher

Der Access Point oben im Bild prüft anhand der MAC-Adressen der WLAN-Clients, ob er sie in seine Funkzelle einlässt.

Höchsten Mobility-Komfort genießt, wer mit PDAs respektive Notebooks über ein drahtloses Netzwerk, etwa ein WLAN, kommuniziert. Allerdings können Trittbrett-Surfer und Funkschnüffler ein WLAN leichter anzapfen als ein Kabelnetz. An Abschreckungsmaßnahmen bietet die WLAN-Industrie Security-Methoden wie die Verschlüsselung der Funkstrecke mit WEP (Wireless Equivalent Privacy) in verschiedenen Schlüssellängen (40, 64, 128 und 256 Bit), die Authentifizierung der Kontaktaufnahme mit EAP (Extensible Authentication Protocol) und dessen vornehmlich durch Windows verbreitete Variante IEEE802.1x. Aber das ist längst nicht alles, was die Industrie an Sicherheitsmethoden bereithält. Gegen gegen moderne WLAN-Einbrecher werden bereits schwere Geschütze wie WPA (Wi-Fi Protected Access), LEAP (Lightweight EAP), PEAP (Protected EAP), VPN (Virtual Pivate Networking), IPsec, PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol), SSL (Secure Socket Layer), RADIUS (Remote Access Dial-Up User Service), Kerberos, Firewalls und teure Intrusion-Detection-Maschinen in Stellung gebracht.

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